Technische Detailbilder und Informationen zum Fronius Symo 3.0-3-S

Seit einigen Jahren haben wir einen Fronius Symo Einspeisewechselrichter, welcher bei uns sehr gute Dienste leistet. Da ich ein leidenschaftlicher Techniker, Bastler und Forscher bin, habe ich im Internet nach weiteren Informationen gesucht. Gar nicht so einfach, da ranzukommen, wenn es um technische Detailinformationen geht. Es ist wenig zu finden. Darum habe ich mir die Infos selbst beschafft, und veröffentliche sie hier.


Die meisten Menschen interessieren sich nicht dafür, warum ein Auto funktioniert. Es soll einfach funktionieren. Genauso beim Einspeisewechselrichter, oder auch PV Wechselrichter. Der soll zuverlässig funktionieren – und Einspeisevergütung einspielen. Denn es geht ja den meisten Menschen – hoffe das so knallhart schreiben zu dürfen – nur um das Geld. Und nicht um die gute Sache. Nicht um die Umwelt. Denn wer bitte baut sich eine PV Anlage, wenn er keine Einspeisevergütung bekommt? Früher niemand. Heute kaum jemand!

Aber wenn man mehr wissen möchte, ist es gar nicht so einfach, an Detailinformationen ranzukommen. Bis heute (04-2022) ist es mir nicht gelungen, im Internet zum Beispiel Schaltbilder, oder auch nur Blockschaltbilder, nicht mal eine Innenansicht der Platinen des Fronius Symo Wechselrichters zu bekommen. Es wird also viel geheim gehalten. Wir wollen hier mal etwas lüften 🙂

So hängt er bei uns in der Technikgarage an der Wand, seit 2013. Das ist nur ein kleiner Teil unserer aktuellen Technik. Wir haben auch einen 3 phasigen 20kVA Inselwechselrichter, der aber offiziell auch am öffentlichen Stromnetz angekoppelt werden darf (keine Unterbrechung, egal in welche Umschaltrichtung). Natürlich ist da auch ein HV (HochVolt) Akku angekoppelt. Und unsere PV Anlage liefert mit Ihren 4 x 10 moduligen Strängen 10 kWp Sonnenstromnachschub 🙂

Aber wie sieht der Fronius Symo detailliert von innen aus, wie lauten die technischen Daten, und vor allem; wie funktioniert das Gerät? Wir unternehmen ein paar Versuche des Erklärens. Die Wandmontage ist übrigens echt clever gelöst von Fronius. Man montiert die Wandhalterung, wo auch die Kabel angeschlossen werden. Der Wechselrichter selber wird dann einfach eingehängt, und ist elektrisch verbunden. Echt gut! Bitte nicht böse sein, aber Fronius ist meiner Meinung nach einer der ganz wenigen besten PV Wechselrichterhersteller ever. Und die können noch viel mehr, als nur Wechselrichter bauen.

Leider ist der Inhaber Günter Fronius im Jahre 2015 im Alter von 107 Jahren gestorben. Aber die Firma führt die Linie von Günter Fronius weiter fort. Und das finde ich einfach genial.
Das Objekt der technischen Begierde; Fronius Symo, hier in der 3kWp Version.

Fronius Symo PV Einspeisewechselrichter Symo 3.0, technische Daten.
Fronius Symo und seine technischen Daten. Wir haben die kleinste Version mit einer 3 kWp Endstufe. Es gibt diese Geräte auch in erheblich größeren Leistungsklassen.
Fronius Symo PV Einspeisewechselrichter Symo 3.0

Die technischen Daten des Fronius Symo.

Beim Fronius Symo handelt es sich um einen über N und 3 Phasen gleichmäßig einspeisenden PV Wechselrichter. Das Besondere an diesem Gerät ist die clevere Bedienung und Programmierung. So ist es zum Beispiel – wenn man denn meint das machen zu müssen – über spezielle Codes möglich in tiefere Menüebenen zu gelangen. Dort kann man sehr detaillierte techn. Eigenschaften einstellen. Hoch interessant, welche Möglichkeiten man hier hat. Wer jedoch offiziell für Geld Strom einspeist (wir machen sowas nicht), muss natürlich die Gesetzmäßigkeiten beachten, darauf wird im Handbuch auch hingewiesen.

Leistung und DC Eingangsspannung.

Das Gerät hat einen sehr großen Eingangsspannungsbereich von 150V DC bis 1000V DC. Während fast des kompletten Bereiches kann die volle Leistung abverlangt werden, und der integrierte MPPT (Maximum Power Point Tracker) findet immer den optimalen Leistungspunkt (Produkt aus Spannung x Strom) der PV Anlage.

Dazu wird die DC der PV über einen Boost-Buck Wandler, welcher gleichzeitig die MPPT Funktion programmtechnisch integriert hat, geleitet. Dies wird mit einem Infinion DF80R12W2H3F IGBT realisiert. Dazu ist auch noch ein HF Trafo als Speicherdrossel erforderlich. Somit ist im Gerät selbst immer die gleiche symetrische DC Betriebsspannung / Busspannung (Plus, Masse, Minus / +/- rund 300V DC) vorhanden – ganz gleich ob die PV Anlage nur 200V DC liefert, oder vielleicht sogar knapp 1000V, was auch noch zulässig ist.

Die intern generierte Busspannung wird dann über den FS3L30R07W2H3F, (6 fach Brücke) zerhackt, und über Filter mittels N auf die drei Phasen gegeben. Eigentlich ganz einfach, oder? Konkret sind dazu nur zwei gekühlte Bauteile nötig, die beiden erwähnten IGBTs. Die Speicherdrossel, und die drei nachfolgenden Filterdrosseln müssen nicht gekühlt werden. Echt cool. Denn Wärme entsteht nicht wirklich viel. Unten finden Sie die Links zum jeweiligen Datenblatt der beiden verwendeten IBGTs. Was will man mehr?

Und der Fronius Symo Hybrid?

Jo, der Fronius Symo Hybrid ist eine Erweiterung des Fronius Symo. Denn der Hybrid kann (muss nicht zwingend) auch an eine HV Batterie (Akku) angeschlossen werden, und kann auch – wenn es sein muss jedoch eingeschränkt – ein (etwas schwächliches) 3 phasiges Inselnetz aufbauen. Dieses Inselnetz reicht jedoch nicht für ein ganzes Haus mit allen eingeschalteten Großverbrauchern. Außerdem wandert die Frequenz (leider, aber absichtlich) auf 54 Hz. Damit laufen garantiert alle netzsynchronen Uhren nach dem Mond. Aber; der Fronius Symo Hybrid kann bei Dunkelheit (Nachts) fast vollständig den Strombedarf aus dem Akku decken, welcher tagsüber über die PV Anlage wieder aufgeladen wird. Immerhin.

Vielen Dank Ihnen und Euch fürs lesen von Teil 1 der Vorstellung des Fronius Symo Netzwechselrichter.

Bitte lesen Sie sich auch noch den bald folgenden zweiten Teil zur internen Technik und Funktionsweise durch, welcher bald hier erscheint/verlinkt wird.

Ihr/Euer Jürgen

Die Hintergründe des Ukraine Krieges vom Februar 2022

Krieg ist unmodern, nicht zeitgemäß, und belastend. Es senkt die Stimmung aller Menschen. Besonders derer, die im Kriegsgebiet sind, und das Blut sehen müssen. Doch warum gibt es schon wieder diesen gemeinen Krieg gegen die Ukraine, begonnen vom russischen Regime? Die Lötseite aus Hunteburg klärt umfassend auf!


Diese Lötseite aus Hunteburg ist in erster Linie eine technische Seite für Elektronik. Aber der aktuelle Krieg in der Ukraine beschäftigt mich durchaus. Und fast die ganze Welt ist betroffen. Mir ist bewusst, dass viele Menschen – gezeichnet von der Coronakrise, in der viele Dinge sehr „merkwürdig“ abgelaufen sind und entschieden wurden – jetzt langsam die Lust am Leben verlieren. Tatsächlich hat schon mit der Coronakrise eine starke Zunahme von Depressionen begonnen. Hier gebe ich Ihnen Tipps, wie Sie Depressionen vermeiden können. Aber zunächst mal zum aus meiner Sicht sehr traurigen Krieg in der Ukraine. Denn Russland (überwiegend Asien) hat nur ein Ziel; die Ukraine zurück erobern. Dies muss man verstehen (lernen). Überhaupt ist es unendlich wichtig, die Meinungen und Ansichten anderer Menschen – auch von Präsident Putin – zu akzeptieren. Und zumindest versuchen zu verstehen. Denn nur dann kann man wirklich „menschlich“ zusammen leben. Leider wird dabei möglicherweise viel Blut vergossen! Denn es gibt keine Vorteile ohne Nachteile. Hier möchte ich jedoch nicht falsch verstanden werden. Ich bin klar gegen Krieg. Und dieser Krieg, begonnen von Seiten Russlands am 24.02.2022 ist nicht der richtige Weg (für Russland), um ein Land (Ukraine) zurück zu erobern!

Krieg in dieser Welt
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Krieg auf der Erde ist immer. Leider. Mit Krieg kann leider auch viel Geld verdient werden. Warum wohl gibt es sonst so viele Kriegswaffen?

Nochmal über alles nachdenken

Nachtrag 25.03.2022; Welche Auswirkungen haben die Sanktionen für Russland? Und vor allem; welche Auswirkungen haben die Sanktionen – vielleicht schon bald – für die westlichen Nationen, also die EU und Amerika? Schlagen wir uns vielleicht mit unseren eigenen Waffen? Präsident Putin mag ein böser Mensch sein. Wenn jemand einen Krieg anzettelt (jetzt gegen die Ukraine), kann er kein guter Mensch sein. Aber; haben andere Nationen nicht auch schon Krieg geführt? Gibt es also wirklich einen so großen Unterschied zwischen den Taten von Präsident Putin und der westlichen Welt? Man muss (und sollte) hier auch bedenken; Präsident Putin hat in den letzten Jahren rund 90% der russischen Verschuldung reduziert. Nicht schlecht, oder? Ich bin kein Finanzfachmann. Und ganz sicher kein Putin Anhänger. Aber ich finde; Vorsicht. Diese Sanktionen sind möglicherweise keine (Dauer)Lösung. Auch nicht wenn alle westlichen Nationen meinen; wir geben es dem Putin mal so richtig.

