Neue (Funk) Ladetechnik vom Smartphone Hersteller Huawei

Einige Menschen haben Angst vor Elektrosmog. Dies schließt auch die Mobilfunkmasten ein. Dies mag durchaus begründet sein, wird aber aktuell von Seiten der Behörden nicht als Gefahr eingestuft. Man muss hier bedenken; wer krank ist, muss sich manchmal mehrmals jährlich extrem starken elektromagnetischen Strahlungen von MRT (Magneto Resonanz Tomografie) aussetzen. Ist diese Strahlung wirklich gefährlich? Sicherlich ist sie nicht förderlich. Fakt ist aber auch; die Entwicklung geht weiter, und wir können mit Dampfmaschinen alleine keinen Blumentopf mehr gewinnen!


1992 wurde von IBM das erste Smartphone entwickelt bzw. vorgestellt. Heute sind wir 30 Jahre weiter, und heutige Smartphones sind schon „ziemlich“ gut. Freilich muss man sich auch fragen; brauchen wir (Menschen) diese moderne Technik wirklich? Im Sinne der Weiterentwicklung denke ich schon. Dies muss freilich nicht für jeden einzelnen Menschen Gültigkeit haben. Manche Menschen sagen sich; ich möchte gerne ein Smartphone haben und nutzen, aber es muss keine 1000,- Euro kosten. Das ist auch völlig okay.

Radiowellen, Funkwellen
pexels-photo-10094293; Funkwellen gibt es heute fast überall. Ob diese schädlich sind, bleibt abzuwarten.
Funkwellen findet man auch im Krankenhaus, z.B. dann wenn eine MRT Untersuchung ansteht. Deren Magnetfelder sind auch von völlig unterschiedlicher Frequenz, und sogar ganz extrem stark. So stark, dass sämtliche elektronische Geräte vom Körper entfernt werden müssen, um diese nicht in Sekunden zu zerstören.

Es geht voran

Die Entwicklung geht weiter. Schon seit einigen Jahren brauchen wir in Smartphones keinen Stecker mehr einstecken, um es aufladen zu können bzw. zu müssen. Wir legen es einfach auf eine mobile Ladestation. Dies funktioniert wenn im Smartphone diese Technik ebenfalls unterstützt wird. Aber es muss eben auf einem bestimmten Platz gelegt werden. Nämlich auf die spezielle Ladeschale. Aber es geht (demnächst) noch einfacher.

Im Prinzip handelt es sich bei der hier vorgestellten Technik mit dem Auflegen auf einer speziellen Ladefläche um einen Trafo. Die Primärwicklung ist in der mobilen Ladestation. Das ist die Fläche, auf der wir das Smartphone einfach auflegen. Die Sekundärwicklung ist im Smartphone. Beide Geräte müssen jedoch dicht zusammen sein. Wenige Zentimeter Abstand unterbricht schon die Aufladung. Auch moderne PKWs haben so eine mobile Lademöglichkeit integriert. Das ist schon praktisch. Moderne Smartphones laden zumindest Nachts den Akku bis zum nächsten Morgen nicht direkt voll, sondern nur bis ca. 80%. Der Rest wird kurz vor dem verlassen des Hauses aufgeladen. Dies dient der Lebensdauer des Akkus.

Der nächste Schritt der Smartphone-Ladetechnik; Hypercharge

Huawei z.B. kann mit bis zu 200Watt – das ist schon echt viel für ein Smartphone(Akku) – den eingebauten Akku in nur 8 Minuten von völlig leer auf 100% aufladen. Das Verfahren von Huawei nennt sich „Hypercharge“. Eine echte „Leistung“, keine Frage. Wie gut das für den Akku auf Dauer ist, müsste man vielleicht in Frage stellen. Aber eines sollte auch klar sein; die Akkus von heute und morgen sind robust, und nicht mit den ersten Lipo Akkus vergleichbar.

Strom aus der Luft

Nicola Tesla wollte auch schon um 1890 kostenlose Energie über die Luft verteilen. Ein Smartphone gab es seinerzeit freilich noch nicht 🙂 So eine Technik, Strom über die Luft zu übertragen, ist durchaus möglich. Denn Huawei möchte mit seiner Technik „Mi Air Charge“ auch schon bald seine Huawei Smartphones über mehrere Meter Entfernung – übrigens nicht nur die eigenen Smartphones, sondern auch andere mobile Geräte, wie Ohrhörer usw. – kabellos „mit der Mi Air Charge Systemlösung“ aufladen. Diese muss natürlich noch genehmigt werden. Hier sind aber ernsthaft keine großen Hürden zu erwarten.

Und so funktioniert der Kram 🙂

Über eine Entfernung von mehreren Metern wird ein „Stromstrahl“ (na ja, nur sinnbildlich) von einer Ladestation an mobile Geräte mit einer Leistung von einigen Watt übertragen. Dabei muss der Empfänger diese Technik unterstützen, dem Ladegerät auch seine Position mitteilen. Dann wird im Empfänger mit dutzenden von Antennen die elektromagnetische Energie in Strom umgewandelt, und über einen Laderegler dem Akku zugeführt. Ist doch ganz einfach 🙂 Aufgrund der genauen Positionierung des Empfängers, wird dann der Elektrosmog auch recht gering gehalten.

Vielen Dank fürs lesen, Ihr Jürgen Blumenkamp

Die neue Technik; die Physik der Quantencomputer (QC)

Was um alles in der Welt ist ein Quantencomputer? Wir wollen diese Technik hier vorstellen. Ein QC (Quantencomputer) hat ein Prozessor, welcher die Gesetze der Quantenmechanik nutzt – und das ist ganz neu. Im Unterschied zum herkömmlichen Computer arbeitet ein Quantencomputer nicht auf der Basis elektrischer Informationen in Form von 1 und 0. Statt dessen werden quantenmechanische Zustände mit Hilfe von QuBits verarbeitet. Und das ist genial – und bahnbrechend neu.


Einen herkömmlichen Computer kennt heute eigentlich jedes Kind. Man muss nicht wissen, wie so ein Gerät funktioniert. Phantastisch ist ein – sogar schon herkömmlicher – Computer aber allemal. Er – der Computer – ist die Hardware. Eben all das, was man anfassen kann, wo man gegen treten kann (sollte man aber nicht tun!). Aber man braucht auch clevere Software, also das BIOS (Basic Input Output System), und das OS (Operating System). Eben all das, was man nicht anfassen kann. Es sind letztlich die Befehle, das Betriebssystem, die Anweisungen, wie in diesen und jenen (Rechen)Fällen vorzugehen ist, um eine Lösung zu finden. Und die Software macht es auch überhaupt erst möglich, mit dem Computer zu interagieren, also z.B. Befehle einzugeben, über die Tastatur, oder die Eingabemaus. Schon heute (2021) können wir sogar per Sprachbefehl einem herkömmlichen Computer umfangreich steuern.

Bits und Bytes – für den (herkömmlichen) Computer

Wenn eine Beleuchtung eingeschaltet ist, kann sie auch ausgeschaltet sein. Von den Zwischenzuständen (gedimmt) mal abgesehen. Also kann diese Situation mit einem Bit und seinen beiden möglichen Zuständen 1 für „Lampe ein“ und 0 für „Lampe aus“ dargestellt werden. Wenn man 8 Bits zusammen fasst, hat man ein Byte. Stellt man sich für diese 8 Bit also 8 Leuchten vor, kann man mit einem Byte schon 256 verschiedene Zustände der 8 Leuchten darstellen. z.B. können alle Leuchten aus sein. Oder alle ein. Oder nur die vierte Leuchte ist eingeschaltet. So gibt es wie erwähnt 256 verschiedene Zustände. Die Z3 war übrigens der erste funktionsfähige Computer und wurde 1941 von Konrad Zuse und Helmut Schreyer gebaut.

Wann gibt es Quantencomputer zu kaufen?

IBM hat im Januar 2019 seinen ersten Quantencomputer auf dem Markt per Miete angeboten, konkret den Quantum System One. Dieses System hat 27 QuBits. Diese Quantencomputer können ganz besonders gut und ganz besonders schnell rechnen. Quasi in Lichtgeschwindigkeit. Aber aktuell nur bei exra für diese Quantencomputer zugeschnittene Rechenaufgaben. Das wird man aber alles noch verbessern. Immer mit der Ruhe! Aktuelle Quantencomputer haben bereits spezielle Rechenaufgaben in wenigen Minuten gelöst. Dafür brauchen die herkömmliche Computer 10000 Jahre. Da lohnt es sich schon, die Sache mit den Quantencomputern, den Qubits, und der Quantenphysik weiter zu erforschen!

Aber wie arbeitet ein Quantencomputer?

Gute Frage. Denn es gibt noch nicht viele Quantencomputer. Darum kann man die nicht mal eben kaufen, und aufmachen, um mal zu schauen, wie so ein Teil von innen aussieht. Und die wenigen sind ziemlich teuer. Ziemlich sehr teuer! Aktuell kostet der obige IBM Quantencomputer eine Monatsmiete von knapp 30.000,- Euro. Fakt ist, das herkömmliche Computer, solche die wir alle kennen, also mit Millionen von Transistoren in sog. Integrierten Schaltkreisen (Prozessoren) Bitinformationen (eben mit Bits) rechnen. Das wird mit Hilfe der bekannten herkömmlichen Physik der (Bau)Teile gemacht. Ein Quantencomputer kann aber nicht nur die bittypischen Zustände 0 und 1, sondern auch alle Zustände dazwischen ermitteln und verarbeiten. Diese Zwischenzustände werden als „Qubits“ bezeichnet. Das ist voll phantastisch! Denn Quantencomputer können mit Ihren Qubits – wenn sie das sollen – deren besondere Eigenschaft ausnutzen. Nämlich die vielen Zwischenzustände verarbeiten. Das ganze bitteschön gleichzeitig, und nicht seriell (nach einander). Die herkömmlichen Computer können mittels der Bits nur 0 oder 1 darstellen. Eine Münze liegt entweder mit der Zahl oder dem Kopf oben. Ein Qubit des Quntencomputer kann jedoch auch – sinnbindlich (aber in echt) – eine geworfene Münze während Ihres Höhen- und Abwartsfluges, während sie sich dreht, verarbeiten. Er, der QC kann also die Millionen Zwischenzustände der Münze berechnen, obwohl sie noch gar nicht „gelandet“ ist. Das Qubit des QC (Quantencomputer) kennt also nicht nur die klassischen Zustände 0 und 1, sondern noch Millionen weitere Zustände. Finde ich voll gut 🙂

Wie werden die Qubits geschrieben und gelesen?

Üblicherweise macht man das mit Microwellenstrahlung, oder mit Licht bzw. Lasern. Aber Google arbeitet an einem anderen Arbeitssystem. Dort werden elektrische Impulse genutzt, um die Qubits im Kreis fliegen bzw. fließen zu lassen. Aber auch hier ist Microwellenstrahlung nötig. Andere Forscher arbeiten aber auch an anderen Techniken. Hier wird dann mit Photonen (Lichtteilchen) gearbeitet, welche eine physikalische Umsetzung von Qubits darstellen.

Wie groß ist so ein Quantencomputer?

Bisher noch ziemlich groß. In aller Regel ist der Prozessor, welcher nicht nur die üblichen Bitzustände 0 und 1 wie ein herkömmlicher Computer es kann, mit all seinen Zusatzgeräten und Meßstellen so groß, wie ein ganzes (sehr großes) Zimmer. Aber die Rechenkünstler werden immer kleiner!

