Die Zukunft der Arbeit

Welchen Beruf sollte man heute erlernen, um in 25 Jahren nicht arbeitslos zu sein – oder: Welche Arbeitsplätze wird es in 25 Jahren vermutlich nicht mehr geben?


Früher gab es Dampfmaschinen. Die sind sehr interessant, haben aber einen schlechten Wirkungsgrad. Heute gibt es Verbrennungsmotoren, die schon deutlich effektiver arbeiten. Bald wird jedoch die E Mobilität ihren Durchbruch erlangen, denn diese ist extrem einfach zu produzieren, und hat einen enorm hohen Wirkungsgrad. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der sich in aller Regel die Dinge durchsetzen, die (besser) funktionieren – von der rasant voranschreitenden KI (künstliche Intelligenz) und den bald kommenden superschnellen Computern (Quanten Computer), sowie den vermutlich schon in 2022 erscheinenden elektrischen Flugtaxis mal ganz abgesehen…

Schon in 10 bis 20 Jahren wird es – vermutlich – die Hälfte der heute bekannten Berufe nicht mehr geben. Dafür wird es aber viele neue Berufe geben. Fabrikarbeiter*innen werden überwiegend – oder ganz – durch Roboter mit KI (Künstliche Intelligenz) ersetzt. Tatsächlich zeichnet sich schon heute (2017) deutlich ab, das IT (Information Technology) Experten, speziell mit Schwerpunkt KI extrem gefragt sind. Was heute in einigen Teilen der Welt diesbezüglich entwickelt wird, ist schon beachtlich. In Deutschland wird sich diese KI Technik schätzungsweise so um 2030 – vielleicht auch schon eher – durchgesetzt haben. Zur IT mit dem Schwerpunkt KI gehören all die neuen Techniken, die jetzt mehr und mehr auf uns zu kommen; autonome Autos, fliegende Taxis, lernende Roboter – eben einfach immer mehr Technik, und immer weniger „Arbeit“ bei der man sich die Hände schmutzig machen muss. Diese Entwicklung könnte „gut“ sein.

Arbeiterinnen
Arbeiterinnen 1918 in Frankfurt in einer Flaschenfabrik. Copyright Wikipedia.
Veröffentlicht in Dorothee Linnemann (Hrsg.): Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht. Begleitbuch zur Ausstellung. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-95542-306-3, S. 105.

Kein Billiglohn mehr?

Heute erledigen in vielen Fällen Menschen Aufgaben in Fabriken, die diese mehr oder weniger widerwillig nur abarbeiten, einfach um das Geld zu bekommen. Und um am Wirtschaftsleben einer Marktwirtschaft – mehr oder weniger sinnvoll und gut – teilnehmen zu können. Spaß hat an all diesen Dingen nicht jeder. Hier sollte man aber von Seiten der Firmen das Leben nicht zu einfach machen, und diese „Arbeiter(*innen)“ einfach als schwierig zu bewerten. Denn wenn ein Mensch gezwungen ist, eine Tätigkeit auszuführen die nicht seinen Kompetenzen entspricht, wird die Tätigkeit nicht perfekt ausgeführt. Von der sehr oft „sehr mäßigen“ Bezahlung mal abgesehen. Denn die Belohnung für die Arbeit ist der Lohn. Wenn dieser gering ausfällt, kann man sich vorstellen, wie viele Mitarbeiter darauf reagieren.

„Gering“ ist nicht relativ. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei jährlich weit über 35.000,- Euro. Davon ist der Billiglohn, oder auch der Mindestlohn weit nach unten entfernt! Was früher normal war, nämlich eine feste Anstellung mit gutem Lohn und sozialer Absicherung, wird es vermutlich um 2030 und später nicht oder kaum noch geben. Dieser Luxus wird sich auflösen, so ist zu vermuten.

Der neue Job

In Zukunft wird nur noch der Mensch eine Beschäftigung finden, der auch glaubhaft nachweisen kann – in seiner Bewerbung und später im Vorstellungsgespräch – das er diese Beschäftigung richtig gerne macht. Ohne Freude im Job läuft in rund 10 bis 20 Jahren nichts mehr. Das jedenfalls ist meine Hoffnung, aber auch meine Vermutung. Das gilt dann im Prinzip mehr oder weniger für alle Berufe, die es dann noch gibt, wobei natürlich viele neue Berufe hinzu kommen werden.

Lernen

Wir müssen also immer weiter lernen. Das macht und das kann ein Mensch schon von Geburt an. Und wenn die Lust dazu irgendwann aufhört, liegt es daran, dass man nicht genug gefordert wurde, oder es einfach zu langweilig wurde. Es liegt nicht daran, weil wir schon zu alt sind. Kinder und Jugendliche verlieren Ihre Neugierde, ihren Entdeckerdrang wenn man ihnen vorschreibt, was sie zu entdecken haben. Denn wer soll, will nicht mehr!

Arbeit und Umwelt

Auch die Kindergärten und Schulen sollten umdenken. Nicht nur, weil sich die Arbeitsbedingungen der „Kleinen“ ändern. Auch weil die Umwelt nicht völlig außer Acht gelassen werden darf. Aktuell wird z.B. sehr viel Pestizide auf den Äckern gesprüht, weil damit Unkraut und Schädlinge (Art der Insekten) fern gehalten werden sollen. So wird heute reichlich (gute?) Nahrung produziert auf unseren Feldern. Das Problem dabei kann aber auch sein, dass wir (Menschen) die Unkräuter und Schädlinge brauchen. So ist zu überlegen, ob wir wirklich eine (Um)Welt ohne Insekten haben wollen, denn durch das versprühen der Pestizide sterben u.a. immer mehr Insekten. Schlussendlich ist der Wunsch durchaus sinnvoll, Insekten zu züchten, welche die Pestizide ersetzen können. So kann weiterhin (auch in Zukunft) die Umwelt geschützt werden, und gleichzeitig viele Nahrungsmittel auf den Feldern produziert werden. Letztlich sollten schon Kindergärten und Tagesstätten auch die diversen Tierarten, sowie Pflanzenarten intensiv bei den Kindern eintrainieren, nicht zuletzt weil wir Menschen diese Lebewesen brauchen, sondern auch, weil den Kindern neben den neuen Technologien (Smartphone) auch die Flora und Fauna nahe gebracht werden sollte.

Grüße, Ihr Jürgen Blumenkamp

Autor: Jürgen B.

IT Fachmann, weltoffener Techniker, für Alternative Energie und E Mobilität.

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