Die „wahre“ Sachlage über den Ukrainekrieg!

Nachtrag 12.03.2022; Man glaubt es nicht. Was ist wahr? Was ist falsch? Was ist Fake? Kürzlich haben der deutsche Bundeskanzler Scholz, und der französische Präsident Macron in einem 75 minütigen Telefonat „endlich“ erfahren, was im Kriegsgebiet wirklich abgeht. Die Antworten kannten wir alle so noch gar nicht. Während Scholz und Macron in dem Telefonat Präsident Putin aufforderten, die Waffenruhe aufzunehmen, sowie die diplomatischen Verhandlungen weiter zu führen, hat dieser Präsident uns alle nun informiert, was wirklich „Sache“ ist. Demnach soll die ukrainische Armee große Verstöße gegen das humanitäre (hoffentlich sind wir Menschen noch humanitär!) Völkerrecht (welches Volk?) begangen haben! Können wir das glauben? So sollen außergerichtliche Hinrichtungen von Dissidenten (unliebsame Andersdenkende) begangen worden sein. Also per Gericht ist eine Hinrichtung von Dissidenten in Ordnung? Auch Geiselnahmen (von Ukrainern oder Russen ist nicht überliefert) und die Nutzung von Menschen (welches Volk?) als Schutzschilde soll begangen worden sein…also das liest sich alles ziemlich abenteuerlich! Was ist Fake? Was kann man noch glauben? Es ist zum verzweifeln! Ist das ein riesiges Schachspiel, bei dem die Menschen der Völker die Figuren sind – die mal eben „beiseite gebracht“ werden sollen? Leben wir im Jahre 0022, oder im Jahre 2022, was doch eigentlich viel moderner sein sollte? Will Putin der Welt einfach zur sagen; „wir Russen lassen uns rein gar nichts gefallen. Wir wollen mehr Respekt“? Dies zu fordern ist ja auch in Ordnung. Aber bitte nicht mit einem Krieg!

Wer ist schlecht? Die Welt? Oder die Menschen? Unrecht in Russland?

Nachtrag 07.03.2022; Die Welt ist nicht schlecht. Aber manche Menschen auf ihr sind es. Wir machen alle unsere Fehler. Ich selbst auch. Und jeder Mensch muss (und wird in aller Regel auch) für seine Fehler gerade stehen! Es stellt sich freilich die Frage, welche Fehler welche Folgen haben! Was ist also schlimm? Und was kann man durchgehen lassen? Jene Menschen können manchmal auch vergangene Zeiten nicht vergessen. Sie wollen, dass alles wieder so wird, wie es früher mal war. Man nennt sie auch „Betonköpfe“, weil sie eine festgefahrene Meinung haben, und andere Meinungen nicht akzeptieren. Diese Menschen können auch nicht akzeptieren, dass Ihre Vorgänger (Jelzin, davor Gorbatschow), Länder bzw. Staaten der ehemals alten „Rus“ abgaben – und holen sich dann diese Länder mit Gewalt (Krieg) zurück. Kann man so machen. Ist aber gar nicht gut. Wird gar nicht gerne gesehen! Und genau diese ablehnende aktuelle Haltung der ganzen westlichen Welt (NATO, Amerika) ist auch ganz richtig! Präsident Putin muss gestoppt werden! Das muss nicht bedeuten, das Präsident Putin ein böser Mensch ist!

Geschichtliches zu Russland und zur Ukraine

Die Geschichte Russlands ist, wie viele andere Geschichten anderer Kontinente sehr komplex, und nur wenigen Menschen bekannt. Sehen Sie dazu auch in den Link unten zur Wikipedia. Russland ist zum Teil auf Europa gelegen, zum großen Teil aber auch auf Asien.

Vor rund 1000 Jahren ist die sog. „Rus“ (Altrussland, Kiewer Russland, Kiewer Reich) entstanden. Es ist der Vorläuferstaat der heutigen Staaten Russland, Ukraine und Belarus. Diese, und einige weitere russische Staaten waren vereinigt, zerfielen aber mit der Zeit, auch seit dem DDR Mauerfall in 1989. Einige Führer in Russland verstehen dies als „Einverleibung“ russischen Eigentums, z.B. durch einen Eintritt in die Nato, ein Bündnis von rund 30 europäischen Staaten (siehe Link unten). Manche russische Führer, zum Beispiel auch der russische Präsident Putin, sehen dies nicht gerne – und wollen die Zeit zurück drehen. Man kann dies (vielleicht) verstehen. Aber das mit einem Krieg zu machen, ist nicht gut. Denn das Problem dabei ist, dass viel Menschenleid verursacht wird. Ganz klar und deutlich; nicht gut! Schon 2014 hat Russland versucht, durch Krieg in der Ukraine, bzw. der Krim (eine ukrainische Halbinsel) das Land wieder an sich zu nehmen. Aber so geht das heute nicht mehr! Denn Krieg ist „out“. Und wir leben nicht mehr in den Zeiten der Dampfmaschinen. Und „Betonköpfe“, die meinen alles müsse so bleiben wie früher, brauchen wir auch nicht.

Wie denken die Russen über diesen Ukrainekrieg?

Die meisten Russen sind klar gegen diesen Krieg. Viele wissen aber bis heute (Stand 05.03.2022) gar nicht, dass überhaupt ein Krieg geführt wird. Es ist auch nur von einer Spezialoperation die Rede. Andere russische Bürger, die vom Krieg erfahren haben, sagen auch; es ist ganz richtig, dass Putin die Ukraine angegriffen hat. Denn Russland soll wieder zusammen geführt werden, mit all den abgewanderten Staaten. Aber so einfach ist das nicht. Und so sollte man das auch nicht sagen! Tatsächlich darf das Wort „Krieg“ in Russland überhaupt nicht benutzt werden, es sei denn, man möchte als ganz normaler russischer Bürger mal eben ins Gefängnis. Ja, so läuft das in Russland. Das sind ohne Frage drastische Maßnahmen. Denn Russland informiert seine Bürger nicht umfassend. Sogar die Medien sind zensiert. Und was ist mit den Wahlen in Russland? Denken Sie mal drüber nach! Alles sind Unterdrückungen! Aber es gibt nicht nur in Russland Unterdrückung!

Unrecht auch woanders?

Unrecht und Unterdrückung gibt es überall mehr oder weniger, auch in Deutschland. Corona ist ein aktuelles Beispiel dafür, wenn auch nur bedingt vergleichbar. Hier wurden nicht Geimpfte (Ungeimpfte) beschimpft, sie seien Schuld daran, dass die Pandemie nicht unter Kontrolle gebracht werden kann. Ja, der Coronavirus war mal gefährlich. Das ist aber aktuell nicht mehr der Fall. Auch die angeblich hohen Belegungen der Krankenhausbetten ist noch ungeklärt. Stimmen diese Zahlen womöglich gar nicht? Wollte man den Bürgern weiß machen, dass die Krankenhäuser voll von schwer kranken Coronapatienten sind? Werden diese Dinge noch mal aufgeklärt? Oder schiebt man die unter dem Teppich des Vergessens? Dies sind nur zwei Beispiele aus aktueller Zeit. Heute wissen wir; es ist egal, ob man geimpft ist oder nicht. Es ist nur ein Eigenschutz. Und genau den muss jede:r Bürger:in selbst entscheiden. Wer meint, sich nicht impfen lassen zu wollen, sollte es halt sein lassen! Wo ist das Problem? Aber das wollen „die da oben“ nicht. Sie wollen über Bürger bestimmen. Ich selbst bin gegen Corona geimpft. Aber nur weil ich „keinen Bock“ auf die extremen Einschränkungen hatte, die vom deutschen Staat verhängt wurden. Hier wurden ganz klar Menschenrechte entzogen!

Unterdrückung in Russland und China.

Schlimmer ist die Unterdrückung in Russland. Hier werden auch mal eben Leute (Regime/Regierungs-Gegner) vergiftet, um sie ruhig zu stellen. Auch China hat eine Mauer (eine Firewall) um das komplette Internet aufgebaut, schon vor Jahren. Ähnlich ist es in Russland. Denn die Chinesen sollen auch nicht erfahren, was in der Welt so abgeht. Alles Zensur! Tatsächlich hält China in vielen Ansichten und Meinungen zu Russland. Wirklich drastische Maßnahmen, um den eigenen Willen durchzusetzen! Russland, bzw. lieber Präsident Putin, ist das wirklich gut und richtig, was Du/Sie da machen in der Ukraine? Ich glaube nicht!

Wie begründet Präsident Putin den Ukrainekrieg?

Begründet wird der Krieg von Präsident Putin/Russland gegen die Ukraine mit einigen fragwürdigen Behauptungen. Präsident Putin sprach von einem Völkermord an der russischen Bevölkerung im Osten des Landes. Außerdem wurde von Präsident Putin gesagt, man wolle die Ukraine „entnazifizieren“. Diese Behauptungen sind aber offenbar reine Propaganda (also nicht neutral berichtet). Und weil viele Russen nur das russische Staatsfernsehen haben, gibt es so viele Putin Befürworter.

Wer hat wirklich Schuld an diesem Krieg in der Ukraine?

Nachtrag 06.03.2022; Nun, diese Frage muss sich jeder selber beantworten. Ich werfe mal ein paar provokante weitere Fragen auf; Ist es eine gute Idee von Deutschland, von einer Diktatur (Russland?) riesige Mengen Gas zu beziehen, was nebenbei nicht nur extrem umweltschädlich ist, sondern auch die (Kriegs)Kasse Russlands füllt? So dass mit dieser (Kriegs)Kasse andere Länder (Ukraine?) angegriffen werden können? Dürfen wir der Ukraine damit helfend zur Seite stehen, damit diese sich möglichst lange wehren können, gegen die russischen Soldaten? Überlegen Sie, liebe(r) Leser:in doch mal selber, was richtig und was falsch ist. Auch wenn man es oft nicht so schwarzweiß sehen kann. Für mich steht fest; Krieg ist der falsche Weg. Aber wie sieht die Alternative aus?

Neues Mediengesetz

Kaum zu glauben, aber wahr. Ein neues russisches Mediengesetz, erlassen am 04.03.2022, hat dazu geführt, dass praktisch alle Medien die Berichterstattung über den aktuellen Angriff von Russland, auf die Ukraine einstellen. Es wird einfach nicht mehr berichtet. Punkt. Den Medien wird offiziell der Mund verboten. CNN, BBC, Bloomberg & Co. stellen darum Ihre Arbeit in Russland ein. Damit bekommen alle keine Nachrichten mehr. Im Prinzip jedenfalls. Klar, es wird noch berichtet, aber über andere Kanäle.