Team Monz von der Uni Innsbruck

Ein Team unter Leitung von Thomas Monz von der Universität Innsbruck ist es gerade im Juni/Juli 2021 gelungen, einen Quantencomputer in zwei 19 Zoll Serverracks unter zu bringen. So ein System muss jetzt nicht mehr in großen Industriehallen stehen, oder in Universitätshallen von Forschungseinrichtungen. Sowas passt jetzt auch in einem Rechenzentrum – und leistet dort Enormes! Bei diesem Quantencomputer werden 24 verschränkte Calcium Ionen in einer Magnetfalle als Qubits (also die vielen Zwischenzustände zwischen 0 und 1) verwendet. Diese Qubits werden mit Laser in verschiedene Energiezustände gebracht, was den vielen Nullen und Einsen (den Bits) eines herkömmlichen Siliziumcomputers entspricht. Die beiden Racks sind durch elektrische und optische Leitungen miteinander verbunden.

19 Zoll Quantencomputer, UNI Innsbruck
Team Monz, UNI Innsbruck. Schematischer Aufbau der beiden 19″ Racks des Quantencomputers. Copyright CC BY 4.0
Laut dem Team Monz der UNI Innsbruck arbeitet der modulare Quantencomputer sehr zuverlässig.

Muss das so kalt sein?

Oh ja. Denn bei Quantencomputern wird die sog. Quantenphysik, welche wahrlich völlig anders funktioniert, und nur von wenigen Menschen verstanden und erklärt werden kann, angewandt. Das Ganze funktioniert auch nur bei extremer Kälte. Nämlich beim absoluten Nullpunkt. Und der ist wahrlich ziemlich kalt! Wir reden hier über eine Temperatur, die im Bereich von -273 Grad Celsius liegen muss. Was für Lebewesen also ziemlich kalt und tödlich ist, ist für Quantencomputer ziemlich gut temperiert und notwendig.

Ein Beispiel zur Nutzung dieser Technik

Dieser IBM Quantencomputer wurde durch unsere Bundeskanzlerin Merkel mit einer entsprechenden Bitte und einer netten Förderung für diese Technik nach Baden-Württemberg in eine Industriehalle in der Nähe von Ehningen Nahe Stuttgart, in das Fraunhofer Institut geholt. Dort soll weiter an dieser Technik geforscht werden. Beispielsweise soll mit Simulationen ermittelt werden, welche chemischen Komponenten in einem Akku sich als „gut“ bewerten lassen – ohne den Akku überhaupt immer erst aufbauen und testen zu müssen. Gute Idee!

Der Zuse Z3 Computer, Infos auf Wikipedia.

Hier kann man eine Anfrage stellen, nach dem IBM Quantencomputer.

Hier der Link zur CC BY 4.0 Lizenz des obigen Bildes der Uni Insbruck (Team Monz).

YT Video, erklärt die Funktionsweise eines Quantencomputer.

Und Quarks kann auch gut Quantencomputer erklären 🙂

Tachojustierung, Tachomanipulierung, km Zähler

Tachostände von PKW Kilometerzählern werden manipuliert. Warum? Nun, es geht wie immer um das Geld. Der RATGEBER im Ersten berichtete kürzlich darüber. PKWs mit geringeren Kilometerständen können besser verkauft werden. Das ist natürlich Betrug, keine Frage! Die PKW Industrie könnte – wenn Sie wollte – durchaus etwas dagegen unternehmen. Wenn sie denn wollte…


Es stellt sich raus, der km Zähler des gerade gekauften PKW nicht korrekt ist. Ist schon irgendwie blöd, oder? Wollen Sie dann den Verkäufer suchen und ggf. verklagen? Was ist zu tun in so einem Fall? Nun, wenn Sie dies nachweisen können (z.B. mit den Vorbesitzern sprechen….) können Sie – mit etwas Glück – den Verkäufer belangen.

Wie kommt überhaupt ein „falscher“ Kilometerstand zustande? Früher konnte man Geräte nur illegal kaufen, die man – mit etwas Kenntnis – selber an die Servicebuchse (OBD On Board Diagnostics) des PKWs anschließt. Noch weiter zurück gab es solche OBD Buchsen nicht, die Zähler waren noch mechanisch, und wurden somit auch mechanisch zurück gedreht. Für um die 300,- Euro gibt es heute solche OBD Geräte ganz offiziell zu kaufen. Und das ist nichtmal mehr strafbar. Allerdings ist die Benutzung strafbar. Es sei denn, Sie sagen beim Käufer auch ganz klar; ich habe den KM Zähler zurück gedreht.

Toyota Yaris Hybrid, Cockpit, Tacho
Oben das Cockpit eines Hybridfahrzeuges. Weiß jemand, was das für ein Fahrzeug ist?
Tachostände, also km Stände zu manipulieren ist einfach, aber unerlaubt.

Denn auch bei der Polizei (Deutschland) hat man vor wenigen Jahren mal ein paar Dutzend „KM Kriminelle“ verfolgt und auch „verdonnert“. Doch die entsprechende Arbeitsgruppe wurde nach recht kurzer Zeit aufgelöst. Auch hier scheint kein ernsthaftes Interesse zu bestehen, diese Kriminellen zu fassen. Warum eigentlich nicht? Nun, was nicht verboten ist, lohnt sich nicht zu verfolgen.

Der RATGEBER im „Ersten“ hat sich so ein Gerät beschafft, getestet und untersucht. Dazu wurde das Gerät in einer unabhängigen Werkstatt umfangreich begutachtet. Fazit; Funktion einwandfrei. Es ist mit recht wenig Aufwand möglich gewesen, den KM Stand zu verändern – und niemand merkt etwas davon.

Doch was – könnte – die Lösung sein? Nun, ein fälschungssicherer Tacho ist möglich. Doch bei der Autoindustrie angefragt, wurde abgewimmelt. Der Staat sollte das „manipulieren“ von Tachoständen selber verfolgen und bestrafen. Denn: man hat dort einfach kein Interesse daran, solche Fälle aufzuklären. Warum nicht? Nun, die Autoindustrie hat kein Problem mit diesen „Missständen“. Das haben die Gebrauchtwagenhändler. Denn diese müssen letztlich garantieren, dass die KM Stände des PKW auch korrekt sind. Und wie schon erwähnt, lassen sich PKWs mit geringeren KM Ständen schlicht (erheblich) besser verkaufen. „Besser“ bedeutet eben auch „teurer“. Das ist – letztlich – „Betrug“.

Es ist zwar richtig, dass gebrauchte PKWs mit geringeren KM Ständen letztlich auch den Verkauf von Neuwagen – etwas – behindern. Aber viel Neuwagenverkaufsbehinderung ist das offenbar nicht. Ich meine, dass die Autoindustrie zukünftig für mehr einwandfreie Technik, wenig Umweltbelastung, und vor allem mehr Vertrauen werben sollte!

Schreiben Sie mir Ihre Meinung – gerne al Kommentar. Danke.

Freundliche Grüße, Jürgen Blumenkamp

Bahnbrechendes klimafreundliches Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG)

Ein ganz dicker Dank an die „Fridays for future“ Bewegung um Greta Thunberg. Diese Jugendlichen haben noch vor der Coronakrise (2018) begonnen, „die da oben“ mal wachzurütteln. Doch „die da oben“ wurden nicht wach. Die waren einfach zu müde. Aber das BVerfG hat nun mal richtig gerüttelt. Echt gut. Daumen ganz weit oben!


Halleluja. Was für ein bahnbrechendes Urteil! Fridays for Future (zu deutsch „Freitage für (die) Zukunft“ hat hier quasi eine Klage gewonnen. Hier ist die globale soziale Bewegung ausgehend von Schülern und Studierenden, die sich für umfassende und effiziente Klimaschutz-Maßnahmen einsezen, ein ganz großer Sieg gelungen. Jeden Freitag hat diese meiner Meinung nach vorbildliche Bewegung die Schule quasi geschwänzt, um auf die Straße zu gehen und auf die aktuelle Klimapolitik hinzuweisen. Die Initiatorin ist die Schwedin Greta Thunberg. Sie hat wirklich etwas Phantastisches möglich gemacht. Daumen ganz weit oben. Hier sieht man deutlich, was man erreichen kann, wenn man für wirklich gute und wichtige (klima)Ziele auf die Straße geht.

Fridays for future
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Ist es wirklich so schwer, mal etwas mehr auf das Klima zu achten? Wir brauchen mehr Alternative Energie, weniger Kohlekraftwerke, und weniger Atomkraftwerke. Warum klappt das nicht?

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat heute, am 29.04.2021 mehrere Klimaklagen mindestens für teilweise begründet erklärt. Das ist eine aus meiner Sicht wirklich sehr gute und sehr positive Nachricht. Denn gerade jetzt zu Coronazeiten geht es vielen Leuten einfach nicht wirklich gut. Denn es findet eine sehr große Geldumverteilung statt. Weg von den Armen, hin zu den Reichen. Und das ist wahrlich sozial betrachtet nicht gut. Aber gut ist das Urteil des Gerichts. Gibt es also doch noch Gerechtigkeit? Denn die Klagen waren erfolgreich, und das ist einfach nur gut. Auch der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie die Einzelkläger der 2018 erhobenen Klage, der 2020 weitere Personen und Verbände mit eigenen Klagen folgten, bewerten das Urteil als einen großen Erfolg. Nochmal; Daumen ganz weit oben!

Das BVerfG erklärt heute die 1,5-Grad-Grenze des Pariser Klima-Abkommens im Grund genommen für verfassungsrechtlich verbindlich. Die grundrechtliche Freiheit, aber genauso auch das Staatsziel Umweltschutz verpflichteten den Gesetzgeber, einen zukunftsfähigen Plan zu entwickeln. Nur so kann mit den noch möglichen (restlichen) Emissionen sorgsam umgegangen werden. Das ist aber laut Gericht nicht gewährleistet. Denn wenn keinerlei konkrete Planung für die Zeit nach 2030 stattfindet, so das Gericht, und überdies beinahe das gesamte Budget nach der bisherigen Klimapolitik bis 2030 aufgebraucht sein werde, kann es für die jetzt ganz jungen Menschen, jene welche für Fridays for Future immer wieder den Mund auf gemacht haben, und auf die Straße gingen, keine lebenswerte Zukunft geben. Die Klimapolitik muss also ganz stark beschleunigt werden. Aber werden die Politiker und die Industriellen jetzt wach? Wir wollen es hoffen.

Nochmals meinen ganz persönlichen Glückwunsch an Fridays for Future um Greta Thunberg. Daumen ganz weit oben. Im folgenden noch ein paar wichtige Links;

  • Der Solarenergieförderverein SFV E V
  • Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Ich bedanke mich für´s lesen, Euer Jürgen Blumenkamp

Die Folgen der Corona Pandemie – die noch gar nicht alle auf dem Schirm haben

Seit ungefähr Anfang 2020 ist in Deutschland quasi eine Art „Hölle“ los. Ein neuartiger Virus breitet sich von Bayern aus, nachdem er aus China dort eingeflogen wurde mit Fluggästen. Leider läuft organisatorisch im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Virus noch immer einiges schief.


Die Corona Pandemie (weltweites Auftreten) begann im letzten Quartal 2019 in China, Wuhan. Seit Anfang 2020 ist sie auch in Deutschland angekommen, und hat alleine in Deutschland 2,9 Millionen Menschen infiziert, und bis heute (April 2021) fast 80.000 Menschen zum Teil grausam getötet. Rein medizinisch musste alles unternommen werden, um eine Überlastung der Intensivstationen zu verhindern. Dies ist in Deutschland soweit auch ganz gut gelungen.

