Fast alles über Bitcoin. Wie weit kann der Bitcoin noch steigen?

2008 ging ein Hype los, der sich zunächst quasi in einer Art Unterwelt, im Darknet ausgebreitet hat. So war es vermutlich überhaupt nur möglich, dass sich ein Finanzsystem entwickeln kann, ohne das es im Keim von „Mächtigen“ erstickt werden kann. Jetzt ist es zu spät. Zu spät ist aber nicht schlecht!


Nicht alles, was sich nach einer gewissen Entwicklungszeit als gut für Menschen, auch im Sinne von „dezentral“ heraus stellt, muss sterben. Manchmal werden (gute) Dinge wie Bitcoin einfach in der Eile übersehen, und können sich (im Untergrund, im Darknet) so stark entwickeln, daß in der Zwischenzeit große Firmen (Tesla, Square oder auch Microstrategy, und PayPal …) große Summen investieren, und der Staat einfach mal etwas zu spät ist 🙂. Denn es ist wohl zu vermuten, dass der Staat den Bitcoin gerne den Hals umdrehen möchte. Der Bitcoin befand sich in den ersten wenigen Jahren komplett unter dem Radar. Der Fokus lag auf die Stabilisierung des Netzwerks. Damals wusste noch keiner, dass BTC (Bitcoin) jemals etwas wert sein könnte. Darum ist diese Entwicklung ebenfalls einmalig und kann nicht kopiert werden. Wenn Bitcoin also jemals scheitern sollte, brechen nicht nur alle anderen Kryptowährungen ebenfalls ein. Bei einem scheitern wird der Welt die Chance auf ein dezentrales, transparentes, faires und neutrales Zahlungsnetzwerk genommen.

Photo by Moose Photos on Pexels.com. Der Bitcoin ist keine Münze, die man anfassen kann, sondern ein rein digitales Zahlungsmittel.
Der Bitcoin ist ein digitales, dezentrales Zahlungsmittel. Banken braucht man hier nicht.

Wer hat´s erfunden?

Es gibt mehrere Arten von Märchen. Die einen fangen an mit „Es war einmal“. Die anderen mit „Es begab sich vor einiger Zeit“. Und dann gibt es noch das Pseudonym Satoshi Nakamoto, unter dem in 2008 die Technik (die Blockchain) des Bitcoin entwickelt wurde. Und das ist kein Märchen! Eine absolut phantastische, geradezu sogar atemberaubende Entwicklungsleistung. Scheint jedenfalls so. Das System um die Blockchain, welche den Bitcoin verwaltet, ist einfach nur genial durchdacht. Das dezentrale Zahlungsnetzwerk hinter der Bitcointechnik, und die Eigenschaft der digitalen Knappheit sind nun auch bei Aktiengesellschaften wie Tesla, Square oder auch Microstrategy, sowie PayPal angekommen, da diese Firmen bereits große Summen in Bitcoin investiert haben. Warum sollten Firmen in Bitcoin investieren, wenn Bitcoin „nicht gut“ ist? Bitcoin war lange Zeit als Zahlungsmittel für Kriminelle im Darknet gefangen. Erst 2020 kam der Wendepunkt – und damit der Wandel hin zu einem anerkannten Finanzprodukt. Der studierte Mathematiker Niklas Steenfatt hat u.a. die Gabe, komplizierte Dinge so zu erklären, dass sie auch verstanden werden – von jedem Menschen! Niklas hat auch einen sehr interessanten YouTube Kanal, in dem er in einem Video die Funktionsweise von Bitcoin detailliert erklärt. Das Video von Niklas Steenfatt ist zweiteilig, und im zweiten Teil spricht Professor Rieck, der ebenfalls einen sehr bekannten Youtube Kanal hat. Siehe Link unten.

Genial(st)e Erfindung der letzten 10 Jahre

Ziemlich genau zu der Zeit, als eine große Bank (Lehman Brothers) pleite ging, ist auch der Bitcoin entstanden. Ein Zufall? Die zugrunde liegende Technik (Blockchain) wurde weiter entwickelt. Schon im Januar 2009 wurden die ersten Bitcoin gehandelt, bzw. geschürft, also erzeugt. Seit es ab 2008 den Bitcoin gibt, ist dieser um sagenhafte 4 Millionen % gestiegen. Eine seinerzeitige Investition von lächerlichen 100,- Euro hätte heute zu einem phantastischen Vermögen von über 4 Millionen Euro geführt. Wahnsinn! Warum habe ich seinerzeit nicht investiert? Nun, diese Frage werden sich ganz bestimmt viele Menschen stellen (müssen). Nachdem klar war, das Bitcoin in einen Siegeszug unterwegs ist, wurde in 2012 die Bitcoin Foundation gegründet, dessen Aufgabe darin bestand, das Programmierteam um die Blockchain finanziell zu unterstützen, aber auch die Währung zu überwachen.