Denn Russlands Präsident Wladimir Putin hat auch hier massiv durchgegriffen, und ein (neues) Gesetz zur Einschränkung der freien Meinungsäußerung in Russland geschaffen, bzw. verabschiedet. Tatsächlich prüfen die großen Nachrichtenagenturen dieses nun, und stellen somit – aus Angst – erstmal Ihren Dienst mit eigenen Korrespondent:innen ein.

Hilfe gegen Depressionen, z.B. auch aufgrund des aktuellen Krieges in der Ukraine

Es gibt durchaus Möglichkeiten, abzuschalten, keine Depressionen zu bekommen, und sich so den alltäglichen Aufgaben zuzuwenden mit (Lebens)Freude. Mit einer guten Resilienz ist dies möglich. Schocks abfangen, und an ihnen zu wachsen. Kurz; das Schlimmste erwarten, daraus lernen, und das Beste hoffen. Sich einfach zusammen tun mit Gleichgesinnten, die Lage besprechen und Lösungen suchen und finden.

Handhabbarkeit; „Was auch gerade in der Welt passiert, ich kann meinen Alltag bewältigen, und in der Lage sein, alltägliche Dinge zu regulieren.“ Auch wenn äußere Einflüsse (Krieg) auf einen wirken: „Sie können die aktuelle Lage bewältigen. Auch wenn Sie selbst keinen direkten Einfluss auf den Krieg haben“. Stellen Sie sich die Frage, ob Sie an den unschönen Dingen (Krieg) Schuld haben? Falls nein, und das wird so sein, ist der Krieg zwar immer noch unschön, aber Sie können sich ein wenig fangen. Denn Sie können ja selbst direkt nichts dafür, haben keine Schuld am Krieg.

Bedeutsamkeit; Erinnern Sie sich daran, wie sinnvoll ihr Leben ist. Nehmen Sie eine klare Ausrichtung und klare Ziele an, die Sie erreichen möchten. Überleben Sie, woraus Sie Ihren Selbstwert schöpfen können. Gerade ältere Menschen könnten sich bewusst machen, dass Sie sich für Ihre Kinder und Enkelkinder einsetzen sollten, für Sie da sein sollten. Sie leben also für Ihren Nachwuchs. Helfen Sie ihren Kindern, aber auch allen anderen dabei, die Situation in dieser Lage möglichst gut zu gestalten.

Lage verstehen; machen Sie sich bewusst, warum die Lage uns persönlich so belastet. Es hat oft mit der Geschichte meines Landes zu tun. Diese Erinnerungen überlagern die Situation und beeinflussen mich positiv.

Ich wünsche Ihnen, liebe:r Leser:in weiterhin alles Gute.

VG; Jürgen Blumenkamp

Hier noch ein paar Links zu diesem Artikel;

Neue (Funk) Ladetechnik vom Smartphone Hersteller Huawei

Einige Menschen haben Angst vor Elektrosmog. Dies schließt auch die Mobilfunkmasten ein. Dies mag durchaus begründet sein, wird aber aktuell von Seiten der Behörden nicht als Gefahr eingestuft. Man muss hier bedenken; wer krank ist, muss sich manchmal mehrmals jährlich extrem starken elektromagnetischen Strahlungen von MRT (Magneto Resonanz Tomografie) aussetzen. Ist diese Strahlung wirklich gefährlich? Sicherlich ist sie nicht förderlich. Fakt ist aber auch; die Entwicklung geht weiter, und wir können mit Dampfmaschinen alleine keinen Blumentopf mehr gewinnen!


1992 wurde von IBM das erste Smartphone entwickelt bzw. vorgestellt. Heute sind wir 30 Jahre weiter, und heutige Smartphones sind schon „ziemlich“ gut. Freilich muss man sich auch fragen; brauchen wir (Menschen) diese moderne Technik wirklich? Im Sinne der Weiterentwicklung denke ich schon. Dies muss freilich nicht für jeden einzelnen Menschen Gültigkeit haben. Manche Menschen sagen sich; ich möchte gerne ein Smartphone haben und nutzen, aber es muss keine 1000,- Euro kosten. Das ist auch völlig okay.

Radiowellen, Funkwellen
pexels-photo-10094293; Funkwellen gibt es heute fast überall. Ob diese schädlich sind, bleibt abzuwarten.
Funkwellen findet man auch im Krankenhaus, z.B. dann wenn eine MRT Untersuchung ansteht. Deren Magnetfelder sind auch von völlig unterschiedlicher Frequenz, und sogar ganz extrem stark. So stark, dass sämtliche elektronische Geräte vom Körper entfernt werden müssen, um diese nicht in Sekunden zu zerstören.

Es geht voran

Die Entwicklung geht weiter. Schon seit einigen Jahren brauchen wir in Smartphones keinen Stecker mehr einstecken, um es aufladen zu können bzw. zu müssen. Wir legen es einfach auf eine mobile Ladestation. Dies funktioniert wenn im Smartphone diese Technik ebenfalls unterstützt wird. Aber es muss eben auf einem bestimmten Platz gelegt werden. Nämlich auf die spezielle Ladeschale. Aber es geht (demnächst) noch einfacher.

Im Prinzip handelt es sich bei der hier vorgestellten Technik mit dem Auflegen auf einer speziellen Ladefläche um einen Trafo. Die Primärwicklung ist in der mobilen Ladestation. Das ist die Fläche, auf der wir das Smartphone einfach auflegen. Die Sekundärwicklung ist im Smartphone. Beide Geräte müssen jedoch dicht zusammen sein. Wenige Zentimeter Abstand unterbricht schon die Aufladung. Auch moderne PKWs haben so eine mobile Lademöglichkeit integriert. Das ist schon praktisch. Moderne Smartphones laden zumindest Nachts den Akku bis zum nächsten Morgen nicht direkt voll, sondern nur bis ca. 80%. Der Rest wird kurz vor dem verlassen des Hauses aufgeladen. Dies dient der Lebensdauer des Akkus.

Der nächste Schritt der Smartphone-Ladetechnik; Hypercharge

Huawei z.B. kann mit bis zu 200Watt – das ist schon echt viel für ein Smartphone(Akku) – den eingebauten Akku in nur 8 Minuten von völlig leer auf 100% aufladen. Das Verfahren von Huawei nennt sich „Hypercharge“. Eine echte „Leistung“, keine Frage. Wie gut das für den Akku auf Dauer ist, müsste man vielleicht in Frage stellen. Aber eines sollte auch klar sein; die Akkus von heute und morgen sind robust, und nicht mit den ersten Lipo Akkus vergleichbar.

Strom aus der Luft

Nicola Tesla wollte auch schon um 1890 kostenlose Energie über die Luft verteilen. Ein Smartphone gab es seinerzeit freilich noch nicht 🙂 So eine Technik, Strom über die Luft zu übertragen, ist durchaus möglich. Denn Huawei möchte mit seiner Technik „Mi Air Charge“ auch schon bald seine Huawei Smartphones über mehrere Meter Entfernung – übrigens nicht nur die eigenen Smartphones, sondern auch andere mobile Geräte, wie Ohrhörer usw. – kabellos „mit der Mi Air Charge Systemlösung“ aufladen. Diese muss natürlich noch genehmigt werden. Hier sind aber ernsthaft keine großen Hürden zu erwarten.

Und so funktioniert der Kram 🙂

Über eine Entfernung von mehreren Metern wird ein „Stromstrahl“ (na ja, nur sinnbildlich) von einer Ladestation an mobile Geräte mit einer Leistung von einigen Watt übertragen. Dabei muss der Empfänger diese Technik unterstützen, dem Ladegerät auch seine Position mitteilen. Dann wird im Empfänger mit dutzenden von Antennen die elektromagnetische Energie in Strom umgewandelt, und über einen Laderegler dem Akku zugeführt. Ist doch ganz einfach 🙂 Aufgrund der genauen Positionierung des Empfängers, wird dann der Elektrosmog auch recht gering gehalten.

Vielen Dank fürs lesen, Ihr Jürgen Blumenkamp

Windkraft und Photovoltaik – quo vadis?

Wie soll das alles noch werden? Wie wird sich das noch entwickeln? quo vadis, lateinisch, zu deutsch „was wird daraus“? Wollen wir wirklich gefährliche Atomkraft? Immer mal wieder ein Unfall, mit krebskranken Menschen, verseuchter Umwelt? Und auch Kohlekraft, auch gefährlich und umweltschädlich? Oder ist vielleicht doch die Photovoltaik in Verbindung mit Windkraft, und guten Stromspeichern die Lösung? Von mir aus gerne.


Die Politik und die Industrie haben offenbar aktuell andere Pläne, als sich mit phantastischer Technik, PV (Photovoltaik) und WKA (Windkraftanlagen) zu beschäftigen. „Die“ haben ganz andere Dinge zu tun, und können sich nicht um Vorschläge von völlig unwichtigen Personen kümmern. Warum sollten die sich um Alternative Energie kümmern? Das macht „denen da oben“ doch keinen Spaß. Sonne und Wind schicken ja nichtmal eine Rechnung! Ist ja voll langweilig. So ist sie, die bis vor kurzem noch besonders christliche Regierung (CDU) und die Industrie, welche die CDU fest im Griff hat. Oder hat die CDU die Industrie im Griff? Die – Politik und Industrie – machen weiter mit den Dingen, die sie immer schon gemacht haben, denn was anderes kennen die nicht, können die nicht, und versuchen die auch nicht. Selbst wenn, die wollen das einfach nicht; Dampfmaschinen und Verbrennungsmotoren. Alte Technik für unbewegliche Betonköpfe. Das lief immer. Damit kann man Geld verdienen. Umwelt? Was ist das denn? Wie schreibt man das? Ist das wichtig?

PV Modul
Copyright Pixabay. Solarbild Nr. 1306024. Phtovoltaik (PV) = Strom direkt aus (Sonnen) Licht. Und keiner schickt ne Rechnung. DAS ärgert natürlich die Energiebosse. Ja und? Sollen die sich doch ärgern!
Strom aus PV / Sonne. Genial. So genial, das die Energiebosse sich schwarz ärgern 🙂

Wir Bürger sollen uns einschränken, für die Unfähigkeit der Politiker!