Hier soll grob die Chronologie der Pandemie beschrieben werden, aber auch die erkennbaren Folgen z.B. auf den Dumpinglohn, und die Reaktionen einiger Menschen aufgrund der Maßnahmen der Politik. Weiter versuchen wir zu ermitteln, warum die Regierung es offenbar nicht schafft den Virus in den Griff zu bekommen – auch wenn der Kampf gegen das Virus wahrlich nicht einfach ist. Letztlich ist es aber nicht schlimm, wenn man es selbst nicht kann. DANN sollte man aber Hilfe annehmen. Es gibt Unternehmen, die der Regierung bereits Hilfe bei der Organisation angeboten haben. Doch offenbar möchte die Regierung keine Hilfe. Erstaunlich, wenn man bedenkt das die Regierung alleine in 2020 über 430 Millionen Euro für externe Beratungen ausgegeben hat.

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Die Corona Pandemie verändert unser Leben.

Was läuft denn schief?

Hier soll nicht pauschal gegen die Politik geschimpft werden. Deren Job ist sicher nicht immer der Einfachste. Das größte Problem scheint der Impfstoff zu sein. Denn in erster Linie gibt es davon nicht genug. Aktuell gibt es 4 zugelassene Impfstoffe. Das ist BioNtech/Pfizer, Moderna, AstraZenica und Johnson & Johnson. AstraZenica und Johnson & Johnson sind in 03 und 04 2021 teilweise in die Kritik geraten, wegen einer möglichen Thrombosenbildung. Gut verträglich scheint u.a. BioNtech/Pfizer zu sein. Es wurde sehr viel Geld für rund 400 Impfzentren in Deutschland ausgegeben – obwohl wir auch rund 55000 Hausärzte haben, die Ihre Patienten (und deren Verträglichkeiten) gut kennen. Dort können leicht pro Tag rund 20 Patienten – oder mehr – geimpft werden. Die Impfzentren sowie auch die Zulassung des Impfstoffes wurde unter großem Zeitdruck durchgeführt. Die Impfzentren haben in der Vergangenheit sicher gute Dienste geleistet. Aber brauchen wir die (heute) wirklich noch? Teilweise sind an den Impfzentren (auch) bei Kälte die wartenden Bürger*Innen in einer langen Schlange. Sowas geht gar nicht! Auch die 116 117 ist oft für die Terminierung nicht erreichbar. Aber gerade alte Leute – Gefährdete – kennen sich mit Webseiten zur Anmeldung nicht aus. Noch etwas geht gar nicht; die Bürokratie im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung ist viel zu zeitaufwändig. Wenn diese durchaus unsinnige Bürokratie verringert werden kann, dann können auch Hausärzte endlich gute Arbeit und gute Dienste leisten bei der Corona-Impfung. Denn so sagen sich viele Ärzte; das ist pro Patient viel zu zeitaufwändig. Denn es muss sehr viel ausgefüllt werden, Patienten müssen unterschreiben und aufgeklärt werden. Nach der Impfung müssen diese ggf. noch einige Minuten beobachtet werden. So geht das nicht, wenn man einen „Impfturbo“ einschalten will. Im Fazit muss man feststellen; immer mehr Bürger*Innen können nicht verstehen, dass wir jetzt schon seit über einem Jahr fast eingesperrt werden.

Corona Maßnahmen laufen schief

Hans-Jochen Vogel ist im Juli 2020 gestorben, SPD, ehemaliger Münchener Oberbürgermeister, und Bundeskanzlerkandidat, und hat immer gesagt; „Politische Macht muss dienen“. War er, Vogel, einer der letzten ehrlichen Politiker? 1981 wurde er von seinen Parteifreunden vom Flughafen Berlin abgeholt mit Limousinen, um zum Schöneberger Rathaus zu fahren. Doch er lehnte ab und fuhr auf eigene Kosten per Taxi – seine Parteifreunde ließ er stehen.

Wie läuft es heute in der Politik, gerade im Zusammenhang von den Corona-Maßnahmen? Im Bundestag beschimpfen sich alle gegenseitig. Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister sagt, man müsse jedes private Treffen vermeiden. Er selbst trifft sich aber Abends mit Geschäftsfreunden. Dabei stellt sich heraus, er ist sogar schon mit Corona infiziert (ohne es zu wissen, wie zu vermuten ist). Weiter hat Spahn auch seine Unterstützer aufgerufen, seinen Wahlkampf finanziell zu unterstützen, jedoch mit max. 9999,- Euro, da bis zu dieser Grenze keine Spendernennung gefordert wird. Darf man ein solches Vorgehen „durchgehen“ lassen? Immobilien von Spahn werden mit mehreren 100.000,- Euro Gewinn nach wenigen Jahren wieder verkauft. Gleichzeitig wird aber gesagt, Hartz IV sei keine Armut. Was ist mit der Maskenaffäre, in der offenbar der Geschäftspartner von Spahn verwickelt ist? Warum müssen immer wieder in nächtlichen Sitzungen Politiker Entscheidungen treffen, bei denen womöglich viele einnicken, und dies als „abnicken“ gewertet wird? LKW Fahrer dürfen auch nicht zu lange und zu übermüdet fahren, einfach weil das zu gefährlich ist.

Schwindet das Vertrauen in die Politik?

Welches Vertrauen kann man noch in die Politik haben? Der einfache Arbeitnehmer muss Nebentätigkeiten von seinem Chef ausdrücklich bewilligen lassen, sonst droht eine Kündigung. Genauso ist es auch bei der Annahme von Weihnachtsgeschenken von Geschäftspartnern. Sowas anzunehmen kann auch die Kündigung kosten.

Aber ausgerechnet die Union blockiert seit vielen Jahren die Offenlegung von Nebeneinkünften der Politiker. Der aktuelle Vorschlag der „christlichen“ Union, Nebeneinkünfte erst offenlegen zu müssen ab 100.000,- Euro, kann für den Normalverdiener nur wie ein schlechter Witz klingen – über den man dann freilich auch nicht lachen kann. Wenn das Transparenz sein soll, ist eine Nebelkerze vielleicht auch ein Luftreiniger 😦 Gleichzeitig müssten wir alle doch eigentlich gerade jetzt alles unternehmen, um den Corona Virus zu stoppen. Aber warum dreht sich in der Politik schon jetzt so viel um die K Frage? Ist die wirklich so wichtig?

Was droht uns denn nun wirklich in dieser Coronakrise? Hans-Jochen Vogel hat immer gefordert, was gegen die Wohnungsnot zu machen. Denn mit normalen Gehältern ist es nicht möglich, in Großstädten zur Miete zu wohnen. Hier solle was gegen gemacht werden, hat Vogel immer gefordert. Damit war vermutlich nicht gemeint, dass Jens Spahn Immobilien günstig kauft, teuer vermietet, und am Schluss auch wieder mit Gewinn verkauft.

Durch die Gier einzelner Abgeordneter verliert die Politik immer mehr an Glaubwürdigkeit. Ist es nur Politikverdrossenheit? Oder kann daraus auch Demokratieverdrossenheit werden? Vielleicht hilft ein neuer Impfstoff für die Politiker und Manager Deutschlands; eine Impfung gegen gegen Gier!

Immer mehr Geldumverteilung?

Ich persönlich – Jürgen Blumenkamp – bin nicht pauschal sauer über die Politik. Deren Arbeit ist ganz sicher nicht einfach, und ich wollte die Arbeit auch nicht machen. Aber ich bin sauer darüber, dass es einen Mindestlohn gibt, der so dermaßen niedrig ist, dass ein normaler Lebensstil damit nicht möglich ist. Und auch ver.di kann nichts daran ändern. Ich persönlich bin von diesen Ungerechtigkeiten zwar größtenteils nicht betroffen. Meine Familie kann darüber echt froh sein. Aber es gibt unendlich viele Menschen, deren Leben eine einzige Qual ist. Nur weil schlicht zu wenig Geld da ist. Geld, welches man in einer Marktwirtschaft dringend und zwingend benötigt. Und genau dieses Geld wird weiter umverteilt, gerade aktuell in der Corona Krise. Den armen Menschen wird noch mehr genommen, und es denen gegeben, die schon mehr als genug Geld haben. Diese Ungerechtigkeit ist nicht zu verstehen, gehört aber offenbar zu einer Marktwirtschaft.

Woher kam der Virus?

Dieser Virus hat die ganze Welt befallen, mit Ausnahme von wenigen Bereichen. In sofern ist es eigentlich egal, woher das Virus kommt. Nun, die erste Infektion in Deutschland des neuartigen Virus wurde im Januar 2020 bei einem 33 jährigen Mann bestätigt. Er hatte sich vermutlich bei einer Kollegin in China angesteckt. Dort, in China hat genau dieser Virus schon seit Monaten zu großen Einschränkungen geführt. Im Februar 2020 gab es in NRW Kreis Heinsberg große Ansteckungen bei einer Karnevalssitzung. Bundesgesundheitsminister Jens Span von der CDU erklärte dann, „wir befinden uns am Beginn einer Epidemie in Deutschland“.

Ein paar Zahlen, Daten und Fakten zum Coronavirus

Ende 2019 ist das Virus in die Welt hinaus getragen worden. Mit Stand April 2021 sind von den aktuell fast 8 Milliarden Menschen auf der Erde bisher 130 Millionen infiziert. Von diesen 130 Millionen sind 2,8 Millionen Menschen gestorben. In Deutschland sind von den 83 Millionen Menschen rund 2,8 Millionen mit Corona infiziert. Von diesen 2,8 Millionen Menschen sind an oder mit dem Virus in Deutschland bisher 76000 Menschen gestorben. Die Letalität (Sterberate) liegt bei 2,6%. Nicht alle Menschen werden krank, sind also für das Virus nicht anfällig. Manche bemerken (fast) keine Symptome, andere fühlen sich nur schwach, wieder andere sterben allerdings an Corona. Der Krankheitsverlauf ist nach Informationen von Ärzten und Überlebenden, durchaus grausam. Wir haben sicher alle die Bilder aus 2020 aus Italien gesehen. Es sterben sehr viele Menschen, manche leiden zuvor auch sehr stark. Sowas wünscht man nicht mal seinen Feinden. Alleine die Beatmung, teilweise bei Bewusstsein, ist extrem unangenehm.

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Ein (Schnell)Test ist nicht immer 100% sicher. Leider. Auch eine Impfung schützt offenbar nicht vor einer erneuten Ansteckung, mildert aber den Krankheitsverlauf.

Großveranstaltungen abgesagt

Schon ab Februar und März 2020 wurden Großveranstaltungen nach langen Diskussionen abgesagt. Die Internationale Tourismus-Börse ITB war die erste davon. In weiteren teilweise auch nächtlichen Verhandlungen der Politik wurden weitere Anti Corona Maßnahmen beschlossen. Dazu gehörte z.B. auch das fast völlige herunter fahren große Teile der Wirtschaft. Ganz viele Geschäfte in den Dörfern und Städten durften nicht mehr öffnen, und hatten so leider auch keine Einnahmen. Betroffen waren öffentliche Einrichtungen wie Theater, Opern, Konzertveranstaltungen, aber auch viele Geschäfte wie z.B. Eisenwarenhandel, oder auch der Gastronomiebereich, der jedoch immerhin zeitweise noch Essen zur Abholung anbieten durfte. Auch viele andere Geschäfte wie z.B. Baumärkte durften gar nicht mehr öffnen, oder nur für Gewerbetreibende. Einkaufsmärkte wie Aldi, Lidl, Netto & Co durften weiter geöffnet haben, freilich unter Beachtung der aktuellen medizinischen Vorgaben, z.B. das Tragen einer Medizinischen Maske. Der Grund für das offen halten dieser Läden bestand darin, dass es sich um Artikel des täglichen Lebens handelt.

