Die Macht der sozialen Netzwerke, Stand 2021

Die Macht der sozialen Netzwerke ist nicht unerheblich. Immerhin wurde im Januar 2021 das Twitter Konto vom Ex Präsident Donald Trump gesperrt.


Die Geopolitik der sozialen Netzwerke ist wahrlich beachtlich. Twitter hat seinen Hauptsitz in San Francisco, und hat speziell im politischen Bereich einen großen Einfluss. Im Januar 2021 wurde bei Twitter eine knallharte Entscheidung getroffen: Das Benutzerkonto vom Expräsident Donald Trump wurde gesperrt. Denn die Demokratie sollte geschützt werden. Denn Donald Trump s Anhänger hatten bereits das Capitol gestürmt. Spätestens jetzt war klar, welche Macht die sozialen Netzwerke haben. Sie können sogar dem wichtigsten Politikvertreter den Mund (sinnbildlich) verbieten. Milliarden Benutzer machen es möglich.

Twitter, Pexels Photo 5417837, Brett Jordan
Pexels Photo 5417837, Brett Jordan. Twitter hat eine nicht unerhebliche Macht.
Twitter

Seit wann gibt es diese sozialen Netzwerke?

Das Internet gibt es seit den 60er Jahren. Einige Jahre später ging es mit den sozialen Netzwerken los. 1997 kam sixdegrees, 2002 kam friendster, 2003 MySpace, 2004 thefacebook, 2005 kamen LinkedIn und YouTube, 2006 kam Twitter. Silikon Valley verdankt Twitter einen nicht unerheblichen Reichtum. In und um Silikon Valley sind viele soziale Netzwerke angesiedelt. Diese sog. Tech Unternehmen ziehen jedoch aktuell teilweise in das günstigere Texas um.

Wieviel Benutzer haben die sozialen Netzwerke?

Jede Masse Menge! Facebook hat 2,7 Mrd. Benutzer. YouTube hat 2,3 Mrd. WhatsApp 2 Mrd. Der FB Messinger hat 1,3 Mrd. Benutzer. Instagram folgt mit 1,2 Mrd. LinkedIn mit 740 Millionen, und Twitter mit 350 Millionen Benutzerkonten. Aber gerade Twitter hat einen nicht unerheblichen Einfluss in der Politik, und daher eine erhebliche Reichweite.

Nicht jede Person hat ein Konto bei einen oder mehreren sozialen Netzwerken. Die Gründe können technischer Natur sein, kein Interesse, schlechtes Internet, keine (finanzielle) Möglichkeit für ein Endgerät, oder eventuell vereinzelt auch das Alter der Personen. Im Iran ist Instagram sehr beliebt. Aber seit Jahren wird im Iran Facebook, Twitter und YouTube verboten, bzw. unterdrückt. Somit auch Instagram, da es zu Facebook gehört, übrigens wie auch WhatsApp zu Facebook gehört. Der oberste iranische Führer empfahl 2018 seinen Bürgern bzw. Followern lokale Dienste (Gap, Soroush). Hier wird sich vermutlich auch bei neuen iranischen Führern nichts an diesen Empfehlungen ändern.

In welchen Ländern wird was blockiert?

In Russland wird aktuell nur LinkedIn blockiert. Der oppositionelle Navalny nutzt daher auch intensiv YouTube. Navalny hat aktuell rund 6,5 Millionen Abonnenten, und diese erfahren einiges über die (vermutliche) Korruption um Präsident Putin. Natürlich gibt es in Russland auch eigene, quasi staatliche Netzwerke wie VKontakte (wie Facebook), Habr Career (für IT Spezialisten), und das Videoportal Rutube.

In China wird aktuell der komplette Internet-Verkehr überwacht. US amerikanische soziale Netzwerke haben hier aktuell keine Chance. Nicht wegzudenken ist für Chinesen das quasi staatliche WeChat. Dabei handelt es sich um eine integrierte Anwendung, die nicht einfach nur Chatfunktionen bietet, sondern auch Facebook ähnliche Dienste, Instagram ähnliche, sowie eine große Shopping-Anwendung die auch an Alibaba angebunden ist. WeChat wird übrigens auch außerhalb Chinas genutzt, jedoch sieht China das nicht wirklich gerne. WeChat dient also vermutlich als Ersatz für die US amerikanischen sozialen Netzwerke, und dient damit offenbar zur Überwachung des chinesischen Volkes. Offenbar sollen keine westlichen Ansichten, Meinungen und Werte nach China gelangen.