Die Bitcoin Funktionsweise im Detail

Herkömmliches Geld wird immer über eine Bank transferiert, z.B. als Überweisung. Bei der Bank hat man ein Konto, und wir vertrauen der Bank. Das können wir im Prinzip auch. Banken sind nicht pauschal böse. Die Bank ist also eine Instanz in der Mitte. Ohne die Bank geht es nicht. Oder doch? Denn herkömmliches Fiat Geld ist ja eine zentrale Währung – wie alle bisherigen Währungen. Die Bezeichnung „Fiat“ kommt aus dem lateinischen, und bedeutet „es werde“. Die Regierung sagt also, das Stück Papier „werde“ so viel wert, wie drauf steht. Das Magic Internet Money, auch BTC oder Bitcoin genannt, ist jedoch digitales Zahlungsmittel – und braucht keine Regierung, ist also dezentral. Digitales Geld könnte man im Prinzip jemandem einfach direkt – ohne Bank, weil dezentral – per Mail und Anhang schicken. So einfach geht es in der Praxis dann jedoch nicht, denn so ein Verfahren könnte man ja leicht kopieren – wie man eine Mail eben einfach kopieren oder weiterleiten kann, während man selbst immer noch diese Mail hat. Damit so ein Betrug nicht geschehen kann, gibt es die Blockchain, welche die Verwaltung durchführt.

Das mögliche Problem mit dem Strom

Es wird heute immer wieder reklamiert, dass bestimmte Projekte sehr viel Strom benötigen, und man diesen Strom „doch besser“ für andere, angeblich sinnvollere Dinge verwenden könnte. Haben Sie mal überlegt, wieviel Strom zum Beispiel in der produzierenden Industrie verschwendet wird, nur um einen günstigeren Tarif zu bekommen? Es interessiert schlicht niemandem. Das ist Marktwirtschaft. Es wird sich das durchsetzen, was funktioniert. Und ich glaube, Bitcoin wird sich durchsetzen. Auch wenn „die da oben (Staat)“ das nicht wollen. Umweltfreundlich ist das leider nicht immer. Doch was genau bitte ist denn umweltfreundlicher, sinnvoller, und besser? Ist das nicht eine genau so unsinnige Aussage/Frage wie folgende; „ich warte noch eine Weile, bis ich mir ein E Auto kaufe/finanziere/lease, die sind mir jetzt noch zu teuer“. Ja gut, so kann man vorgehen. Dann fährt man eben mit einem alten Auto. Manchmal geht es ja auch nicht anders. Aber dann könnte man ja auch ewig warten, und sich später fragen; warum habe ich mir das E Auto, oder den Bitcoin nicht schon eher zugelegt. Mal ehrlich, es interessiert heute niemandem mehr, wieviel oder wie wenig Strom ein Projekt (zum Beispiel das Minen von Bitcoin, und/oder das Berechnen der Blocks bei Bitcoin) benötigt. Strom ist universell, und wird auf Dauer sicher (hoffentlich) immer grüner, also umweltfreundlicher. Außerdem gehört zum Bitcoin die Blockchain. Und diese geniale Technik kann auch für fast alle anderen organisatorischen Aufgaben, auch in der Industrie, nicht nur in der Finanzwelt, sehr effektiv eingesetzt werden. So what 🙂

Stromverbrauch Bitcoin 2021

Stand Juni 2021 verbraucht die gesamte Bitcoin-Technik in etwas so viel (oder so wenig, wie auch immer) Strom, wie im Vergleich 30 Millionen deutsche Haushalte verbrauchen. Wie gesagt, wenn Sie meinen, das sei aber ganz schön viel, dann machen Sie sich doch einfach mal schlau, welche Systeme und Techniken in Deutschland sonst noch vergleichsweise „ganz schön viel“ Strom verbrauchen…

Kann es Geld ohne Banken geben?