Bundeskanzlerin Merkel appelliert

Es wird von Seiten der Regierung an die Bevölkerung appelliert, das Möglichste zu tun, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die Bundesländer beschließen im März 2020 die Schließung der Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien. Weiter werden Finanzhilfen für die Wirtschaft beschlossen, sowie im Eilverfahren Erleichterungen für die Kurzarbeit. Bundesinnenminister Horst Seehofer ordnet die Grenzkontrollen zu den Staaten Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark wieder an. Nur mit wichtigen Grund darf die Grenze überquert werden.

Reisewarnungen

Ebenfalls schon im März 2020 beschließt die Regierung weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Bars, Kinos, Freizeiteinrichtungen, Kirchen, Moscheen und Synagogen werden geschlossen, sowie auch einige Läden für die verschiedensten Güter. Ebenfalls gibt es vom Auswärtigen Amt eine weltweite Reisewarnung. Die Bürger sollen vom Reisen ins Ausland abgehalten werden. Noch im Ausland befindliche Deutsche sollen per beschlossener Rückholaktion eingeflogen werden. Gleichzeitig gibt es ein Einreiseverbot für fast alle Länder außerhalb der EU. In einer erneuten Ansprache sagt Bundeskanzlerin Merkel, man möge Sozialkontakte vermeiden, um Ansteckungen zu verhindern. „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst“. Auch Ausgangsbeschränkungen sind verhängt worden. Ausnahmen sind Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen.

Warum diese krassen Maßnahmen?

Grundsätzlich ist jeder Tote Mensch ein Toter zu viel, der an diesem Coronavirus stirbt. Prozentual sterben – eigentlich – nicht so ganz viele Menschen an dieser Pandemie. Das Robert-Koch-Institut (RKI, Link unten) veröffentlicht in täglichen Berichten auf seiner Website, aber auch in der sogenannten Corona Warn App, die Zahl der bestätigten Neuinfektionen, den sogenannten 7 Tage Mittelwert daraus, die Gesamtzahl aller Infektionen, aber auch die sogenannte 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, sowie auch den sogenannten 7-Tage-R-Wert (sollte unter 1 sein = Ansteckungen pro infizierte Person).

Mehr Tote durch Corona?

Aktuell ist nicht geklärt, ob die Anzahl der Toten wirklich alleine aufgrund des Virus so hoch sind, oder ob Sie aus anderen Gründen gestorben sind, aber mit Corona infiziert waren, und damit womöglich geschwächt. 85% der Toten sind älter als 70 Jahre, und hatten eine Vorerkrankung. Im Prinzip könnte man sagen, dass z.B. auch die Grippe in einem starken Verlauf tödlich ist. Der Unterschied ist aber doch groß. Denn nur das Coronavirus tritt z.B. nicht nur in Deutschland auf, sondern weltweit, UND erfordert eine plötzliche Inanspruchnahme von Intensivmedizin. Hier kann also das Gesundheitssystem überfordert werden. Genau das will man in Deutschland verhindern. Und das ist bisher auch gut gelungen. Allerdings finden viele Menschen die Maßnahmen nicht so schön. Halten wir uns aber vor Augen, das z.B. in den USA bis heute mehr als 500.000 Menschen an oder mit Corona gestorben sind. In Brasilien sind über 300.000 Menschen an oder mit Corona gestorben, und in Mexiko über 200.000 Menschen.

Die Übersterblichkeit…

…gibt Auskunft über die Schwere einer Pandemie. Im Prinzip wird ermittelt, wie viele Menschen gehäuft sterben, zum Beispiel aufgrund einer Grippe, oder eben aufgrund einer Pandemie. Denn die Sterberaten sind ganzjährig einigermaßen gleichmäßig. Bei der schweren Grippe 2017/2018 starben rund 25.000 Menschen in Deutschland. An dem Coronavirus sind aber schon deutlich mehr Menschen gestorben, aktuell rund 3 x mehr. Das Problem bei der Übersterblichkeit ist aber auch ein Hinweis an die Kritiker; denn viele Menschen sterben erst viele Wochen nach der Infektion.

Hilfe von Firmen bei der Organisation

Wie sich zuletzt im März 2021 gezeigt hat, aber wohl nicht nur dann, ist die Regierung mit einigen organisatorischen Dingen überfordert. Im Prinzip ist das nicht schlimm. Als Chef sucht man sich dann fähige Mitarbeiter, gerne durchaus auch in ausgelagerte Firmen. Warum wurden Angebote von Firmen, die sich offenbar gut mit organisatorischen (Corona) Dingen auskennen, abgewiesen? Es gibt sehr viele kompetente Personen in Firmen, die hier sehr gut und sehr schnell hätten helfen können. Man kann nicht verstehen, warum hier keine Hilfe von der Regierung angenommen wird.

Das Osterruhe Chaos

Bei der Diskussion um die erwähnte Osterruhe 2021 gab es Fehler. Gründonnerstag und Karsamstag sollten „Ruhetage“ sein. Die Entscheidung zur Osterruhe wurde mit allen 16 Landesministern abgestimmt. Doch das Maßnahmenpaket dazu wurde wieder verworfen. Die Bundeskanzlerin hat dann die komplette Schuld auf sich genommen, und die Bevölkerung um Verzeihung gebeten. Merkel weiter; es passieren auch mal Fehler. Dafür hat sie auch viel Lob bekommen. Doch warum hat die Frau Bundeskanzlerin Merkel nicht auch beim Wirecard-Skandal, bei der PKW Maut, oder bei schlecht organisierten Corona Finanzhilfen für Unternehmen die Schuld auf sich genommen?

Die Folgen für den (Dumping)Lohn

In der Pflegebranche war alles schon vereinbart. Es sollte mehr Lohn geben. Ein großer Schritt und Vorteile, auch für die alten Menschen in den Pflegeheimen. Doch in so einer (Corona)Krise sehen auch die Arbeitgeber nur Geld. Und dann hat sogar die christliche katholische Caritas nein gesagt. Doch der ausgearbeitete Tarifvertrag wurde abgelehnt. Aber auch die evangelische Diakonie hat sich aus der Affäre gezogen. Man will offenbar möglichst viel auf digital und Roboter umstellen. Roboter sollen die alten Menschen pflegen. Und Roboter sollen auch viele Arbeitnehmer ersetzen. Somit wird der Lohn praktisch auch in Zukunft in der (Lohn) Dampingindustrie nicht steigen. Das sind echt traurige Nachrichten. Denn es ist schon schlimm genug, seine kostbare (Lebens)Zeit gegen wenig Stundenlohn eintauschen zu müssen. Immerhin leben Menschen nicht sehr lange. Wenn man das auch noch in einem miesen, auch körperlich anstrengenden Job machen muss, der vielleicht nicht wirklich Spaß macht, dann, ja dann macht das Leben einfach keinen Spaß mehr. Es gibt Auswege. Aber diese zu erreichen (Finanzielle Freiheit, Finanzielle Unabhängigkeit) sind wahrlich nicht einfach. Wenn wir eine gangbare Lösung gefunden haben, melden wir uns hier gerne wieder. Versprochen!

Vielen Dank für´s lesen, Ihr Jürgen Blumenkamp

Fast alles über Bitcoin. Wie weit kann der Bitcoin noch steigen?

2008 ging ein Hype los, der sich zunächst quasi in einer Art Unterwelt, im Darknet ausgebreitet hat. So war es vermutlich überhaupt nur möglich, dass sich ein Finanzsystem entwickeln kann, ohne das es im Keim von „Mächtigen“ erstickt werden kann. Jetzt ist es zu spät. Zu spät ist aber nicht schlecht!


Nicht alles, was sich nach einer gewissen Entwicklungszeit als gut für Menschen, auch im Sinne von „dezentral“ heraus stellt, muss sterben. Manchmal werden (gute) Dinge wie Bitcoin einfach in der Eile übersehen, und können sich (im Untergrund, im Darknet) so stark entwickeln, daß in der Zwischenzeit große Firmen (Tesla, Square oder auch Microstrategy, und PayPal …) große Summen investieren, und der Staat einfach mal etwas zu spät ist 🙂. Denn es ist wohl zu vermuten, dass der Staat den Bitcoin gerne den Hals umdrehen möchte. Der Bitcoin befand sich in den ersten wenigen Jahren komplett unter dem Radar. Der Fokus lag auf die Stabilisierung des Netzwerks. Damals wusste noch keiner, dass BTC (Bitcoin) jemals etwas wert sein könnte. Darum ist diese Entwicklung ebenfalls einmalig und kann nicht kopiert werden. Wenn Bitcoin also jemals scheitern sollte, brechen nicht nur alle anderen Kryptowährungen ebenfalls ein. Bei einem scheitern wird der Welt die Chance auf ein dezentrales, transparentes, faires und neutrales Zahlungsnetzwerk genommen.

Photo by Moose Photos on Pexels.com. Der Bitcoin ist keine Münze, die man anfassen kann, sondern ein rein digitales Zahlungsmittel.
Der Bitcoin ist ein digitales, dezentrales Zahlungsmittel. Banken braucht man hier nicht.

Wer hat´s erfunden?

Es gibt mehrere Arten von Märchen. Die einen fangen an mit „Es war einmal“. Die anderen mit „Es begab sich vor einiger Zeit“. Und dann gibt es noch das Pseudonym Satoshi Nakamoto, unter dem in 2008 die Technik (die Blockchain) des Bitcoin entwickelt wurde. Und das ist kein Märchen! Eine absolut phantastische, geradezu sogar atemberaubende Entwicklungsleistung. Scheint jedenfalls so. Das System um die Blockchain, welche den Bitcoin verwaltet, ist einfach nur genial durchdacht. Das dezentrale Zahlungsnetzwerk hinter der Bitcointechnik, und die Eigenschaft der digitalen Knappheit sind nun auch bei Aktiengesellschaften wie Tesla, Square oder auch Microstrategy, sowie PayPal angekommen, da diese Firmen bereits große Summen in Bitcoin investiert haben. Warum sollten Firmen in Bitcoin investieren, wenn Bitcoin „nicht gut“ ist? Bitcoin war lange Zeit als Zahlungsmittel für Kriminelle im Darknet gefangen. Erst 2020 kam der Wendepunkt – und damit der Wandel hin zu einem anerkannten Finanzprodukt. Der studierte Mathematiker Niklas Steenfatt hat u.a. die Gabe, komplizierte Dinge so zu erklären, dass sie auch verstanden werden – von jedem Menschen! Niklas hat auch einen sehr interessanten YouTube Kanal, in dem er in einem Video die Funktionsweise von Bitcoin detailliert erklärt. Das Video von Niklas Steenfatt ist zweiteilig, und im zweiten Teil spricht Professor Rieck, der ebenfalls einen sehr bekannten Youtube Kanal hat. Siehe Link unten.

Genial(st)e Erfindung der letzten 10 Jahre

Ziemlich genau zu der Zeit, als eine große Bank (Lehman Brothers) pleite ging, ist auch der Bitcoin entstanden. Ein Zufall? Die zugrunde liegende Technik (Blockchain) wurde weiter entwickelt. Schon im Januar 2009 wurden die ersten Bitcoin gehandelt, bzw. geschürft, also erzeugt. Seit es ab 2008 den Bitcoin gibt, ist dieser um sagenhafte 4 Millionen % gestiegen. Eine seinerzeitige Investition von lächerlichen 100,- Euro hätte heute zu einem phantastischen Vermögen von über 4 Millionen Euro geführt. Wahnsinn! Warum habe ich seinerzeit nicht investiert? Nun, diese Frage werden sich ganz bestimmt viele Menschen stellen (müssen). Nachdem klar war, das Bitcoin in einen Siegeszug unterwegs ist, wurde in 2012 die Bitcoin Foundation gegründet, dessen Aufgabe darin bestand, das Programmierteam um die Blockchain finanziell zu unterstützen, aber auch die Währung zu überwachen.