Wie wurde das riesige WeChat aufgebaut?

1998 wurde von der chinesischen Regierung das Projekt „Goldener Schild“, eine riesige chinesische Firewall in Angriff genommen. Bei einer Firewall (Feuerwand) kann der Administrator (Regierung) eindeutig festlegen, welche Websites und Inhalte von den Nutzern angezeigt werden können. Sowas kennen Sie vielleicht auch von Ihrem Router zu Hause. Dort können Sie auch einstellen, welche Websites in Ihrem Netzwerk zu Hause angezeigt, oder aufgerufen werden können. Oder auch in Firmennetzwerken (Home-Office) wird so manche Seite nicht angezeigt, ist also gesperrt.

Ob ein solches Vorgehen wie in China sinnvoll und erfolgversprechend sein kann, möchte ich persönlich bezweifeln. Bürger sind letztlich wie Kinder, die erwachsen werden. Die müssen selbst alles entdecken und ihre Erfahrungen machen. Mama und Papa (der Staat) können sie nicht dauerhaft beschützen, vor den vielleicht bösen Dingen dieser Welt. Und Staaten sollten einsehen, dass es auch außerhalb des Staates in dem Bürger:Innen leben, interessante (und legale) Dinge gibt!

Fakt ist aber auch, das zum Beispiel die auf Wahlbeeinflussung spezialisierte britische Cambridge Analytica 2016 den Wahlkampf von Donald Trump beeinflusst haben soll. Facebook bzw. Mark Zuckerberg (Inhaber) wurde dazu auch angehört, weil sie diese Dinge mit unterstützt haben sollen. Ebenso sollen russische Dienste mittels Fake Accounts auf Facebook auch die US Wahl beeinflusst haben.

Fazit

Sie sehen, die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen. Sie sind kompliziert. Stellen Sie sich, liebe Leser:In einfach das Schlimmste vor, und packen Sie das Zehnfache oben drauf. Dann sind Sie vielleicht bei der Wahrheit…

Vielen Dank fürs lesen sagt Jürgen Blumenkamp.

Wertvolle Tipps für beruflichen und privaten Erfolg

Ratschläge sollen befolgt werden. Doch wenn es nicht klappt? Was dann? Wie schafft man es, dass junge Leute, wenn Sie nicht auf die Erwachsenen, die erfahrenen Leute hören wollen, doch in Sachen Finanzen auf genau diese Leute hören? Denn ohne Finanzen läuft in der heutigen Welt – nichts, genau.


Manni ist nun 52 Jahre alt, und er fragt sich, was er hätte besser machen können, damals, als er noch jung war. Wenn ich noch mal 18 wäre, was würde ich tun? Was würde ich ändern? Was besser machen? Habe ich überhaupt Fehler gemacht? In einem langen Video hat Manni sich selbst Anfang 2019 erzählt, was hätte besser laufen können.

Geld, Erfolg und Glück
Viel Geld, Erfolg und Glück anziehen. Pixabay 1189869
Erfolgreich im Leben. Doch Geld ist nicht alles…

Mit 52 Jahren verfügt Manni über einen großen Schatz an Lebens- und Berufserfahrung. Als Unternehmer hat er einen guten Blick in die Themen Geld, Karriere und Selbstvermarktung. Bereiche, die seiner Ansicht nach in der Schule viel zu kurz kommen.

Finde heraus, wer du bist, und folge deinen Träumen

Als Manni sechzehn Jahre alt war und sein Schulabschluss näher rückte, stand für ihn fest, dass er Surflehrer werden wollte. Das Wellenreiten machte ihm Spaß. Er hatte das Interesse am Unterrichtsstoff verloren, denn wozu braucht man gute Zensuren, wenn man als Surflehrer sein Geld verdient?

Die Eltern waren nicht begeistert. Er solle doch etwas „Richtiges“ machen, eine Berufsausbildung, Abitur, vielleicht studieren. Einen Beruf erlernen, aufsteigen, bis er schließlich eine gute Rente bekäme. Ist das die Lösung? Immer noch denken viele Menschen in solch festgefahrenen Bahnen, daher gibt es längst Alternativen.