Mehr auf die Umwelt achten, und weniger Fleisch essen. Wir Bürger sollen uns einfach mehr einschränken. Dabei zahlen wir Bürger letztlich alles, mit unseren Steuern und unseren Konsum. Denn Unternehmen schaffen nur Arbeitsplätze, zahlen aber keine oder kaum Steuern. Denn das ist ja der Preis der Steuerersparnis, nämlich Arbeitsplätze zu schaffen, um dann eben keine oder kaum Steuer zahlen zu müssen. DIE (Steuer) müssen dann die Bürger zahlen, und ihr Geld verkonsumieren. Aber vielleicht – ich glaube es zwar nicht, aber die Hoffnung stirbt ja – genau – zuletzt – wird mit der neuen Regierung alles besser. Ich habe da aber nicht viel Hoffnung. Denn ich weiß; Geld verdienen ist auch wichtig. Denn Geld regiert die Welt. Und das hat die CDU mit der Industrie immer schon hinbekommen – leider auf Kosten der Umwelt. Ja so ist das, wenn man nicht langfristig denkt.

Wie wird sich Deutschland energietechnisch entscheiden? Was wird die neue 2021er Regierung realisieren (können)?

Die bisherigen (Stand Oktober 2021) Sondierungsgespräche der Ampelregierung um SPD, Grünen und FDP wollen es ja zumindest „versuchen“ bis 2030 (Wahnsinn, bin voll begeistert) die Kohlekraft zu verabschieden.

Ampel(Regierung) 2021
copyright pexels-photo-1727004. Mal schauen, wie sich die neue Ampel(Regierung) ab 2021 durchsetzen kann. Einfach wird es wohl eher nicht.
Die neue Ampel(Regierung)

Und was sollen diese Blockaden für die PV und Windkraft eigentlich bewirken?

Wieso muss man eine PV (Photovoltaikanlage) anmelden? Wieso ist die Bürokratie so unglaublich hoch, dass viele Leute sich schon seit Jahren sagen; es lohnt sich einfach nicht. Die Auflagen sind so knallhart, die Steine sind so dermaßen groß und schwer, die einen von der Politik und auch von große Teile der Industrie in den Weg gelegt werden. Auch die Windkraft wird massiv blockiert, mit zig Maßnahmen. Ist das wirklich die Politik, die wir alle wollen? Einige wollen sie ganz sicher so. Aber viele Leute wollen sie nicht, die Politik von „denen da oben“. Die Politik von denen, die es nicht können (Stand bis September 2021).

Fridays for future um Greta Thunberg

Ich sprach es oben schon an; Greta Thunberg hat vor einigen Jahren eine wirklich phantastische Bewegung ins rollen gebracht. Und diese Bewegung rollt immer noch, hat schon sehr viel Gutes und Umweltfreundliches bewirkt. Und diese Bewegung wird noch viel mehr Gutes bewirken. Wir alle müssen nur noch etwas Geduld haben. Das ist kein Versprechen. Das ist meine ganz große Hoffnung, die vermutlich auch eintreffen wird. Und das finde ich richtig fett gut!

Vielen Dank Ihnen und Euch allen für das Lesen dieses meines Artikels. Ihr seid gerne eingeladen, hier auch zu kommentieren. Auf geht´s. 🙂

VG, Jürgen Blumenkamp (der schon oft als „Ökospinner“ bezeichnet wurde)

Die Macht der sozialen Netzwerke, Stand 2021

Die Macht der sozialen Netzwerke ist nicht unerheblich. Immerhin wurde im Januar 2021 das Twitter Konto vom Ex Präsident Donald Trump gesperrt.


Die Geopolitik der sozialen Netzwerke ist wahrlich beachtlich. Twitter hat seinen Hauptsitz in San Francisco, und hat speziell im politischen Bereich einen großen Einfluss. Im Januar 2021 wurde bei Twitter eine knallharte Entscheidung getroffen: Das Benutzerkonto vom Expräsident Donald Trump wurde gesperrt. Denn die Demokratie sollte geschützt werden. Denn Donald Trump s Anhänger hatten bereits das Capitol gestürmt. Spätestens jetzt war klar, welche Macht die sozialen Netzwerke haben. Sie können sogar dem wichtigsten Politikvertreter den Mund (sinnbildlich) verbieten. Milliarden Benutzer machen es möglich.

Twitter, Pexels Photo 5417837, Brett Jordan
Pexels Photo 5417837, Brett Jordan. Twitter hat eine nicht unerhebliche Macht.
Twitter

Seit wann gibt es diese sozialen Netzwerke?

Das Internet gibt es seit den 60er Jahren. Einige Jahre später ging es mit den sozialen Netzwerken los. 1997 kam sixdegrees, 2002 kam friendster, 2003 MySpace, 2004 thefacebook, 2005 kamen LinkedIn und YouTube, 2006 kam Twitter. Silikon Valley verdankt Twitter einen nicht unerheblichen Reichtum. In und um Silikon Valley sind viele soziale Netzwerke angesiedelt. Diese sog. Tech Unternehmen ziehen jedoch aktuell teilweise in das günstigere Texas um.

Wieviel Benutzer haben die sozialen Netzwerke?

Jede Masse Menge! Facebook hat 2,7 Mrd. Benutzer. YouTube hat 2,3 Mrd. WhatsApp 2 Mrd. Der FB Messinger hat 1,3 Mrd. Benutzer. Instagram folgt mit 1,2 Mrd. LinkedIn mit 740 Millionen, und Twitter mit 350 Millionen Benutzerkonten. Aber gerade Twitter hat einen nicht unerheblichen Einfluss in der Politik, und daher eine erhebliche Reichweite.

Nicht jede Person hat ein Konto bei einen oder mehreren sozialen Netzwerken. Die Gründe können technischer Natur sein, kein Interesse, schlechtes Internet, keine (finanzielle) Möglichkeit für ein Endgerät, oder eventuell vereinzelt auch das Alter der Personen. Im Iran ist Instagram sehr beliebt. Aber seit Jahren wird im Iran Facebook, Twitter und YouTube verboten, bzw. unterdrückt. Somit auch Instagram, da es zu Facebook gehört, übrigens wie auch WhatsApp zu Facebook gehört. Der oberste iranische Führer empfahl 2018 seinen Bürgern bzw. Followern lokale Dienste (Gap, Soroush). Hier wird sich vermutlich auch bei neuen iranischen Führern nichts an diesen Empfehlungen ändern.

In welchen Ländern wird was blockiert?

In Russland wird aktuell nur LinkedIn blockiert. Der oppositionelle Navalny nutzt daher auch intensiv YouTube. Navalny hat aktuell rund 6,5 Millionen Abonnenten, und diese erfahren einiges über die (vermutliche) Korruption um Präsident Putin. Natürlich gibt es in Russland auch eigene, quasi staatliche Netzwerke wie VKontakte (wie Facebook), Habr Career (für IT Spezialisten), und das Videoportal Rutube.

In China wird aktuell der komplette Internet-Verkehr überwacht. US amerikanische soziale Netzwerke haben hier aktuell keine Chance. Nicht wegzudenken ist für Chinesen das quasi staatliche WeChat. Dabei handelt es sich um eine integrierte Anwendung, die nicht einfach nur Chatfunktionen bietet, sondern auch Facebook ähnliche Dienste, Instagram ähnliche, sowie eine große Shopping-Anwendung die auch an Alibaba angebunden ist. WeChat wird übrigens auch außerhalb Chinas genutzt, jedoch sieht China das nicht wirklich gerne. WeChat dient also vermutlich als Ersatz für die US amerikanischen sozialen Netzwerke, und dient damit offenbar zur Überwachung des chinesischen Volkes. Offenbar sollen keine westlichen Ansichten, Meinungen und Werte nach China gelangen.

Wie wurde das riesige WeChat aufgebaut?

1998 wurde von der chinesischen Regierung das Projekt „Goldener Schild“, eine riesige chinesische Firewall in Angriff genommen. Bei einer Firewall (Feuerwand) kann der Administrator (Regierung) eindeutig festlegen, welche Websites und Inhalte von den Nutzern angezeigt werden können. Sowas kennen Sie vielleicht auch von Ihrem Router zu Hause. Dort können Sie auch einstellen, welche Websites in Ihrem Netzwerk zu Hause angezeigt, oder aufgerufen werden können. Oder auch in Firmennetzwerken (Home-Office) wird so manche Seite nicht angezeigt, ist also gesperrt.

Ob ein solches Vorgehen wie in China sinnvoll und erfolgversprechend sein kann, möchte ich persönlich bezweifeln. Bürger sind letztlich wie Kinder, die erwachsen werden. Die müssen selbst alles entdecken und ihre Erfahrungen machen. Mama und Papa (der Staat) können sie nicht dauerhaft beschützen, vor den vielleicht bösen Dingen dieser Welt. Und Staaten sollten einsehen, dass es auch außerhalb des Staates in dem Bürger:Innen leben, interessante (und legale) Dinge gibt!

Fakt ist aber auch, das zum Beispiel die auf Wahlbeeinflussung spezialisierte britische Cambridge Analytica 2016 den Wahlkampf von Donald Trump beeinflusst haben soll. Facebook bzw. Mark Zuckerberg (Inhaber) wurde dazu auch angehört, weil sie diese Dinge mit unterstützt haben sollen. Ebenso sollen russische Dienste mittels Fake Accounts auf Facebook auch die US Wahl beeinflusst haben.

Fazit

Sie sehen, die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen. Sie sind kompliziert. Stellen Sie sich, liebe Leser:In einfach das Schlimmste vor, und packen Sie das Zehnfache oben drauf. Dann sind Sie vielleicht bei der Wahrheit…

Vielen Dank fürs lesen sagt Jürgen Blumenkamp.

Das (mögliche) Problem mit dem Lithium

Wohl kaum ein Bereich ist seit einigen Jahren so stark in Diskussion, wie das Thema um die E-Mobilität. Es gibt viele Befürworter, zu denen ich selbst immer schon gehörte. Es gibt aber auch viele Gegner. Hier wollen wir mal beschreiben, woher große Teile des Lithium herkommen, wofür es benötigt wird, und warum der Abbau aktuell noch nötig ist – um einen echten umweltgerechten Umschwung zu ermöglichen. Ein Vorteil für alle Menschen. Eine echte Win-Win Situation.