Die Bitcoin Funktionsweise im Detail

Herkömmliches Geld wird immer über eine Bank transferiert, z.B. als Überweisung. Bei der Bank hat man ein Konto, und wir vertrauen der Bank. Das können wir im Prinzip auch. Banken sind nicht pauschal böse. Die Bank ist also eine Instanz in der Mitte. Ohne die Bank geht es nicht. Oder doch? Denn herkömmliches Fiat Geld ist ja eine zentrale Währung – wie alle bisherigen Währungen. Die Bezeichnung „Fiat“ kommt aus dem lateinischen, und bedeutet „es werde“. Die Regierung sagt also, das Stück Papier „werde“ so viel wert, wie drauf steht. Das Magic Internet Money, auch BTC oder Bitcoin genannt, ist jedoch digitales Zahlungsmittel – und braucht keine Regierung, ist also dezentral. Digitales Geld könnte man im Prinzip jemandem einfach direkt – ohne Bank, weil dezentral – per Mail und Anhang schicken. So einfach geht es in der Praxis dann jedoch nicht, denn so ein Verfahren könnte man ja leicht kopieren – wie man eine Mail eben einfach kopieren oder weiterleiten kann, während man selbst immer noch diese Mail hat. Damit so ein Betrug nicht geschehen kann, gibt es die Blockchain, welche die Verwaltung durchführt.

Das mögliche Problem mit dem Strom

Es wird heute immer wieder reklamiert, dass bestimmte Projekte sehr viel Strom benötigen, und man diesen Strom „doch besser“ für andere, angeblich sinnvollere Dinge verwenden könnte. Haben Sie mal überlegt, wieviel Strom zum Beispiel in der produzierenden Industrie verschwendet wird, nur um einen günstigeren Tarif zu bekommen? Es interessiert schlicht niemandem. Das ist Marktwirtschaft. Es wird sich das durchsetzen, was funktioniert. Und ich glaube, Bitcoin wird sich durchsetzen. Auch wenn „die da oben (Staat)“ das nicht wollen. Umweltfreundlich ist das leider nicht immer. Doch was genau bitte ist denn umweltfreundlicher, sinnvoller, und besser? Ist das nicht eine genau so unsinnige Aussage/Frage wie folgende; „ich warte noch eine Weile, bis ich mir ein E Auto kaufe/finanziere/lease, die sind mir jetzt noch zu teuer“. Ja gut, so kann man vorgehen. Dann fährt man eben mit einem alten Auto. Manchmal geht es ja auch nicht anders. Aber dann könnte man ja auch ewig warten, und sich später fragen; warum habe ich mir das E Auto, oder den Bitcoin nicht schon eher zugelegt. Mal ehrlich, es interessiert heute niemandem mehr, wieviel oder wie wenig Strom ein Projekt (zum Beispiel das Minen von Bitcoin, und/oder das Berechnen der Blocks bei Bitcoin) benötigt. Strom ist universell, und wird auf Dauer sicher (hoffentlich) immer grüner, also umweltfreundlicher. Außerdem gehört zum Bitcoin die Blockchain. Und diese geniale Technik kann auch für fast alle anderen organisatorischen Aufgaben, auch in der Industrie, nicht nur in der Finanzwelt, sehr effektiv eingesetzt werden. So what 🙂

Stromverbrauch Bitcoin 2021

Stand Juni 2021 verbraucht die gesamte Bitcoin-Technik in etwas so viel (oder so wenig, wie auch immer) Strom, wie im Vergleich 30 Millionen deutsche Haushalte verbrauchen. Wie gesagt, wenn Sie meinen, das sei aber ganz schön viel, dann machen Sie sich doch einfach mal schlau, welche Systeme und Techniken in Deutschland sonst noch vergleichsweise „ganz schön viel“ Strom verbrauchen…

Kann es Geld ohne Banken geben?

Vor 2008 hätte jeder gesagt; nein, unmöglich. Denn auf die Ehrlichkeit von Geldsender und Geldempfänger kann man sich nicht verlassen. Aber das Pseudonym Satoshi Nakamoto hat sich etwas geniales einfallen lassen, nachdem er alle wichtigen Informationen weiter gegeben hat, und sich dann zurück gezogen hat. Das Ganze ist wirklich filmreif. Bitcoin basiert auf einem Peer to Peer Prinzip, bei dem kein zentraler Server erforderlich ist, da alle Teilnehmer direkt mit einander kommunizieren. Ein Konto ist jetzt nichts anderes als eine Zahl, die Bitcoin Adresse, welche öffentlich ist. Dazu gehört ein privater Schlüssel, also eine Art PIN, oder auch ein Passwort. Der private Schlüssel ist natürlich geheim, und darf nicht weiter gegeben werden. Das Besondere ist, dass ein Bitcoin Kontobesitzer jedem beweisen kann, im Besitz des zugehörigen Schlüssels zu sein- ohne den Schlüssel preisgeben zu müssen. Damit bei Überweisungen die Reihenfolge eindeutig festgehalten wird, gibt es die zugehörige Technik namens Blockchain, was eine Kette aus allen Überweisungen ist – zeitlich sortiert.

Bitcoin kaufen; darauf sollten Sie achten

Bitcoin ist seit langem in aller Munde, und boomt regelrecht. Wenn Sie in diesem Markt einsteigen möchten, kann das Ihre Rente bedeuten! Wer weiß, vielleicht sogar die Rente Ihrer Kinder! Der Begriff „Bitcoin“ ist zwar bekannt. Aber wie und wo man Bitcoin sicher kaufen kann, ist nicht bekannt. Schon heute investieren viele Firmen in Bitcoin, nicht nur Tesla, sondern auch Square, Microstrategy, und PayPal. Die bekannteste Plattform für den Kauf bzw. den Handel mit Bitcoin ist bitcoin.de, welche mit der Fidor Bank zusammen arbeitet. Die Fidor Bank funktioniert sehr gut mit der bitcoin.de Website. Wie bei jeder Bank gibt es auch hier den Einlagen Sicherungsfond, womit Ihr Geld gesichert ist. Achtung, nur das Geld ist gesichert, nicht die Bitcoin. Die Anmeldung läuft ganz offiziell per Postident ab. Dazu muss man in aller Regel zur Post gehen, mit seinem Ausweis. In aller Regel können Sie aber auch Videoident machen, auch per Post, aber dann von zu Hause per Smartphone. Dazu meldet sich ein Postmitarbeiter per Smartphone Videotelefonie bei Ihnen, und macht die Identifizierung. Sie installieren im Vorfeld die App der deutschen Post für das Videoident-Verfahren auf Ihrem Smartphone. Viele Banken und (Neo)Broker wie z.B. Traderepublik und andere, arbeiten mit diesem genormten Verfahren zur Identifizierung.

Aspekte der Blockchain Kryptowährung Bitcoin

  • Spekulation ist ein wichtiger Faktor. Jedoch nicht der Einzige für diesen enormen Höhenflug von Bitcoin.
  • Bitcoin / BTC, ist das digitale Gold, und erfüllt einzigartige Eigenschaften, welche BTC (in der Theorie) zu einem der besten Wertaufbewahrungsmittel machen.
  • Alle 4 Jahre gibt es ein Halving, da werden die Belohnungen für das Schürfen neuer Bitcoin halbiert. So sieht es das Bitcoin-Protokoll vor. Nach einer bestimmten Anzahl von Blöcken wird die Anzahl neuer Bitcoin pro Block reduziert. Danach gehen die Kurse im Folgejahr in die Höhe.
  • Etwas über das Pseudonym Satoshi Nakamoto in Wikepedia
  • Und auch auf Wikipedia, die Kursentwicklung von Bitcoin
  • Die deutsche Bitcoin.org Seite (vom Pseudonym Satoshi Nakamoto und Martti Malmi)
  • Und die deutsche bitcoin.de Seite (Konto eröffnen usw.)
  • Die Bitcoin Foundation…ebenfalls viele Infos über Bitcoin.
  • Der Blockchain Hero erklärt alles über den Bitcoin, die Blockchain, und weitere Kryptothemen
  • Ein Youtube Video von Niklas Steenfatt und Professor Rieck über die Funktionsweise des Bitcoin

Vielen Dank für´s lesen dieses Artikels. Ihr/Euer Jürgen Blumenkamp

PV Anlage. Registrierung im Marktstammdatenregister MaStR

Der Staat mag ja eine gute Sache sein. Oftmals mischt er sich jedoch viel zu sehr in Dinge ein, die sich besser selbst regulieren sollten. Konkret geht es um die Eintragung im Marktstammdatenregister, in dem alle PV Anlagen vermerkt sind. Wirklich alle? Und warum überhaupt?


Hallo Freunde der Alternativen Energie. In diesem Artikel ist nicht wenig Ironie enthalten. Aber die Lage ist dennoch sehr ernst! Schreibt mir eure Meinung! Danke.

Wir schreiben das Jahr 2020, und am 31.01.2021 ist die Frist abgelaufen. Wahnsinn! Dann müssen alle (alle?) PV Anlagen in das oben genannte „Register“ eingetragen sein. Register? Eintragen? Man will ja schließlich wissen, wer was so am „Start“ hat, wer also quasi „unerwünschterweise“ selbst Strom erzeugt, und es zur Mittagszeit – fies wie man als PV Verstrahlter ist – in das arme öffentliche Stromnetz einspeist. Das ist auch wirklich nicht in Ordnung, von diesen verstrahlten PV Tanten und Onkels. Deswegen wird den PV Verstrahlten auf den Weg zum eigenen Strom jede Menge Steine in den Weg gelegt. Und müssen wirklich alle PV Anlagen eingetragen werden? Wir werden sehen – und lesen.

PV Modul
Bild oben: Pixabay 1306024. Ein PV Modul. So ein Modul ist wohl was Böses. Es kann zusammen mit weiteren Modulen kostenlosen Strom erzeugen. Das möchte man von Seiten des Staates (und der Politik) aber nicht. Denn Strom sollen nur die erzeugen dürfen, die auch große Kraftwerke haben. Damit die schön damit Geld verdienen können. Nicht schlecht! Und Kohlekraftwerke sind auch schön. Die qualmen so schön, und verbrennen diese schwarze Kohle. Dann ist die auch endlich weg. Klasse. Weiter so!
Mag die Regierung keine PV Anlagen und keine Windkraftanlagen? Scheint so. Schade.

Was ist das Marktstammdatenregister?

Es handelt sich um ein Register aller Strom- und Gaserzeugungsanlagen, und gehört zur Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn. Aktuell werden in diesem MaStR alle anderen Register von Stromerzeugungsanlagen zusammen gefasst. Früher war z.B. für PV Anlage das PV Meldeportal vorgesehen. Wenn heute (nach aktuellem Stand) ein PV Anlage eingetragen werden soll, muss man als Minimum rund 30 Min Zeit einplanen – die man natürlich nicht bezahlt bekommt! Aber einen Trost gibt es; hat man es geschafft, die PV Anlage – meist geht es ja um genau diese Anlagen – einzutragen, dann bekommt man…genau, eine Marktstammdatenregisternummer! Wahnsinn 🙂 Jetzt könnte man ja mal die Frage in den Raum werfen, oder sie auch schön in eine Ecke ablegen; wenn es da früher das PV Meldeportal gegeben hat, dann liegen doch alle Daten vor, oder? Hier gibt es ein „ja aber“. Fairerweise muss erwähnt werden, dass viele Daten in den alten Registern nicht mehr korrekt sind. Darum ist eine Neueintragung erforderlich.