Drei Fragen helfen bei der Lösung; „Wer bin ich?“, „Was macht mir Spaß?“, und „Was kann ich besonders gut?“ Frage gerne auch andere Menschen, Lehrer, Eltern, Freunde, wie sie dich sehen, wie sie deine Persönlichkeit einschätzen und wo sie deine Stärken und Schwächen verorten. Am wichtigsten ist es, dass du auf dich selbst hörst. Folge deiner Intuition und lass dir von niemandem hereinreden!

Damit sich deine Persönlichkeit entwickeln kann, gilt es, früh eigenständig zu werden. Das heißt, du musst raus aus deiner Komfortzone und hinein in die große weite Welt. Wenn sich die Möglichkeit bietet, gehe ins Ausland und lerne andere Menschen, Sprachen und Kulturen kennen. Vor allem aber solltest du so früh wie möglich von zu Hause ausziehen. Denn nur, wenn Mutti nicht mehr für dich kocht und deine Wäsche macht, kannst du auf eigenen Beinen stehen. Das ist ein wesentlicher Schritt in der eigenen Entwicklung. Wenn man noch jung ist, nimmt man vieles für bare Münze, was in den Medien berichtet wurde. Lass dich nicht täuschen, denn diejenigen, die Nachrichten verbreiten, haben auch immer ihre eigene Agenda. Sie lassen Informationen in ihrer Berichterstattung aus oder bewerten sie auf eine bestimmte Weise.

Sport ist eine gute Charakterschule. Er verleiht Durchhaltewillen und zwingt dich, bei jedem Wetter morgens aus dem Bett zu kommen. Achte darauf, mit welchen Leuten du dich umgibst. Wir sind im Durchschnitt den fünf Menschen am ähnlichsten, mit denen wir die meiste Zeit verbringen. Wer ist das bei dir? Sind das Menschen, die dich inspirieren und Vorbilder für dich sind? Falls nicht, dann suche dir bessere Freunde, die vielleicht nicht den Großteil ihrer Zeit auf Partys oder mit Netflix-Serien verbringen.

Weiter ist es wichtig, den Wert der Arbeit und des Geldes schätzen zu lernen. Als junger Mensch sollte man alles daransetzen, sein eigenes Geld zu verdienen. Gerade was weniger Spaß macht und vielleicht stumpfsinnig erscheint, bildet die Persönlichkeit. Denn so lernt man wertzuschätzen, was andere leisten, und nicht aufgrund ihrer Arbeit auf sie herabzublicken. Und man kann mitreden, weil man sich nicht zu fein ist, solche Arbeiten selbst zu tun.

Um einen guten Mentor zu finden, muss man sich zunächst eingehend mit der Person beschäftigen: Wofür steht sie? Was mag sie? Warum glaubst du, sie könnte dich weiterbringen? Erst, wenn du die Person studiert hast, ist der Moment gekommen, Kontakt aufzunehmen – wenn es passt. Interessante Personen, die als Mentorin oder Mentor infrage kommen, findest du über Bücher, Podcasts, Konferenzen oder Online-Portale wie XING und LinkedIn. Manchmal sind sogar bereits verstorbene Persönlichkeiten wie Steve Jobs gute „Mentoren“. Indem du dich mit erfolgreichen Personen beschäftigst, etwa ihre Biografien liest, kannst du viel für dich lernen.

In Deutschland scheut man das Risiko. Hier gilt das Motto „Sicherheit“. Wer als Unternehmer*In bloß einmal scheitert, wird auch noch Jahre später immer wieder darauf hingewiesen. In den USA ist das anders. Besonders im Silicon Valley, dem Zentrum des modernen Unternehmertums, gilt Scheitern als Ritterschlag. Es ist kein Zufall, dass führende Start-ups wie Tesla und Facebook gerade dort groß wurden, denn in Silicon Valley denkt man in größeren Dimensionen. In dieser Kultur konnten sich berühmte Visionäre wie Elon Musk und Mark Zuckerberg geradezu fantastische Ziele stecken – und sie erreichen. Setze dir große Ziele, wenn du Großes erreichen willst. Think big! Das ist der erste Baustein zum Erfolg. Große Ziele treiben dich an.