Man kann sich ruhig auf dem Kopf stellen. Es wird sich aber dennoch nichts ändern. Wie auch? Wenn es so einfach wäre, würden wir alle auf dem Kopf stehen – nur um z.B. das Wetter zu ändern. Oder die Umwelt. So läuft das aber nun mal nicht. Denn die Dinge entwickeln sich so, wie sie sich entwickeln müssen. Und darum kann man – dies nur am Rande – auch als einzelne Person nicht viel ändern, wenn man sein eigenes Verhalten ändert. Es kann höchstens als Vorbild für andere Menschen dienen. Bestenfalls. Das ist auch ganz okay soweit. Das ist auch so beim Riesenthema „Lithium“ und „Kobalt“. Auf der einen Seite ein Problem. Auf der anderen Seite aber auch eine (riesige) Chance, ein Vorteil für alle Menschen, für die ganze Umwelt, eine echte Win-Win Situation. Wir müssen es nur richtig machen!

Die industrielle Revolution

Um 1850 begann sie mit Dampfmaschinen, welche mühselig über ein Feuer und einen Wasserkessel angeheizt wurden – übrigens ähnlich altmodisch, wie heute noch die Atomkraftwerke funktionieren. Die Technik der Dampfmaschinen ist schön anzusehen. Wirklich keine Frage. Ich finde die Dinger auch ganz okay. Und das ist nicht ironisch gemeint. Aber der Wirkungsgrad ist einfach zu schlecht. Darum haben wir diese Dampfmaschinen nicht mehr. Eigentlich logisch, oder? Die Dinge entwickeln sich nun mal weiter. Und das ist doch auch völlig okay. Oder wollen wir Stillstand? Heute noch so leben, wie vor einigen hundert Jahren? Ehrlich? Na dann herzlichen Glückwunsch. Ich bin da wirklich total tolerant. Wer heute noch so leben möchte, wie vor hunderten von Jahren, soll das gerne tun. Habe ich kein Problem mit. Jeder soll tun und lassen, was er/sie/es möchte. Für mich ist das aber leider nichts. Ich bin Techniker, und liebe die Technik. Auch wenn die nicht immer liebenswert ist.

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Pexels Foto Nr. 3976320 von Kervin Edward Lara, Windturbinen, Windkraft.
Es nützt alles nichts. Dampfmaschinen sind schön anzusehen, haben aber einen total miesen Wirkungsgrad. Darum gibt es die heute nicht mehr. Und genauso ist es bei Verbrennermotoren. Auch eine schön anzusehende Technik, aber auch mit vielen komplexen Teilen, und mit einem extrem schlechten Wirkungsgrad. Darum gibt es diese Motoren bald nicht mehr. Wir können auch die gefährlichen Atomkraftwerke, und die umweltschädlichen Kohlekraftwerke, welche beide! einen sehr schlechten Wirkungsgrad haben auf Dauer nicht mehr einsetzen. Die Lösung kann nur eine intelligente Verbindung zwischen der Alternativen Energieerzeugung aus Photovoltaik (Sonnenlicht) und Windkraft (Luftdruckunterschiede), gekoppelt mit einer umweltverträglichen Speichertechnik sein. Denn E Motoren in E Autos haben zwar einen genialen Wirkungsgrad von über 90%, aber der Strom muss ja auch irgendwo herkommen. Und das ist gar nicht so schwer, versprochen! Denn so viel Strom ist das gar nicht.
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Jeder Mensch braucht Lithium. Wirklich!

Haben Sie ein Smartphone, einen Notebook, oder andere Kleingeräte? Dann haben Sie darin auch einen Lithiumakku. Ist einfach so. Doch wo kommt das Lithium her, wie wird es abgebaut, welche Umweltschäden können entstehen?

Und wofür braucht man Kobalt?

Heutige Akkus (Stand 2021) brauchen neben Lithium auch Kobalt, und zwar jeweils in etwa rund 10 kg pro Autoakku. Doch der Kobaltabbau ist ebenfalls wie der Lithium Abbau nicht gerade sauber. Abgebaut wird der Kobalt zum Beispiel im Afrikanischem Kongo. Rund 20% findet jedoch mehr oder weniger illegal statt. Die Arbeitsbedingungen sind einfach nur schlecht, und hier sterben auch immer wieder Menschen. Das hier auch die verbotene Kinderarbeit an der Tagesordnung steht, ist klar. Der Mindestlohn im Kongo (am Tag wohlgemerkt!) liegt bei lächerlichen 4,- Euro. Auch wenn es im Kongo für dieses Geld viel mehr Gegenwert gibt, als im Europäischem Raum; es bleibt eine lächerliche Schande. Wir wollen hier keinesfalls einzelne Länder oder deren Menschen schlecht machen. Dies liegt mir schlicht fern. Fakt ist aber, dass die Chinesischen Firmen im Kongo den Hauptabnehmer für Kobalt darstellen. Immerhin wird in China rund 80% Kobalt aufbereitet, und somit ist China ein Monopolist. Hier sollte erheblich mehr Transparenz sein! Der Kobalt darf nur von Erwachsenen Menschen angeliefert werden. Ob jedoch Kinder diesen Kobalt abgebaut haben, stört hier niemandem. Offenbar stört sich daran die (deutsche) Autoindustrie auch nicht so sonderlich. Wie sonst ist zu erklären, dass es kaum Standards für den Kobalt- und Lithium Abbau gibt? Die (deutsche) Autoindustrie tut auch hier so, als sei alles in bester Ordnung; wir produzieren die schönen sauberen E-Autos, und sagen auch; ja, der Abbau der Rohstoffe für die Akkus ist auch sauber. Aber genau das ist Stand 2021 noch immer nicht der Fall. Muss das denn wirklich sein? Muss man leben nach dem Motto; nach mir die Sintflut? Wir sterben doch eh bald, sollen unsere Kinder es richten. Nein, so geht das nicht! Ich persönlich, Jürgen Blumenkamp, bin klarer Befürworter der E Mobilität. Aber bitte nicht auf dem Rücken der Ärmsten der Armen.

Wo wird Kobalt aktuell (Stand 2021) abgebaut?

Jährlich rund 90.000 Tonnen stammen aus dem afrikanischem Kongo, welcher nach China exportiert wird. Das erheblich größere Russland fördert nur 5.900 Tonnen. Es folgen Kanada mit 3800 Tonnen, Kuba mit 4900 Tonnen, Australien mit 4700 Tonnen.

Lithium aus Puna, Argentinien, Süd Amerika

Auf dem südamerikanischem Kontinent, in der Gegend von Chile hat sich im Laufe von millionen von Jahren auf der rund 1800km langen Hochebene zwischen zwei Gebirgsketten viel Lithium angesammelt, denn hier gibt es eine sogenannte Höhlenwüste.

Puna, Argentinien, Süd Amerika
Photo by Pixabay, Puna, Argentinien, Südamerika
Die Hochebene in Argentinien, wo das Lithium abgebaut wird.

Eine geologisch aktive Region auf der Erde

Es brodelt, Vulkanismus und Trockenheit, hier gibt es tonnenweise Lithium. Die Wüstensonne hat über Jahrmillionen die Salzseen eingedampft, und so die Minerale konzentriert. Früher hat man hier nur das Salz abgebaut. Heute wird die Sole (Flüssigkeit) angezapft. In einem Liter dieser Soleflüssigkeit, die wie Wasser aussieht, ist rund 1 Gramm Lithium enthalten. Die Menge für einen heutigen (Stand 2021) Smartphoneakku. Für einen heutigen E-Auto Akku braucht man aber noch rund 10000 Liter, also dann rund min. 10 kg Lithium. Eines der möglichen Probleme ist also der hohe Wasserverbrauch. Auch wenn Wasser vielleicht nicht wirklich verbraucht wird, weil es ja ein Kreislauf ist, so ergibt sich dennoch eine (zumindest vorübergehende) Verlagerung von Wassermengen. Hier gibt es auch eine Industrie, welche das Lithium abbaut. Die Livent Mine ist hier führend. Doch genau dieses Unternehmen möchte keine Interviews geben. Schade eigentlich. Aktuell werden hier rund 6000 Tonnen Lithium abgebaut. Diese Menge reicht für rund 500000 E-Auto Akkus. Die Produktion soll jedoch erheblich gesteigert werden.

Das Abbauprinzip

Ansich muss man „nur“ die Soleflüssigkeit in einem (flachen) See pumpen. Dann verdunstet durch die Sonne die (große Menge) Flüssigkeit, die ja auch Wasser enthält, aber eben auch das Lithium. Übrig bleibt nach einigen Monaten ein ca. 5%iges Lithiumkonzentrat. Leider fehlt das Wasser jetzt an manchen Stellen, denn es ist ja in die Wolkenschicht aufgestiegen. Darunter leiden auch die Landwirte, die ja dann ihre Pflanzen nicht mehr optimal bewirtschaften können. Fakt ist offenbar, dass die Region sowieso sehr regenarm ist. Die Gegner des Abbaus sagen, dass der Abbau des Lithium zum absenken des umliegenden Grundwasserspiegels führt. Die Befürworter sagen; nein, der Abbau ist ein abgeschlossenes System, und hat keinen oder kaum Einfluss auf den umliegenden Grundwasserspiegel. Fakt scheint zu sein, dass der Abbau von Lithium viel Wasser (Süßwasser) in Anspruch nimmt.

Eine Chance für Argentinien?

Generell ist der Lithiumabbau durchaus ein lohnendes Projekt, welche für Argentinien durchaus wirtschaftlich interessant sein kann. Der Abbau von Lithium ist übrigens im Vergleich zum Abbau von Kupfer (oder auch Gold) immer noch erheblich sauberer, und umweltfreundlicher. Auch der energieaufwand ist einigermaßen okay, denn die meiste Energie liefert ja die Sonne beim trocknen der Soleflüssigkeit über einige Monate. Auch dies spricht – ganz allgemein – dafür, zukünftig viel mehr alternative Energie zu nutzen, also Techniken, welche die Energie der Sonne und Ihre Folgeenergien (Wind) nutzen. Denn die Sonne und der Wind schicken keine Rechnung. Ist doch praktisch, oder? Aber dies wollen offenbar viele Menschen nicht wahrhaben, und ignorieren dies.