Wer hat Zugriff auf die Daten?

Oh, eine ganze Menge viele Leute, wie z.B. das Bundeskartellamt, Umweltbundesamt, Wirtschafts- und Energieministerium, Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, Statistisches Bundesamt, Landesregulierungsbehörden, und die Finanzbehörden. Alle dort gespeicherten Daten sind jedoch nicht öffentlich abrufbar, wohl aber viele. Aktuell (Stand Sommer 2020) fehlen wohl mehrere 100.000 Anlagen. Das ist nicht wenig!

Langsam. Wer bitte soll (oder muss) im MaStR seine PV Anlage eintragen?

Am liebsten alle Personen. Auch die, welche ihre PV Anlage schon mal eingetragen haben. Jaha, die auch! Am besten auch die Personen, welche noch gar keine PV Anlage haben, und wohl nie – aus welchen Gründen auch immer – eine bekommen werden. So geht die Zahl der PV Anlagen schnell in die Höhe, und man kann von Seiten der Regierung sagen; stopp, wir haben jetzt genug PV Anlagen.

Wo genau findet man das Register?

Wer wirklich meint, seine PV Anlage eintragen zu müssen, warum auch immer, vielleicht auch nur aus Angst, man würde gesteinigt werden, oder gar in den Knast kommen, hier der Link zur Eintragung; www.marktstammdatenregister.de Jetzt aber zack zack, alles schön eintragen!

Und wenn man seine PV Anlage nicht einträgt (böses Wort „Unterlassung“)?

Dann gibts einen Haufen Ärger. Eine „unterlassene“ Eintragung – meine Güte, was für eine Wortwahl – führt dazu, dass die Förderung, die ja sowieso aktuell nicht so üppig ist – Altanlagen ausgenommen (aber die waren ja auch teuer, und bekommen somit eine höhere Vergütung) – eingestellt wird. Oh, da bekommt man ja direkt Angst. Bestandsanlagen mit einer Inbetriebnahme vor dem 01.07.2017 sind betroffen. Danach in Betrieb genommene Anlagen bis zum 31.01.2019 sind ebenso besoffen. Ach ne, betrunken. Quatsch, betroffen sind die. Manno. Wer aktuell eine neue Anlage in Betrieb nimmt, muss diese innerhalb eines Monats eintragen. Muss? Habe ich da „muss“ gehört? Man „muss“ gar nichts, außer Steuern zahlen und eines Tages sterben. Boh Eye. Also betrifft diese Regelung alle PV Anlagen. Irre. Echt? Oder doch nicht? Moment…

Und was ist mit Stromspeicher (auch Akku genannt)?

Die haben es auch nicht besser, bzw. deren Besitzer! Erstmal werden die sowieso von vielen Leuten schief angesehen, so nach dem Motto; „was soll der Scheiß eigentlich? Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose, die holen sich das aus dem Akku“. Und; „meine Güte, für diese Akkus müssen arme Leute gebuckelt im fernen Australien, in Chile, China und Argentinien für einen Hungerlohn in Minen das Lithium abbauen.“ Dabei brauchen moderne Akkus immer weniger Lithium, Lithium kann auch immer besser recycelt werden. Die Technik geht eben weiter. Akkus werden immer leistungsfähiger, können immer schneller geladen werden, und sind schon heute ziemlich umweltfreundlich. Ach nee, sorry, die können ja plötzlich anfangen zu brennen. Schitt. Na ja, Atomkraftwerke können auch plötzlich anfangen zu strahlen, und Menschen und Umwelt zerstören. Ist eben so. Und überhaupt, am besten wir entwickeln uns weiter zurück, einschließlich unsere Technik. Wir fangen einfach noch mal von vorne an, mit Dampfmaschinen.

Na ja, jedenfalls endet auch bei Akkus die Übergangsfrist zur Eintragung am 31.01.2021. Auf die Website der Bundesnetzagentur gibt´s dazu noch ein Hinweispapier. Lesen! Wichtig! Gaaaanz wichtig!!!

Und wenn die Anlage verändert wird?

Oh ja, Riesenproblem. Das will man gar nicht! Jegliche Änderung welche die Leistung betrifft, müssen unverzüglich (also am besten gestern) gemeldet werden. Also Obacht! Bloß nicht daran rumbasteln. Und wenn dann nur von einem Fachmann! Oder von einer Fachfrau! Denkt an die hohe DC Spannung, die sau gefährlich ist (Lichtbögen)! Aua.

Sind wirklich alle PV Anlagen betroffen?

Nee, nicht alle. Aber die meisten PV Anlagen. Aber es gibt ein paar Leute, das sind die total Verstrahlten. Das sind die Bekloppten, die Geisteskranken. Die haben Ihre Anlage überhaupt nicht als Vergütungsanlage eingetragen. Watt? Sowas gibt´s? Die bekommen also gar keine Knete (Eurogeld) für den eingespeisten Strom. Die müssen ja total doof sein. Na ja, eben verstrahlt. Diese Leute können nichts dafür. Die verbrauchen darum soviel wie möglich von dem selbst erzeugten Strom. Nicht das sie mehr Strom verbrauchen. Nein, nur so viel wie möglich selbst verbrauchen. Das geht noch besser, wenn man noch in Akkus investiert. So ein Verfahren ist auch völlig frei von völlig unsinnigen bürokratischen Aufwendungen und Abrechnungen. Bei so einem Verfahren gibt´s also viele Vorteile. Aber natürlich auch ein paar Nachteile. Leider. Muss jeder für sich selbst entscheiden. Am besten sich selbst erstmal verstrahlen lassen, dann kann man besser entscheiden. Auf geht´s.

Und wer nicht weiß, wie es geht, hier ist ein Bericht von einem Verstrahlten, der so ein Projekt über mehrere Jahre durchgezogen hat, sich dabei immer wieder gegen die Mitmenschen stellen musste, die sowas einfach nicht verstehen können; Ein (fast) autarkes Wohnhaus. Und ja, es war nicht einfach. Aber das ganze Leben ist nicht einfach…

Jetzt ganz im ernst: Das traurige Fazit

Man sieht schon deutlich, über die letzten Jahrzehnte im Besonderen, dass die Alternative Energie (die ist eben anders, eben „Alternativ“, und daher von vielen Leuten einfach nicht „verstehbar“), also PV Anlagen, Windkraftanlagen (oh je, diese bösen Türme in der Landschaft, die „töten“ sogar Vögel), Biogasanlagen, usw. nicht gewollt sind. Nicht von der Regierung, nicht vom Staat, und eben auch nicht von vielen anderen Leuten. Diese „anderen Leute“, die haben eben andere Meinungen und Vorstellungen. Die meinen, Strom kommt immer nur aus Atomkraftwerken, und aus Kohlekraftwerken (da gibt´s übrigens auch Minen, in denen mühsam gebuckelt abgebaut wird, und Atom- und Kohlekraftwerke werden genauso gefördert wie PV- und Windkraftanlagen, also Alternative Energie).

Der Grund kann in dem EEG liegen, dem Erneuerbare Energien Gesetz, welches besagt, dass der Eigentümer für 20 Jahre lang eine garantierte Einspeisevergütung bekommt. Diese Anlagen werden also subventioniert, also gefördert. Die Förderung dient also der Planungssicherheit. Jedenfalls werden aktuell recht wenige PV Anlagen erbaut, einfach weil die Vergütung zu schlecht ist, und weil die Auflagen zu gut sind – äh, die sind nicht zu gut, die sind zu kompliziert. Das ist so, als wenn Sie ständig über große Steine gehen müssen, die auf dem Weg liegen. Macht keinen Spaß 😦

Eigentlich ist eine Förderung/Subvention nicht wirklich gut, aber andererseits auch nicht ganz schlecht. Viele Dinge werden gefördert, eben um die Technik anzuschieben. Das Gesetz ist letztlich dennoch eine eher weniger gute Lösung, die längst hätte überarbeitet werden müssen. Aber nicht so, wie es aktuell in Beratung ist. So nicht. Aber lasse man machen. Die schlauen Leute in der Politik wissen schon, wie es geht 🙂 Denen brauchen wir nichts erzählen. Die wissen alles selbst am besten!

Grüße, Euer Jürgen

Wertvolle Tipps für beruflichen und privaten Erfolg

Ratschläge sollen befolgt werden. Doch wenn es nicht klappt? Was dann? Wie schafft man es, dass junge Leute, wenn Sie nicht auf die Erwachsenen, die erfahrenen Leute hören wollen, doch in Sachen Finanzen auf genau diese Leute hören? Denn ohne Finanzen läuft in der heutigen Welt – nichts, genau.


Manni ist nun 52 Jahre alt, und er fragt sich, was er hätte besser machen können, damals, als er noch jung war. Wenn ich noch mal 18 wäre, was würde ich tun? Was würde ich ändern? Was besser machen? Habe ich überhaupt Fehler gemacht? In einem langen Video hat Manni sich selbst Anfang 2019 erzählt, was hätte besser laufen können.

Geld, Erfolg und Glück
Viel Geld, Erfolg und Glück anziehen. Pixabay 1189869
Erfolgreich im Leben. Doch Geld ist nicht alles…

Mit 52 Jahren verfügt Manni über einen großen Schatz an Lebens- und Berufserfahrung. Als Unternehmer hat er einen guten Blick in die Themen Geld, Karriere und Selbstvermarktung. Bereiche, die seiner Ansicht nach in der Schule viel zu kurz kommen.

Finde heraus, wer du bist, und folge deinen Träumen

Als Manni sechzehn Jahre alt war und sein Schulabschluss näher rückte, stand für ihn fest, dass er Surflehrer werden wollte. Das Wellenreiten machte ihm Spaß. Er hatte das Interesse am Unterrichtsstoff verloren, denn wozu braucht man gute Zensuren, wenn man als Surflehrer sein Geld verdient?

Die Eltern waren nicht begeistert. Er solle doch etwas „Richtiges“ machen, eine Berufsausbildung, Abitur, vielleicht studieren. Einen Beruf erlernen, aufsteigen, bis er schließlich eine gute Rente bekäme. Ist das die Lösung? Immer noch denken viele Menschen in solch festgefahrenen Bahnen, daher gibt es längst Alternativen.

Drei Fragen helfen bei der Lösung; „Wer bin ich?“, „Was macht mir Spaß?“, und „Was kann ich besonders gut?“ Frage gerne auch andere Menschen, Lehrer, Eltern, Freunde, wie sie dich sehen, wie sie deine Persönlichkeit einschätzen und wo sie deine Stärken und Schwächen verorten. Am wichtigsten ist es, dass du auf dich selbst hörst. Folge deiner Intuition und lass dir von niemandem hereinreden!

Damit sich deine Persönlichkeit entwickeln kann, gilt es, früh eigenständig zu werden. Das heißt, du musst raus aus deiner Komfortzone und hinein in die große weite Welt. Wenn sich die Möglichkeit bietet, gehe ins Ausland und lerne andere Menschen, Sprachen und Kulturen kennen. Vor allem aber solltest du so früh wie möglich von zu Hause ausziehen. Denn nur, wenn Mutti nicht mehr für dich kocht und deine Wäsche macht, kannst du auf eigenen Beinen stehen. Das ist ein wesentlicher Schritt in der eigenen Entwicklung. Wenn man noch jung ist, nimmt man vieles für bare Münze, was in den Medien berichtet wurde. Lass dich nicht täuschen, denn diejenigen, die Nachrichten verbreiten, haben auch immer ihre eigene Agenda. Sie lassen Informationen in ihrer Berichterstattung aus oder bewerten sie auf eine bestimmte Weise.

