Neue (Funk) Ladetechnik vom Smartphone Hersteller Huawei

Einige Menschen haben Angst vor Elektrosmog. Dies schließt auch die Mobilfunkmasten ein. Dies mag durchaus begründet sein, wird aber aktuell von Seiten der Behörden nicht als Gefahr eingestuft. Man muss hier bedenken; wer krank ist, muss sich manchmal mehrmals jährlich extrem starken elektromagnetischen Strahlungen von MRT (Magneto Resonanz Tomografie) aussetzen. Ist diese Strahlung wirklich gefährlich? Sicherlich ist sie nicht förderlich. Fakt ist aber auch; die Entwicklung geht weiter, und wir können mit Dampfmaschinen alleine keinen Blumentopf mehr gewinnen!

1992 wurde von IBM das erste Smartphone entwickelt bzw. vorgestellt. Heute sind wir 30 Jahre weiter, und heutige Smartphones sind schon „ziemlich“ gut. Freilich muss man sich auch fragen; brauchen wir (Menschen) diese moderne Technik wirklich? Im Sinne der Weiterentwicklung denke ich schon. Dies muss freilich nicht für jeden einzelnen Menschen Gültigkeit haben. Manche Menschen sagen sich; ich möchte gerne ein Smartphone haben und nutzen, aber es muss keine 1000,- Euro kosten. Das ist auch völlig okay.

Radiowellen, Funkwellen
pexels-photo-10094293; Funkwellen gibt es heute fast überall. Ob diese schädlich sind, bleibt abzuwarten.
Funkwellen findet man auch im Krankenhaus, z.B. dann wenn eine MRT Untersuchung ansteht. Deren Magnetfelder sind auch von völlig unterschiedlicher Frequenz, und sogar ganz extrem stark. So stark, dass sämtliche elektronische Geräte vom Körper entfernt werden müssen, um diese nicht in Sekunden zu zerstören.

Es geht voran

Die Entwicklung geht weiter. Schon seit einigen Jahren brauchen wir in Smartphones keinen Stecker mehr einstecken, um es aufladen zu können bzw. zu müssen. Wir legen es einfach auf eine mobile Ladestation. Dies funktioniert wenn im Smartphone diese Technik ebenfalls unterstützt wird. Aber es muss eben auf einem bestimmten Platz gelegt werden. Nämlich auf die spezielle Ladeschale. Aber es geht (demnächst) noch einfacher.

Im Prinzip handelt es sich bei der hier vorgestellten Technik mit dem Auflegen auf einer speziellen Ladefläche um einen Trafo. Die Primärwicklung ist in der mobilen Ladestation. Das ist die Fläche, auf der wir das Smartphone einfach auflegen. Die Sekundärwicklung ist im Smartphone. Beide Geräte müssen jedoch dicht zusammen sein. Wenige Zentimeter Abstand unterbricht schon die Aufladung. Auch moderne PKWs haben so eine mobile Lademöglichkeit integriert. Das ist schon praktisch. Moderne Smartphones laden zumindest Nachts den Akku bis zum nächsten Morgen nicht direkt voll, sondern nur bis ca. 80%. Der Rest wird kurz vor dem verlassen des Hauses aufgeladen. Dies dient der Lebensdauer des Akkus.

Der nächste Schritt der Smartphone-Ladetechnik; Hypercharge

Huawei z.B. kann mit bis zu 200Watt – das ist schon echt viel für ein Smartphone(Akku) – den eingebauten Akku in nur 8 Minuten von völlig leer auf 100% aufladen. Das Verfahren von Huawei nennt sich „Hypercharge“. Eine echte „Leistung“, keine Frage. Wie gut das für den Akku auf Dauer ist, müsste man vielleicht in Frage stellen. Aber eines sollte auch klar sein; die Akkus von heute und morgen sind robust, und nicht mit den ersten Lipo Akkus vergleichbar.

Strom aus der Luft

Nicola Tesla wollte auch schon um 1890 kostenlose Energie über die Luft verteilen. Ein Smartphone gab es seinerzeit freilich noch nicht 🙂 So eine Technik, Strom über die Luft zu übertragen, ist durchaus möglich. Denn Huawei möchte mit seiner Technik „Mi Air Charge“ auch schon bald seine Huawei Smartphones über mehrere Meter Entfernung – übrigens nicht nur die eigenen Smartphones, sondern auch andere mobile Geräte, wie Ohrhörer usw. – kabellos „mit der Mi Air Charge Systemlösung“ aufladen. Diese muss natürlich noch genehmigt werden. Hier sind aber ernsthaft keine großen Hürden zu erwarten.

Und so funktioniert der Kram 🙂

Über eine Entfernung von mehreren Metern wird ein „Stromstrahl“ (na ja, nur sinnbildlich) von einer Ladestation an mobile Geräte mit einer Leistung von einigen Watt übertragen. Dabei muss der Empfänger diese Technik unterstützen, dem Ladegerät auch seine Position mitteilen. Dann wird im Empfänger mit dutzenden von Antennen die elektromagnetische Energie in Strom umgewandelt, und über einen Laderegler dem Akku zugeführt. Ist doch ganz einfach 🙂 Aufgrund der genauen Positionierung des Empfängers, wird dann der Elektrosmog auch recht gering gehalten.

Vielen Dank fürs lesen, Ihr Jürgen Blumenkamp

Autor: Jürgen B.

IT Fachmann, weltoffener Techniker, für Alternative Energie und E Mobilität.

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