Die (allgemeine) Industriealisierung

So lange wir die Erde bevölkern, brauchen wir auch Rohstoffe. Wir müssen nur aufpassen, dass wir dabei nicht die Umwelt zu sehr belasten. Denn schon das oberste Gericht hat gerade in 2021 klar gestellt; jedes Land, auch Deutschland hat die Pflicht, die Umwelt zu schützen, und vorausschauend zu planen. Denn unsere Kinder und Enkel wollen hier auch noch leben können auf dieser Erde – ohne im Sommer unendlich schwitzen zu müssen, oder von Überschwemmungen heim gesucht zu werden. Ein weiteres Problem ist auch die Umweltflucht. Dies führt zu Einwanderungen fremder Menschen, auch in Deutschland, einfach weil die Menschen in Ihren Regionen aufgrund der Trockenheit nicht mehr leben können. Mal ehrlich, wem kann man so eine Flucht verübeln? Wir hier in Deutschland würden doch auch auswandern in andere Länder, wenn uns hier das Leben unmöglich gemacht wird. Hier fehlt also schlicht das Verständnis für andere Menschen, was ganz allgemein vermutlich das größte Problem ist. Fakt ist aber auch, dass wir nicht auf Dauer mit Verbrennermotoren (die alte Knattertechnik) durch die Gegend fahren können. Wir können auch nicht mit riesigen Schornsteinen in Kohlekraftwerken die Luft (und auch die Lebewesen) verpesten. Denn das ist auch keine Lösung.

Die Lösung? Der Skandal?

Das größte Problem beim Lithiumabbau ist vermutlich der eigentliche Abbau in den Minen. Denn hier gibt es praktisch keine Kontrollen. Die Firmen lassen aktuell ja nichtmal Reporter in Ihre Produktionen reinschauen. Dies alleine „stinkt“ zum Himmel. Hier muss viel mehr Druck von der Allgemeinheit ausgeübt werden. Und dieser Druck wird kommen, keine Frage. Denn man kann sich nicht auf Dauer ducken. Irgendwann kriegt man einen auf dem Deckel. So müssten sich alle Akkuhersteller, welche ja immer noch das Lithium brauchen für Ihre Akkus, zusammen tun, und knallharte Standards durchsetzen. Aber da haben die aktuell wohl noch kein großes Interesse dran. Schade, sehr schade 😦 Aber dieser Punkt des Interesses wird noch kommen!

Vielen Dank sagt Jürgen Blumenkamp für Ihre Lesegeduld. Hier noch ein paar Links zum Thema „Lithium“, und zum angesprochenen Umwelturteil.

Wikipedia, Abbau von Lithium.

Das oben angesprochene Oberste Gericht zu Umwelturteil.

Die neue Technik; die Physik der Quantencomputer (QC)

Was um alles in der Welt ist ein Quantencomputer? Wir wollen diese Technik hier vorstellen. Ein QC (Quantencomputer) hat ein Prozessor, welcher die Gesetze der Quantenmechanik nutzt – und das ist ganz neu. Im Unterschied zum herkömmlichen Computer arbeitet ein Quantencomputer nicht auf der Basis elektrischer Informationen in Form von 1 und 0. Statt dessen werden quantenmechanische Zustände mit Hilfe von QuBits verarbeitet. Und das ist genial – und bahnbrechend neu.


Einen herkömmlichen Computer kennt heute eigentlich jedes Kind. Man muss nicht wissen, wie so ein Gerät funktioniert. Phantastisch ist ein – sogar schon herkömmlicher – Computer aber allemal. Er – der Computer – ist die Hardware. Eben all das, was man anfassen kann, wo man gegen treten kann (sollte man aber nicht tun!). Aber man braucht auch clevere Software, also das BIOS (Basic Input Output System), und das OS (Operating System). Eben all das, was man nicht anfassen kann. Es sind letztlich die Befehle, das Betriebssystem, die Anweisungen, wie in diesen und jenen (Rechen)Fällen vorzugehen ist, um eine Lösung zu finden. Und die Software macht es auch überhaupt erst möglich, mit dem Computer zu interagieren, also z.B. Befehle einzugeben, über die Tastatur, oder die Eingabemaus. Schon heute (2021) können wir sogar per Sprachbefehl einem herkömmlichen Computer umfangreich steuern.

Bits und Bytes – für den (herkömmlichen) Computer

Wenn eine Beleuchtung eingeschaltet ist, kann sie auch ausgeschaltet sein. Von den Zwischenzuständen (gedimmt) mal abgesehen. Also kann diese Situation mit einem Bit und seinen beiden möglichen Zuständen 1 für „Lampe ein“ und 0 für „Lampe aus“ dargestellt werden. Wenn man 8 Bits zusammen fasst, hat man ein Byte. Stellt man sich für diese 8 Bit also 8 Leuchten vor, kann man mit einem Byte schon 256 verschiedene Zustände der 8 Leuchten darstellen. z.B. können alle Leuchten aus sein. Oder alle ein. Oder nur die vierte Leuchte ist eingeschaltet. So gibt es wie erwähnt 256 verschiedene Zustände. Die Z3 war übrigens der erste funktionsfähige Computer und wurde 1941 von Konrad Zuse und Helmut Schreyer gebaut.

Wann gibt es Quantencomputer zu kaufen?

IBM hat im Januar 2019 seinen ersten Quantencomputer auf dem Markt per Miete angeboten, konkret den Quantum System One. Dieses System hat 27 QuBits. Diese Quantencomputer können ganz besonders gut und ganz besonders schnell rechnen. Quasi in Lichtgeschwindigkeit. Aber aktuell nur bei exra für diese Quantencomputer zugeschnittene Rechenaufgaben. Das wird man aber alles noch verbessern. Immer mit der Ruhe! Aktuelle Quantencomputer haben bereits spezielle Rechenaufgaben in wenigen Minuten gelöst. Dafür brauchen die herkömmliche Computer 10000 Jahre. Da lohnt es sich schon, die Sache mit den Quantencomputern, den Qubits, und der Quantenphysik weiter zu erforschen!

Aber wie arbeitet ein Quantencomputer?

Gute Frage. Denn es gibt noch nicht viele Quantencomputer. Darum kann man die nicht mal eben kaufen, und aufmachen, um mal zu schauen, wie so ein Teil von innen aussieht. Und die wenigen sind ziemlich teuer. Ziemlich sehr teuer! Aktuell kostet der obige IBM Quantencomputer eine Monatsmiete von knapp 30.000,- Euro. Fakt ist, das herkömmliche Computer, solche die wir alle kennen, also mit Millionen von Transistoren in sog. Integrierten Schaltkreisen (Prozessoren) Bitinformationen (eben mit Bits) rechnen. Das wird mit Hilfe der bekannten herkömmlichen Physik der (Bau)Teile gemacht. Ein Quantencomputer kann aber nicht nur die bittypischen Zustände 0 und 1, sondern auch alle Zustände dazwischen ermitteln und verarbeiten. Diese Zwischenzustände werden als „Qubits“ bezeichnet. Das ist voll phantastisch! Denn Quantencomputer können mit Ihren Qubits – wenn sie das sollen – deren besondere Eigenschaft ausnutzen. Nämlich die vielen Zwischenzustände verarbeiten. Das ganze bitteschön gleichzeitig, und nicht seriell (nach einander). Die herkömmlichen Computer können mittels der Bits nur 0 oder 1 darstellen. Eine Münze liegt entweder mit der Zahl oder dem Kopf oben. Ein Qubit des Quntencomputer kann jedoch auch – sinnbindlich (aber in echt) – eine geworfene Münze während Ihres Höhen- und Abwartsfluges, während sie sich dreht, verarbeiten. Er, der QC kann also die Millionen Zwischenzustände der Münze berechnen, obwohl sie noch gar nicht „gelandet“ ist. Das Qubit des QC (Quantencomputer) kennt also nicht nur die klassischen Zustände 0 und 1, sondern noch Millionen weitere Zustände. Finde ich voll gut 🙂

Wie werden die Qubits geschrieben und gelesen?

Üblicherweise macht man das mit Microwellenstrahlung, oder mit Licht bzw. Lasern. Aber Google arbeitet an einem anderen Arbeitssystem. Dort werden elektrische Impulse genutzt, um die Qubits im Kreis fliegen bzw. fließen zu lassen. Aber auch hier ist Microwellenstrahlung nötig. Andere Forscher arbeiten aber auch an anderen Techniken. Hier wird dann mit Photonen (Lichtteilchen) gearbeitet, welche eine physikalische Umsetzung von Qubits darstellen.

Wie groß ist so ein Quantencomputer?

Bisher noch ziemlich groß. In aller Regel ist der Prozessor, welcher nicht nur die üblichen Bitzustände 0 und 1 wie ein herkömmlicher Computer es kann, mit all seinen Zusatzgeräten und Meßstellen so groß, wie ein ganzes (sehr großes) Zimmer. Aber die Rechenkünstler werden immer kleiner!

Team Monz von der Uni Innsbruck

Ein Team unter Leitung von Thomas Monz von der Universität Innsbruck ist es gerade im Juni/Juli 2021 gelungen, einen Quantencomputer in zwei 19 Zoll Serverracks unter zu bringen. So ein System muss jetzt nicht mehr in großen Industriehallen stehen, oder in Universitätshallen von Forschungseinrichtungen. Sowas passt jetzt auch in einem Rechenzentrum – und leistet dort Enormes! Bei diesem Quantencomputer werden 24 verschränkte Calcium Ionen in einer Magnetfalle als Qubits (also die vielen Zwischenzustände zwischen 0 und 1) verwendet. Diese Qubits werden mit Laser in verschiedene Energiezustände gebracht, was den vielen Nullen und Einsen (den Bits) eines herkömmlichen Siliziumcomputers entspricht. Die beiden Racks sind durch elektrische und optische Leitungen miteinander verbunden.

19 Zoll Quantencomputer, UNI Innsbruck
Team Monz, UNI Innsbruck. Schematischer Aufbau der beiden 19″ Racks des Quantencomputers. Copyright CC BY 4.0
Laut dem Team Monz der UNI Innsbruck arbeitet der modulare Quantencomputer sehr zuverlässig.

Muss das so kalt sein?