Sport ist eine gute Charakterschule. Er verleiht Durchhaltewillen und zwingt dich, bei jedem Wetter morgens aus dem Bett zu kommen. Achte darauf, mit welchen Leuten du dich umgibst. Wir sind im Durchschnitt den fünf Menschen am ähnlichsten, mit denen wir die meiste Zeit verbringen. Wer ist das bei dir? Sind das Menschen, die dich inspirieren und Vorbilder für dich sind? Falls nicht, dann suche dir bessere Freunde, die vielleicht nicht den Großteil ihrer Zeit auf Partys oder mit Netflix-Serien verbringen.

Weiter ist es wichtig, den Wert der Arbeit und des Geldes schätzen zu lernen. Als junger Mensch sollte man alles daransetzen, sein eigenes Geld zu verdienen. Gerade was weniger Spaß macht und vielleicht stumpfsinnig erscheint, bildet die Persönlichkeit. Denn so lernt man wertzuschätzen, was andere leisten, und nicht aufgrund ihrer Arbeit auf sie herabzublicken. Und man kann mitreden, weil man sich nicht zu fein ist, solche Arbeiten selbst zu tun.

Um einen guten Mentor zu finden, muss man sich zunächst eingehend mit der Person beschäftigen: Wofür steht sie? Was mag sie? Warum glaubst du, sie könnte dich weiterbringen? Erst, wenn du die Person studiert hast, ist der Moment gekommen, Kontakt aufzunehmen – wenn es passt. Interessante Personen, die als Mentorin oder Mentor infrage kommen, findest du über Bücher, Podcasts, Konferenzen oder Online-Portale wie XING und LinkedIn. Manchmal sind sogar bereits verstorbene Persönlichkeiten wie Steve Jobs gute „Mentoren“. Indem du dich mit erfolgreichen Personen beschäftigst, etwa ihre Biografien liest, kannst du viel für dich lernen.

In Deutschland scheut man das Risiko. Hier gilt das Motto „Sicherheit“. Wer als Unternehmer*In bloß einmal scheitert, wird auch noch Jahre später immer wieder darauf hingewiesen. In den USA ist das anders. Besonders im Silicon Valley, dem Zentrum des modernen Unternehmertums, gilt Scheitern als Ritterschlag. Es ist kein Zufall, dass führende Start-ups wie Tesla und Facebook gerade dort groß wurden, denn in Silicon Valley denkt man in größeren Dimensionen. In dieser Kultur konnten sich berühmte Visionäre wie Elon Musk und Mark Zuckerberg geradezu fantastische Ziele stecken – und sie erreichen. Setze dir große Ziele, wenn du Großes erreichen willst. Think big! Das ist der erste Baustein zum Erfolg. Große Ziele treiben dich an.

Hör auf, Bewerbungen zu schreiben, und gehe hinaus und hol dir deinen Traumjob! Jobs gibt es immer. Egal, ob die Wirtschaft gerade brummt oder nicht. Wer arbeiten will, der findet (fast immer) auch einen Job. Dafür musst du dich nur richtig verkaufen. Erklär den Menschen, warum sie dir Geld für deine Leistung zahlen sollten. Sich verkaufen können ist daher der wichtigste Erfolgsfaktor im Leben.

Für deinen Traumjob musst du schließlich vier Dinge wissen. Werde dir erstens deiner Stärken bewusst. Was kannst du gut und was fällt dir leicht? Zweitens musst du deine Neigungen kennen. Was machst du gern, auch ohne Geld? Drittens musst du wissen, wofür es Bedarf gibt. Was kannst du gut, was andere brauchen? Frage dich viertens, ob du damit Geld verdienen kannst. Wer würde für das zahlen, was du bietest? Durch diese Fragen wirst du dir deiner Fähigkeiten besser bewusst und erkennst, was du zu bieten hast.

Wenn du reich werden willst, werde Unternehmer

Fast alle Millionäre in Deutschland und den USA sind Unternehmer. Denn als Angestellte wirst du selten wirklich viel verdienen. Nachdem man seine Ausbildung abgeschlossen hat, kann man auch in eine ganz andere berufliche Richtung gehen. Es ist möglich, auch neben einem normalen Job sich zunächst nebenbei selbstständig zu machen. Im Idealfall kommen dann später sogar Mitarbeiter an Bord, durchaus auch freie Mitarbeiter, die nur bezahlt werden, wenn sie auch was verkauft haben (Verkaufsprämie). Der wichtigste Punkt dabei ist, niemals Geld gegen Zeit zu tauschen. Man kann mit seiner Arbeit nur dadurch beständig mehr verdienen, wenn man Erfolgshonorare vereinbart. Führt zum Beispiel ein Verkaufstraining zu gesteigerten Umsätzen eines Unternehmens, verdient man daran mit, und zwar deutlich mehr als seinen normalen Tagessatz. Lass dich also nicht für deine Zeit, sondern für deine Resultate bezahlen. Um reich zu werden, musst du Geld zu deiner Priorität machen. Diejenigen, die kein Geld haben, finden Ausreden, warum das so ist. Wenn du dich aber ums Geld kümmerst, wirst du auch welches haben. Nicht jetzt, heute oder morgen. Aber in einem Jahr kannst du z.B. 10.000,- Euro z.B. in einem Depot (Aktien, ETF usw.) ansparen. Reich zu werden, ist also keine Zauberei, sondern erfolgsorientiertes Handeln und harte Arbeit. Reich werden, bedeutet auch sparsam zu sein, nicht jedoch geizig zu sein.

Zusammenfassungen

Wenn du (auch finanziellen) Erfolg willst, musst du vor allem an deiner Persönlichkeit arbeiten, z.B. indem du Erfahrungen sammelst. Gehe also raus in die Welt. Ziehe von zu Hause aus, gehe ins Ausland, verdiene dein eigenes Geld und werde selbstständig. Finde heraus, was du gerne tust und gut kannst. Formuliere deine Ziele und folge deinen Träumen. Wenn du lernst, dich gut zu verkaufen, wirst du deine Träume und Ziele auch erreichen.

Um deine Stärken, Schwächen, Neigungen, und Talente besser zu kennen, führe ein Erfolgsjournal. Schreibe jeden Tag fünf Dinge auf, die dich mit Stolz erfüllen. Das sind deine Erfolge. Weil du sie aufschreibst, zwingst du dich mit mit diesen Dingen zu beschäftigen. So lernst du dich besser kennen.

Ein Lob kann Wunder wirken. Lobe jeden Tag fünf Menschen – für ihre gute Arbeit, ihr Lächeln oder ihre schönen Schuhe. Damit machst du ihnen eine Freude. Du selbst wird dabei selbstbewusster, indem du fremde Menschen ansprichst. Ein gesundes Selbstbewusstsein hilft dir, im Leben erfolgreich zu sein. Es ist wirklich nicht schwer. Oft wundert man sich, wie einfach das Leben manchmal ist.

Frage dich regelmäßig alle drei Monate, was dich im Leben weiterbringt und was nicht. Wenn du etwas tust, das dir nicht mehr wichtig ist, „schneide“ es ab. Hör auf, Überflüssiges zu tun und beginne stattdessen etwas Neues. So kannst du wie ein Baum immer größer werden.

So, dieser Artikel, den ich so, oder so ähnlich in diversen Büchern gelesen habe, möchte ich nun beenden, und Ihnen/Euch viel Glück im Leben wünschen.

Grüße, Ihr/Euer Jürgen

Die Zukunft der Arbeit

Welchen Beruf sollte man heute erlernen, um in 25 Jahren nicht arbeitslos zu sein – oder: Welche Arbeitsplätze wird es in 25 Jahren vermutlich nicht mehr geben?


Früher gab es Dampfmaschinen. Die sind sehr interessant, haben aber einen schlechten Wirkungsgrad. Heute gibt es Verbrennungsmotoren, die schon deutlich effektiver arbeiten. Bald wird jedoch die E Mobilität ihren Durchbruch erlangen, denn diese ist extrem einfach zu produzieren, und hat einen enorm hohen Wirkungsgrad. Wir leben in einer schnelllebigen Zeit, in der sich in aller Regel die Dinge durchsetzen, die (besser) funktionieren – von der rasant voranschreitenden KI (künstliche Intelligenz) und den bald kommenden superschnellen Computern (Quanten Computer), sowie den vermutlich schon in 2022 erscheinenden elektrischen Flugtaxis mal ganz abgesehen…

Schon in 10 bis 20 Jahren wird es – vermutlich – die Hälfte der heute bekannten Berufe nicht mehr geben. Dafür wird es aber viele neue Berufe geben. Fabrikarbeiter*innen werden überwiegend – oder ganz – durch Roboter mit KI (Künstliche Intelligenz) ersetzt. Tatsächlich zeichnet sich schon heute (2017) deutlich ab, das IT (Information Technology) Experten, speziell mit Schwerpunkt KI extrem gefragt sind. Was heute in einigen Teilen der Welt diesbezüglich entwickelt wird, ist schon beachtlich. In Deutschland wird sich diese KI Technik schätzungsweise so um 2030 – vielleicht auch schon eher – durchgesetzt haben. Zur IT mit dem Schwerpunkt KI gehören all die neuen Techniken, die jetzt mehr und mehr auf uns zu kommen; autonome Autos, fliegende Taxis, lernende Roboter – eben einfach immer mehr Technik, und immer weniger „Arbeit“ bei der man sich die Hände schmutzig machen muss. Diese Entwicklung könnte „gut“ sein.

Arbeiterinnen
Arbeiterinnen 1918 in Frankfurt in einer Flaschenfabrik. Copyright Wikipedia.
Veröffentlicht in Dorothee Linnemann (Hrsg.): Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht. Begleitbuch zur Ausstellung. Societäts-Verlag, Frankfurt am Main 2018, ISBN 978-3-95542-306-3, S. 105.

Kein Billiglohn mehr?

Heute erledigen in vielen Fällen Menschen Aufgaben in Fabriken, die diese mehr oder weniger widerwillig nur abarbeiten, einfach um das Geld zu bekommen. Und um am Wirtschaftsleben einer Marktwirtschaft – mehr oder weniger sinnvoll und gut – teilnehmen zu können. Spaß hat an all diesen Dingen nicht jeder. Hier sollte man aber von Seiten der Firmen das Leben nicht zu einfach machen, und diese „Arbeiter(*innen)“ einfach als schwierig zu bewerten. Denn wenn ein Mensch gezwungen ist, eine Tätigkeit auszuführen die nicht seinen Kompetenzen entspricht, wird die Tätigkeit nicht perfekt ausgeführt. Von der sehr oft „sehr mäßigen“ Bezahlung mal abgesehen. Denn die Belohnung für die Arbeit ist der Lohn. Wenn dieser gering ausfällt, kann man sich vorstellen, wie viele Mitarbeiter darauf reagieren.

„Gering“ ist nicht relativ. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei jährlich weit über 35.000,- Euro. Davon ist der Billiglohn, oder auch der Mindestlohn weit nach unten entfernt! Was früher normal war, nämlich eine feste Anstellung mit gutem Lohn und sozialer Absicherung, wird es vermutlich um 2030 und später nicht oder kaum noch geben. Dieser Luxus wird sich auflösen, so ist zu vermuten.