Vor 2008 hätte jeder gesagt; nein, unmöglich. Denn auf die Ehrlichkeit von Geldsender und Geldempfänger kann man sich nicht verlassen. Aber das Pseudonym Satoshi Nakamoto hat sich etwas geniales einfallen lassen, nachdem er alle wichtigen Informationen weiter gegeben hat, und sich dann zurück gezogen hat. Das Ganze ist wirklich filmreif. Bitcoin basiert auf einem Peer to Peer Prinzip, bei dem kein zentraler Server erforderlich ist, da alle Teilnehmer direkt mit einander kommunizieren. Ein Konto ist jetzt nichts anderes als eine Zahl, die Bitcoin Adresse, welche öffentlich ist. Dazu gehört ein privater Schlüssel, also eine Art PIN, oder auch ein Passwort. Der private Schlüssel ist natürlich geheim, und darf nicht weiter gegeben werden. Das Besondere ist, dass ein Bitcoin Kontobesitzer jedem beweisen kann, im Besitz des zugehörigen Schlüssels zu sein- ohne den Schlüssel preisgeben zu müssen. Damit bei Überweisungen die Reihenfolge eindeutig festgehalten wird, gibt es die zugehörige Technik namens Blockchain, was eine Kette aus allen Überweisungen ist – zeitlich sortiert.

Bitcoin kaufen; darauf sollten Sie achten

Bitcoin ist seit langem in aller Munde, und boomt regelrecht. Wenn Sie in diesem Markt einsteigen möchten, kann das Ihre Rente bedeuten! Wer weiß, vielleicht sogar die Rente Ihrer Kinder! Der Begriff „Bitcoin“ ist zwar bekannt. Aber wie und wo man Bitcoin sicher kaufen kann, ist nicht bekannt. Schon heute investieren viele Firmen in Bitcoin, nicht nur Tesla, sondern auch Square, Microstrategy, und PayPal. Die bekannteste Plattform für den Kauf bzw. den Handel mit Bitcoin ist bitcoin.de, welche mit der Fidor Bank zusammen arbeitet. Die Fidor Bank funktioniert sehr gut mit der bitcoin.de Website. Wie bei jeder Bank gibt es auch hier den Einlagen Sicherungsfond, womit Ihr Geld gesichert ist. Achtung, nur das Geld ist gesichert, nicht die Bitcoin. Die Anmeldung läuft ganz offiziell per Postident ab. Dazu muss man in aller Regel zur Post gehen, mit seinem Ausweis. In aller Regel können Sie aber auch Videoident machen, auch per Post, aber dann von zu Hause per Smartphone. Dazu meldet sich ein Postmitarbeiter per Smartphone Videotelefonie bei Ihnen, und macht die Identifizierung. Sie installieren im Vorfeld die App der deutschen Post für das Videoident-Verfahren auf Ihrem Smartphone. Viele Banken und (Neo)Broker wie z.B. Traderepublik und andere, arbeiten mit diesem genormten Verfahren zur Identifizierung.

Aspekte der Blockchain Kryptowährung Bitcoin

  • Spekulation ist ein wichtiger Faktor. Jedoch nicht der Einzige für diesen enormen Höhenflug von Bitcoin.
  • Bitcoin / BTC, ist das digitale Gold, und erfüllt einzigartige Eigenschaften, welche BTC (in der Theorie) zu einem der besten Wertaufbewahrungsmittel machen.
  • Alle 4 Jahre gibt es ein Halving, da werden die Belohnungen für das Schürfen neuer Bitcoin halbiert. So sieht es das Bitcoin-Protokoll vor. Nach einer bestimmten Anzahl von Blöcken wird die Anzahl neuer Bitcoin pro Block reduziert. Danach gehen die Kurse im Folgejahr in die Höhe.
  • Etwas über das Pseudonym Satoshi Nakamoto in Wikepedia
  • Und auch auf Wikipedia, die Kursentwicklung von Bitcoin
  • Die deutsche Bitcoin.org Seite (vom Pseudonym Satoshi Nakamoto und Martti Malmi)
  • Und die deutsche bitcoin.de Seite (Konto eröffnen usw.)
  • Die Bitcoin Foundation…ebenfalls viele Infos über Bitcoin.
  • Der Blockchain Hero erklärt alles über den Bitcoin, die Blockchain, und weitere Kryptothemen
  • Ein Youtube Video von Niklas Steenfatt und Professor Rieck über die Funktionsweise des Bitcoin

Vielen Dank für´s lesen dieses Artikels. Ihr/Euer Jürgen Blumenkamp

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