Oh ja. Denn bei Quantencomputern wird die sog. Quantenphysik, welche wahrlich völlig anders funktioniert, und nur von wenigen Menschen verstanden und erklärt werden kann, angewandt. Das Ganze funktioniert auch nur bei extremer Kälte. Nämlich beim absoluten Nullpunkt. Und der ist wahrlich ziemlich kalt! Wir reden hier über eine Temperatur, die im Bereich von -273 Grad Celsius liegen muss. Was für Lebewesen also ziemlich kalt und tödlich ist, ist für Quantencomputer ziemlich gut temperiert und notwendig.

Ein Beispiel zur Nutzung dieser Technik

Dieser IBM Quantencomputer wurde durch unsere Bundeskanzlerin Merkel mit einer entsprechenden Bitte und einer netten Förderung für diese Technik nach Baden-Württemberg in eine Industriehalle in der Nähe von Ehningen Nahe Stuttgart, in das Fraunhofer Institut geholt. Dort soll weiter an dieser Technik geforscht werden. Beispielsweise soll mit Simulationen ermittelt werden, welche chemischen Komponenten in einem Akku sich als „gut“ bewerten lassen – ohne den Akku überhaupt immer erst aufbauen und testen zu müssen. Gute Idee!

Der Zuse Z3 Computer, Infos auf Wikipedia.

Hier kann man eine Anfrage stellen, nach dem IBM Quantencomputer.

Hier der Link zur CC BY 4.0 Lizenz des obigen Bildes der Uni Insbruck (Team Monz).

YT Video, erklärt die Funktionsweise eines Quantencomputer.

Und Quarks kann auch gut Quantencomputer erklären 🙂

Said Shiripour hört auf. Wirklich?

Seit einiger Zeit, ich glaube besonders intensiv seit Mitte 2020 (Corona Krise) sind im Internet sehr viele sogenannte Online Marketer (Online Verkäufer) vertreten, die Ihre Produkte (Artikel oder Dienstleistungen) verkaufen möchten. Mit diesen Produkten soll es möglich sein, selbst aus dem Hamsterrad (9 to 5 Job mit wenig Lohn, Zeit gegen Geld) raus zu kommen. Ich versuche raus zu finden, was dahinter steckt.


Wenn jemand sagt (eine Firma z.B.) sie hören auf, und es gibt jetzt noch letztmalig die Möglichkeit, ein Angebot zu ergattern, sollte man – vielleicht – vorsichtig sein. Denn Angebote wird es immer geben! Und manchmal wird einfach nur gesagt, die Firma hört auf, und es stimmt dann nicht mal. Sowas hat es schon öfter gegeben!

Online Marketing
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Die Marktwirtschaft will es nicht anders. Das Geld muss im Umlauf sein.

Was steckt dahinter?

Um heraus zu finden, was hinter den Aussagen der Onlinemarketer steckt, habe ich mich zu den verschiedenen Onlineseminaren von verschiedenen Onlinemarketern angemeldet. In diesem Artikel geht es dabei um das Seminar, bzw. das „Vorseminar“ zum Kaufseminar von Said Shiripour. Genau dieser gute Mann möchte ja aufhören. Wenn man die Werbung jedoch zu genau diesem Umstand sieht (Stand 05-2021), kann man – eigentlich – nur mit dem Kopf schütteln. Diese Vor-Seminare sind natürlich alle kostenlos. Klar, wer bezahlt schon einfach so einer völlig fremden Person oder Firma eine vierstellige Geldsumme für ein Seminar? Genau genommen ist ja das „heißmachen“ um genau das „Kaufseminar“ zu erwerben. Denn in dem Vorseminar wird einem gesagt – natürlich oft über einen Zeitraum von weit über einer Stunde – was man alles erreichen kann (an Geld verdienen z.B.) wenn man das Kaufseminar besucht. Man achte bitte auf die Wortwahl; was man alles erreichen kann. Nicht was man erreichen wird.

Onlinemarketer schlecht machen?

Es geht hier jedoch nicht darum, eine Person, oder eine Branche schlecht zu reden. Ich versuche nur für mich – und meine Leser – heraus zu finden, was vermutlich wahr ist, und was geschönt ist. In diesem Artikel geht es konkret um „Mein letztes Seminar“, welches seit 04-2021 zum Preis von aktuell 1900,- Euro von Said Shiripour angeboten wird. Said ist vermutlich der bekannteste Onlinemarketer, und lebt in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate, NÖ von Afrika). Aber wie ist Said Shiripour zu diesem Wohlstand – wenn er wirklich wohlhabend ist – gekommen? Lag es nur daran, dass er immer wieder für ziemlich teures Geld Seminare verkauft, die viel versprechen, dessen Umsetzung aber in vielen Fällen alles andere als einfach ist? Denn so kommt ja immer wieder Geld in die Kasse der Onlinemarketer. Alle Onlinemarketer sagen im Prinzip das Gleiche; „es ist unsinnig, einen Job für einen Chef zu erledigen, weil dadurch viel unbezahlbare Lebenszeit verloren geht, und wenig Geld verdient wird“. Weiter sagen praktisch alle Onlinemarketer; „es ist finanziell unintelligent, sich von einem Chef abhängig zu machen. Es ist viel cleverer, in Eigenregie, auf eigene Rechnung zu arbeiten, und so seine Zeit viel besser einteilen zu können, um so auch Mitarbeiter delegieren zu können“. Diese Aussagen sind nicht pauschal falsch. Sie sind aber auch nicht pauschal richtig. Wer einen guten, stressfreien Job hat, kommt damit sehr gut zurecht. Die Aussagen und Empfehlungen der Onlinemarketer sind aber auch nicht ganz einfach umzusetzen! Denn wenn das alles so einfach wäre, dann, ja dann würde es doch jeder machen, oder nicht?

Die wollen alle nur dein Bestes

Und zwar dein Geld. Das hat mein Vater immer schon zu mir gesagt. Und ja, er – mein Vater – hatte Recht damit. Leider ist Papa schon 1992 gestorben. So ist das Leben. Es dauert nicht ewig. Im Gegenteil, es ist viel zu kurz. Man könnte auch sagen (auch wenn man das nicht tun sollte); das Leben ist kurz und beschissen, wie eine Hühnerleiter. Eine andere Person, welche in 2020 gestorben ist, hat oft gesagt; das Leben ist ein einziger Haufen Scheiße. Denn wir leben in einer Marktwirtschaft. Und da kann es nur um Geld gehen. Selbst die Hilfsorganisationen, welche ja Menschen in Not helfen, wollen auch immer nur das eine; unser liebes Geld. Freilich soll dies keine Kritik an die Hilfsorganisationen sein. Denn Menschen leben nicht ewig, und möchten in dieser Zeit möglichst gut leben. Und das geht in einer Marktwirtschaft nur mit (viel) Geld. Letztlich ist Geld aber nicht alles. Aber es ist sehr viel!

Was die Onlinemarketer sagen…

…ist im Prinzip richtig. Wir erhalten in unserem normalen Leben (im Hamsterrad) einen eher geringen Lohn pro Stunde, egal ob als Stundenlohn oder als Gehalt, den wir gegen ziemlich viel kostbare (eigentlich unbezahlbare) Lebenszeit eintauschen. Im Prinzip ist dieses Vorgehen das, was „Schäfchen“ machen. Diese „Schäfchen“ wissen es halt nicht anders. Das Gegenteil vom Schaf ist der Fuchs. Er ist „clever“ und schlau, und reißt das Schaf! Und genau diese Aussagen der Onlinemarketer werden auch immer wieder benutzt, um dem „Schäfchen“ ein schlechtes Gewissen einzureden, nachzudenken, und ggf. den Job zu schmeißen, und das „ach so tolle Produkt/Wissen“ des Onlinemarketers zu kaufen – damit dieser (Onlinemarketer) garantiert, oder zumindest wahrscheinlich, ausgesorgt hat. Aber funktioniert das gekaufte Wissen oder der gekaufte Artikel wirklich? In ganz vielen Fällen eben nicht!

Mein gut gemeinter Rat an meine Leser

Egal welchen Job Sie jetzt haben; Sie haben einen! Egal wie wenig Sie pro Stunde verdienen; Sie verdienen regelmäßig Geld! Es hat wenig Sinn, zu überlegen ob man seinen Job kündigen sollte, um z.B. zu einer anderen Firma zu wechseln. Dann das ist eine schwarz weiß Frage. Fragen Sie sich lieber, was genau passieren müsste, damit Sie von Ihrem aktuellen Arbeitgeber zu einem anderen wechseln, z.B. zum Mitbewerber. Diese Denkweise eröffnet Ihnen sicherlich noch weitere gute Ideen und Perspektiven. Und denken Sie bitte nicht darüber nach, das Rad neu zu erfinden. Denn es gibt schon ein Rad. Warum es also selbst neu bauen? Arbeiten, Dienstleistungen, Aufträge, wie auch immer – diese Dinge kann man auslagern. Lassen Sie diese Dinge, die Sie vielleicht nicht gut können, doch von denen machen, die täglich nichts anderes tun. Das kostet nicht die Welt. Schauen Sie sich dazu gerne die Links unten an.

Geld zurück Garantie?

Damit man bei den diversen Onlineseminaren, die ja eine kleine vierstellige Summe kosten, nicht abgeschreckt ist/wird, wird einem natürlich auch eine Geld zurück Garantie angeboten. Im Falle vom hier erwähnten Seminar (Mein letztes Seminar, ich höre auf) von Said Shiripour ist das auch so. Es wird gesagt, so habe ich das verstanden, wenn man 4 Wochen nach durchlaufen des Seminares (welches ja 30 Tage durchgearbeitet werden muss) nicht mindestens die Investition von 1900,- Euro wieder rein bekommt, dass dann eine Hilfe von Seiten des Teams von Said Shiripour bereit gestellt wird. Diese Hilfe kann aber somit erst nach 60 Tagen kommen, denn das Seminar welches gekauft wurde, muss ja durchlaufen werden. Das dauert ja 30 Tage. Erst dann kann man beginnen, Geld zu verdienen. Wenn dann nach 30 weiteren Tagen noch immer nicht der Einsatz eingefahren ist, kommt die Hilfe. Die soll dann dafür sorgen, dass der Invest wieder rein kommt. Wie genau diese Unterstützung aussehen soll, wird nicht überliefert, mindestens nicht, so lange man nicht gekauft hat. Weiter scheint auch etwas unklar zu sein, wie nachhaltig die Hilfe ist. Sie sehen, alles ziemlich nebulös, oder?