Der neue Job

In Zukunft wird nur noch der Mensch eine Beschäftigung finden, der auch glaubhaft nachweisen kann – in seiner Bewerbung und später im Vorstellungsgespräch – das er diese Beschäftigung richtig gerne macht. Ohne Freude im Job läuft in rund 10 bis 20 Jahren nichts mehr. Das jedenfalls ist meine Hoffnung, aber auch meine Vermutung. Das gilt dann im Prinzip mehr oder weniger für alle Berufe, die es dann noch gibt, wobei natürlich viele neue Berufe hinzu kommen werden.

Lernen

Wir müssen also immer weiter lernen. Das macht und das kann ein Mensch schon von Geburt an. Und wenn die Lust dazu irgendwann aufhört, liegt es daran, dass man nicht genug gefordert wurde, oder es einfach zu langweilig wurde. Es liegt nicht daran, weil wir schon zu alt sind. Kinder und Jugendliche verlieren Ihre Neugierde, ihren Entdeckerdrang wenn man ihnen vorschreibt, was sie zu entdecken haben. Denn wer soll, will nicht mehr!

Arbeit und Umwelt

Auch die Kindergärten und Schulen sollten umdenken. Nicht nur, weil sich die Arbeitsbedingungen der „Kleinen“ ändern. Auch weil die Umwelt nicht völlig außer Acht gelassen werden darf. Aktuell wird z.B. sehr viel Pestizide auf den Äckern gesprüht, weil damit Unkraut und Schädlinge (Art der Insekten) fern gehalten werden sollen. So wird heute reichlich (gute?) Nahrung produziert auf unseren Feldern. Das Problem dabei kann aber auch sein, dass wir (Menschen) die Unkräuter und Schädlinge brauchen. So ist zu überlegen, ob wir wirklich eine (Um)Welt ohne Insekten haben wollen, denn durch das versprühen der Pestizide sterben u.a. immer mehr Insekten. Schlussendlich ist der Wunsch durchaus sinnvoll, Insekten zu züchten, welche die Pestizide ersetzen können. So kann weiterhin (auch in Zukunft) die Umwelt geschützt werden, und gleichzeitig viele Nahrungsmittel auf den Feldern produziert werden. Letztlich sollten schon Kindergärten und Tagesstätten auch die diversen Tierarten, sowie Pflanzenarten intensiv bei den Kindern eintrainieren, nicht zuletzt weil wir Menschen diese Lebewesen brauchen, sondern auch, weil den Kindern neben den neuen Technologien (Smartphone) auch die Flora und Fauna nahe gebracht werden sollte.

Grüße, Ihr Jürgen Blumenkamp

LTE Test, Teil 2 (Vodafone LTE zuhause)

Hier beschreibe ich meine weiteren Erfahrungen mit Vodafone, konkret mit dem funkbasiertem Festnetz und Internetzugriff per Funk über Handyturm.


Den ersten LTE Test hatte ich ja 2011 durchgeführt. Er lief nur bedingt gut ab. Na ja, eigentlich war nur die Internetanbindung akzeptabel. Telefonie war eher eine Art „Drama“. Dieser zweite Test aus 2013 wurde mit neuer Routerhardware und offenbar modernisierter Vodafone Hardware – und Software – im Funkzellenturm wiederholt. Den ersten Vertrag aus 2011 hatte ich bei Vodafone gekündigt. Es war das Angebot LTE zu Hause von Vodafone, damals noch mit „nur/lächerlichen“ 15 GByte Internetvolumen. Das war nicht viel, um 2011 aber gerade noch akzeptabel, wenn man nicht den ganzen Tag Video schaut, mit hoher Auflösung. Einen kleinen Vorteil gab es: Wenn das Volumen aufgebraucht war, wurde zwar gedrosselt, aber auf absolut brauchbare 384 kBit im DL (Download) und sogar auch im UL (Upload).

Umzug von der Telekom zu Vodafone

Tatsächlich ist dieser neue Test aus 2013 deutlich besser ausgefallen. Da ich selber aktuell vom Festnetz-Telefon oft nicht abhängig war/bin, (man hat ja für Notfälle auch noch ein Handy) habe ich mich dann nach einigen Wochen des Tests entschlossen, von der Telekom zu Vodafone umzusteigen. Ebenfalls bin ich quasi gleichzeitig zur AVM Hardware Fritz!Box 6840 LTE umgestiegen, einfach weil die Fritz!Box erheblich komfortabler ist, und deutlich umfangreicher und individueller konfiguriert werden kann. Bei diesem Umstieg habe ich dann auch meine Festnetznummern übernommen. Bemerken möchte ich noch, dass die Telekom zwar das größte TK (Telekomunikations) Unternehmen ist, auch was die Zuverlässigkeit angeht, incl. der Netzabdeckung auch und speziell im Handybereich (D1 Netz der Telekom). Dennoch viel mir der Umstieg zu Vodafone nicht wirklich schwer. Preislich lag das Angebot bei der Vodafone nach Abzug diverser Rabatte bei 39,90 Euro/Monat.

Die Jahre 2013 bis ca. 2017 waren schwer

In dieser Zeit bemerkte ich, das gelegentlich das Internet ausfiel. Das war aber recht selten, und für mich zu verschmerzen. Ein immer wiederholter Test statt die AVM Fritz!Box mal doch wieder die von Vodafone gelieferte Easybox zu nehmen, konnte niemals als Ursache für die Ausfälle verzeichnet werden. Auch die Signalstärke war gut.

Viel schlimmer waren für mich die Telefonausfälle, die ich zunächst gar nicht bemerkte. Erst als man mir immer öfter sagte, ich sei nicht erreichbar, wurde ich hellhörig. Immer wieder versuchte ich mich selbst auf meinem Vodafone LTE Zuhause Festnetz anzurufen, von meinem Handy aus. Tatsächlich; „…der Teilnehmer ist vorübergehend nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später wieder…“. In den Folgejahren habe ich mehrmals pro Monat bei Vodafone angerufen – freundlich aber deutlich. Über mehrere Jahre! Jedes Jahr 30 bis 50 mal den Support von Vodafone kontaktiert. Ich glaube, manches Jahr sogar noch öfter. Ich war bei Vodafone schon bekannt, denn alle Anrufe wurden ja intern notiert. Ich glaube, kaum jemand hat so oft über Jahre den Support von Vodafone kontaktiert wie ich.

LTE Test, Teil 1, Fritzbox
Lange habe ich in der Fritz!Box6840 LTE nach Fehleinstellungen gesucht. Doch es lag einfach nur an der Technik der Funkübertragung. Achtung, dieses Bild zeigt noch eine andere LTE Fritzbox.
Die AVM Fritz!Box (später 6840 LTE); Massenweise Einstellmöglichkeiten…

Immer neue Gutschriften und Volumen.

Aufgrund meiner häufigen Anrufe, und des Umstandes, dass die Telefonie immer wieder ausfiel, oder das Internet auch mal unterbrochen war (was für ganz wenige Anwendungen ein Problem sein kann), und des Umstandes, das die Vodafone dann auch immer wieder am Telefon sagte; „…wir kennen diese Probleme mit LTE zu Hause, können sie aktuell aber nicht lösen…“, bekam ich immer wieder Gutschriften, und sogar ein komplett neues Volumen aufgeladen – eben als Entschädigung. Na ja, besser als nichts!

Manchmal sagte ein Mitarbeiter*in sogar zu mir, ich solle doch einfach kündigen. Aber irgendwie wollte ich das nicht. Tatsächlich hatte ich sogar schriftlich von Vodafone ein dauerhaftes Sonderkündigungsrecht erhalten. Ich konnte also – wenn ich denn wollte – jederzeit während der ganzen Laufzeit (die sich ja immer wieder verlängert) zum Monatsende kündigen. Aber ich hatte kein generelles Problem mit Vodafone, und bin noch heute! bei Vodafone mit exakt diesem LTE zu Hause, und ich habe auch von Vodafone einen Smartphone Mobilanschluss für mein Mobilfon. Ist das nicht eine echte Kundentreue?

Defakto hatte (und habe) ich über viele Jahre einen nicht wirklich gut funktionierenden Internetzugang von Vodafone gehabt, bei dem auch die Telefonie mehr schlecht als recht funktionierte. Aber ich habe auch nie viel dafür bezahlt, denn mehrere Jahre brauchte ich monatlich nur rund 25,- Euro bezahlen. Ich würde sagen, der Anschluss war echt supergünstig. Aber ich musste mich halt immer wieder daran stören, und bei Vodafone anrufen. Immerhin war es die ganzen Jahre völlig problemlos, bei Vodafone telefonisch durchzukommen. Da ziehe ich echt meinen Hut für Vodafone. Daumen ganz fett weit oben. Davon kann sich so manches andere Unternehmen viele Scheiben von abschneiden!

Seit Mitte 2018 fast alles in Butter

Doch es wurde – langsam aber sicher – immer besser. Ich bin mittlerweile (Stand 2018) bei immerhin 50GByte Volumen – nicht viel in der heutigen Zeit, es reicht aber, wenn man kein Zocker ist – und die Telefonie funktioniert fast immer. So kann man damit leben. Und viele Dienste werden nicht, oder ganz erheblich weniger schnell vom Volumen abgezogen, als dies die Fritz!Box anzeigt. Und der Preis ist auch okay. Denn auch da habe ich aufgrund meiner unfassbar vielen (aber freundlichen und deutlichen) Anrufe letztlich einen guten Preis ausgehandelt. Hier zeigt sich wieder mal, wie wichtig es ist, nett und ruhig zu bleiben, und nicht gleich am Telefon „loszubrüllen“. Denn die Mitarbeiter am anderen Ende können auch nix dafür, wenn mal was nicht funktioniert! Die müssen sich immer nur das Gemeckere anhören.

Mittlerweile gibt es genau dieses Paket (LTE Zu Hause, Festnetz über Funkturm mit Internetanbindung) bei vodafone seit glaube ich 2017 nicht mehr. Auch kein anderes Unternehmen (Ausnahme Tele2, und O2, aber nur mit einer Festnetznummer, und auch nur mit minimalen Internetvolumen, Stand 2017) bietet so etwas an. Von der Telekom gab (oder gibt) es zwar etwas Ähnliches, eine Art „Hybridanschluss“, dies ging auch über Funk, erforderte aber zusätzlich eine Kabelzuführung ins Haus. Hier wurde dann in der Regel das Kabel für das Internet und die Telefonie benutzt, und nur bei Internetzugangsproblemen wurde auf den Funk zurück gegriffen. Was noch angeboten wird, von Vodafone und einigen weiteren Mitbewerbern, sind reine Internetzugänge per Handyturm, meist so im Bereich von 50 GByte bis mehrere 100 GByte Volumen pro Monat. Hier ist der Vorteil klar erkennbar; einfach einstecken in die Netzsteckdose (kein weiteres Kabel erforderlich), zwei Minuten warten, schon hat man überall (meist auch unterwegs) Internet mit sehr hoher Geschwindigkeit. Auch hierfür sind die Preise erheblich gefallen, zuletzt im Jahr 2020.

Bei O2 gibt es auch die normale Handytelefonie mit Handynummer für das Smartphone, und einer weiteren zusätzlichen Festnetznummer, die auch über das Mobilfon (der Vertrag) erreichbar ist. Auch keine schlechte Idee. So ist man über das Smartphone auch per Ortsnetzvorwahl + Nummer erreichbar.

So, und hier ist wieder das lang ersehnte Ende dieses Beitrages 🙂 Bitte nicht traurig sein. EOF

Freundliche Grüße, Jürgen Blumenkamp

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