Wer möchte, kann mir hier gerne einen Kommentar schreiben. Ich freue mich sehr darüber. Denn vielleicht schätze ich das Seminar von Said Shiropour auch völlig falsch ein.

Damit bedanke ich mich erneut für das Lesen meiner nieder geschriebenen – wenn auch bescheidenen – Gedanken. Ihr Jürgen Blumenkamp

Corona-Leugner, oder Corona-Kritiker?

Darf man seine Meinung sagen? Oder sollte man bei bestimmten Themen besser nichts sagen? Ist jeder Corona-Kritiker auch ein Corona-Leugner? Darf man keine Kritik an die aktuelle Corona Politik äußern? Auch keine ironische Kritik? Ein ganz schwieriges Thema, an dem man sich ganz schnell und ganz doll verbrennen kann! Vorsicht also!


Manchmal geht nicht einfach nur das Glück. Es kommt dann auch noch das Pech hinzu. Und dann kann es Menschen schlecht gehen. Dies passiert in unserer Welt jeden Tag. Manche verlieren Ihre Wohnung. Andere werden schwer krank, oder geraten unverschuldet in Insolvenz. Manche werden aus völlig unverständlichen Gründen (oft) diskriminiert. Daran ist besonders schlimm, das die Diskriminierenden oft gar nicht merken, andere Menschen diskriminiert (also unfair behandelt) zu haben. Und manche Menschen müssen ihre Angehörigen schwer krank im Krankenhaus sterben lassen, ohne sie besuchen zu dürfen – auch wegen der Corona Pandemie. Wieder andere Menschen bauen jahrzehntelang Ihr Gewerbe auf, nur um es dann aufgrund eines (bis jetzt schon) über ein Jahr dauernden Corona Logdowns zu verlieren. Einige Menschen lassen sich aber nicht alles gefallen, und sagen deutlich; wir wollen unsere Grundrechte behalten! Was bitteschön ist daran nicht in Ordnung? Lange nicht alle Corona Kritiker sind böse Menschen!

BGB, Grundgesetz
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Manchmal kommt es knüppeldick. Dann verlässt einem das Glück. Dann kommt noch Pech dazu.

Wie gehen wir mit Corona-Kritikern um?

Oder anders formuliert; wie geht die Regierung, der Staat mit Corona-Kritikern um? Muss man immer „Ja und Amen“ sagen? Wenn es irgendwo Unstimmigkeiten gibt, z.B. im Büro, oder auf der Baustelle? Darf man seine Meinung sagen? Auch wenn diese vielleicht nicht dem Mainstream entspricht? Oder bekommt man dann Eintragungen ins „rote Buch“, und gerät so auf die Abschussliste?

Auch die Aktion von einigen bekannten Schauspielern (#allesdichtmachen), in der ironisch auf die wahrlich nicht optimal ablaufenden Vorgaben der Politik hingewiesen wird, sollte vielleicht nicht einfach nur als Coronagegnerkritik verstanden werden.

Darf man z.B. die ausgesetzten Grundrechte kritisieren? Oder ist man dann schon ein Staatsfeind? Die Antwort scheint kompliziert. Darf man jeden Kritiker einfach in einen Sack stecken, und „drauf hauen“? Sind alle Corona Kritiker auch Querdenker? Sind alle Corona Kritiker pauschal Spinner und nicht „diskussionswürdig“? Natürlich gibt es unter den Corona Kritikern auch (wenige) Demokratiefeinde. Aber generell muss doch nicht derjenige Mensch sich rechtfertigen, der ein Grundrecht zurück fordert. Sondern doch bitteschön derjenige Mensch (oder Staat/Politik), der/die dieses Grundrecht einschränkt, oder gar ausgesetzt hat.

Das aktuelle Coronaproblem in Indien

Indien, rund 3 mal so groß wie Deutschland, mit 1.3 Milliarden Bürger:innen, hatte sich sicher gewähnt, das Virus im Griff zu haben. Doch aktuell im Mai 2021 sehen wir brutale Bilder von dort. Es gibt einfach keinen Sauerstoff, die Menschen sterben wie Fliegen. Sie sterben in wartenden, stehenden Krankenwagen, weil diese einfach nicht bis zum Krankenhaus kommen. Deswegen ist es wichtig, dieses Virus zu bekämpfen. Das Corona Virus, Covid 19, darf nicht verharmlost werden! Dieser Virus ist ohne Frage gefährlich. Das sehen wir aktuell (Mai 2021) in Indien, wo eine ganz brutale Coronawelle Hundertausende von Menschen tötet. Und das sind nur die offiziellen Zahlen…

Einschränkungen nötig, Kritik willkommen?

Möglicherweise ist es manchmal nötig, Grundrechte aufgrund einer Pandemie einzuschränken. Aber sollte geäußerte Kritik nicht besonders ernst genommen werden? Wollen wir eine Autokratie, in der man seine Meinung nicht sagen darf? Wollen wir das dritte Reich zurück, und auch schweigen, nur weil Kritik sogar mit dem Tod bestraft wurde? Wollen wir die Gesetze und den Staat der DDR zurück, wo man sich mit dem Stasiknast anfreunden musste? Oder wollen wir Lagerhaft, wie in Russland, wenn man seine Kritik an den Staat ablässt?

Kritik kann positiv sein!

Wenn Gruppen demonstrieren, ist das generell ein gutes Zeichen. Noch ist es erlaubt, hier in Deutschland ungestraft gegen den Staat zu protestieren. Man kann schließlich als Politik und Staat auch nicht erwarten, daß Bürger:innen Applaus spenden, wenn seit Jahrzehnten geltende Grundrechte plötzlich abgeschnitten werden. Wir müssen auch auf Minderheiten hören, auf jene die protestieren. Manchmal sind es nämlich genau diese Minderheiten, deren Proteste erst verlacht sind, sich aber später als fortschrittlich heraus stellen. Kritik kann also durchaus positiv sein, und Menschen voran bringen! Wer also anständig Kritik äußert, sollte auch ernst genommen werden und gehört werden. Wer jedoch Hass predigt, und so die Coronakrise für eigene Zwecke instrumentalisiert, der ist womöglich wirklich der Staatsfeind Nr. 1. Was gestern oder heute noch verurteilt wird, kann morgen schon allgemeiner Konsens sein. Darum sollte man nie zu eilig über Demonstranten urteilen.

Schauen Sie sich gerne noch meine weiteren Artikel zum Thema Covid 19 an, z.B. die Folgen der Corona Pandemie – die noch kaum jemand auf dem Schirm hat.

Vielen Dank Ihnen und Euch für’s lesen.

Jürgen Blumenkamp

Bahnbrechendes klimafreundliches Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG)

Ein ganz dicker Dank an die „Fridays for future“ Bewegung um Greta Thunberg. Diese Jugendlichen haben noch vor der Coronakrise (2018) begonnen, „die da oben“ mal wachzurütteln. Doch „die da oben“ wurden nicht wach. Die waren einfach zu müde. Aber das BVerfG hat nun mal richtig gerüttelt. Echt gut. Daumen ganz weit oben!


Halleluja. Was für ein bahnbrechendes Urteil! Fridays for Future (zu deutsch „Freitage für (die) Zukunft“ hat hier quasi eine Klage gewonnen. Hier ist die globale soziale Bewegung ausgehend von Schülern und Studierenden, die sich für umfassende und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsezen, ein ganz großer Sieg gelungen. Jeden Freitag hat diese meiner Meinung nach vorbildliche Bewegung die Schule quasi geschwänzt, um auf die Straße zu gehen und auf die aktuelle Klimapolitik hinzuweisen. Die Initiatorin ist die Schwedin Greta Thunberg. Sie hat wirklich etwas Phantastisches möglich gemacht. Daumen ganz weit oben. Hier sieht man deutlich, was man erreichen kann, wenn man für wirklich gute und wichtige (klima)Ziele auf die Straße geht.

Fridays for future
Photo by Markus Spiske on Pexels.com Bild Nr. 2058779
Ist es wirklich so schwer, mal etwas mehr auf das Klima zu achten? Wir brauchen mehr Alternative Energie, weniger Kohlekraftwerke, und weniger Atomkraftwerke. Warum klappt das nicht?

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat heute, am 29.04.2021 mehrere Klimaklagen mindestens für teilweise begründet erklärt. Das ist eine aus meiner Sicht wirklich sehr gute und sehr positive Nachricht. Denn gerade jetzt zu Coronazeiten geht es vielen Leuten einfach nicht wirklich gut. Denn es findet eine sehr große Geldumverteilung statt. Weg von den Armen, hin zu den Reichen. Und das ist wahrlich sozial betrachtet nicht gut. Aber gut ist das Urteil des Gerichts. Gibt es also doch noch Gerechtigkeit? Denn die Klagen waren erfolgreich, und das ist einfach nur gut. Auch der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie die Einzelkläger der 2018 erhobenen Klage, der 2020 weitere Personen und Verbände mit eigenen Klagen folgten, bewerten das Urteil als einen großen Erfolg. Nochmal; Daumen ganz weit oben!

Das BVerfG erklärt heute die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klima-Abkommens im Grund genommen für verfassungsrechtlich verbindlich. Die grundrechtliche Freiheit, aber genauso auch das Staatsziel Umweltschutz verpflichteten den Gesetzgeber, einen zukunftsfähigen Plan zu entwickeln. Nur so kann mit den noch möglichen (restlichen) Emissionen sorgsam umgegangen werden. Das ist aber laut Gericht nicht gewährleistet. Denn wenn keinerlei konkrete Planung für die Zeit nach 2030 stattfindet, so das Gericht, und überdies beinahe das gesamte Budget nach der bisherigen Klimapolitik bis 2030 aufgebraucht sein werde, kann es für die jetzt ganz jungen Menschen, jene welche für Fridays for Future immer wieder den Mund auf gemacht haben, und auf die Straße gingen, keine lebenswerte Zukunft geben. Die Klimapolitik muss also ganz stark beschleunigt werden. Aber werden die Politiker und die Industriellen jetzt wach? Wir wollen es hoffen.

Nochmals meinen ganz persönlichen Glückwunsch an Fridays for Future um Greta Thunberg. Daumen ganz weit oben. Im folgenden noch ein paar wichtige Links;

  • Der Solarenergieförderverein SFV E V
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Ich bedanke mich für´s lesen, Euer Jürgen Blumenkamp

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