Hör auf, Bewerbungen zu schreiben, und gehe hinaus und hol dir deinen Traumjob! Jobs gibt es immer. Egal, ob die Wirtschaft gerade brummt oder nicht. Wer arbeiten will, der findet (fast immer) auch einen Job. Dafür musst du dich nur richtig verkaufen. Erklär den Menschen, warum sie dir Geld für deine Leistung zahlen sollten. Sich verkaufen können ist daher der wichtigste Erfolgsfaktor im Leben.

Für deinen Traumjob musst du schließlich vier Dinge wissen. Werde dir erstens deiner Stärken bewusst. Was kannst du gut und was fällt dir leicht? Zweitens musst du deine Neigungen kennen. Was machst du gern, auch ohne Geld? Drittens musst du wissen, wofür es Bedarf gibt. Was kannst du gut, was andere brauchen? Frage dich viertens, ob du damit Geld verdienen kannst. Wer würde für das zahlen, was du bietest? Durch diese Fragen wirst du dir deiner Fähigkeiten besser bewusst und erkennst, was du zu bieten hast.

Wenn du reich werden willst, werde Unternehmer

Fast alle Millionäre in Deutschland und den USA sind Unternehmer. Denn als Angestellte wirst du selten wirklich viel verdienen. Nachdem man seine Ausbildung abgeschlossen hat, kann man auch in eine ganz andere berufliche Richtung gehen. Es ist möglich, auch neben einem normalen Job sich zunächst nebenbei selbstständig zu machen. Im Idealfall kommen dann später sogar Mitarbeiter an Bord, durchaus auch freie Mitarbeiter, die nur bezahlt werden, wenn sie auch was verkauft haben (Verkaufsprämie). Der wichtigste Punkt dabei ist, niemals Geld gegen Zeit zu tauschen. Man kann mit seiner Arbeit nur dadurch beständig mehr verdienen, wenn man Erfolgshonorare vereinbart. Führt zum Beispiel ein Verkaufstraining zu gesteigerten Umsätzen eines Unternehmens, verdient man daran mit, und zwar deutlich mehr als seinen normalen Tagessatz. Lass dich also nicht für deine Zeit, sondern für deine Resultate bezahlen. Um reich zu werden, musst du Geld zu deiner Priorität machen. Diejenigen, die kein Geld haben, finden Ausreden, warum das so ist. Wenn du dich aber ums Geld kümmerst, wirst du auch welches haben. Nicht jetzt, heute oder morgen. Aber in einem Jahr kannst du z.B. 10.000,- Euro z.B. in einem Depot (Aktien, ETF usw.) ansparen. Reich zu werden, ist also keine Zauberei, sondern erfolgsorientiertes Handeln und harte Arbeit. Reich werden, bedeutet auch sparsam zu sein, nicht jedoch geizig zu sein.

Zusammenfassungen

Wenn du (auch finanziellen) Erfolg willst, musst du vor allem an deiner Persönlichkeit arbeiten, z.B. indem du Erfahrungen sammelst. Gehe also raus in die Welt. Ziehe von zu Hause aus, gehe ins Ausland, verdiene dein eigenes Geld und werde selbstständig. Finde heraus, was du gerne tust und gut kannst. Formuliere deine Ziele und folge deinen Träumen. Wenn du lernst, dich gut zu verkaufen, wirst du deine Träume und Ziele auch erreichen.

Um deine Stärken, Schwächen, Neigungen, und Talente besser zu kennen, führe ein Erfolgsjournal. Schreibe jeden Tag fünf Dinge auf, die dich mit Stolz erfüllen. Das sind deine Erfolge. Weil du sie aufschreibst, zwingst du dich mit mit diesen Dingen zu beschäftigen. So lernst du dich besser kennen.

Ein Lob kann Wunder wirken. Lobe jeden Tag fünf Menschen – für ihre gute Arbeit, ihr Lächeln oder ihre schönen Schuhe. Damit machst du ihnen eine Freude. Du selbst wird dabei selbstbewusster, indem du fremde Menschen ansprichst. Ein gesundes Selbstbewusstsein hilft dir, im Leben erfolgreich zu sein. Es ist wirklich nicht schwer. Oft wundert man sich, wie einfach das Leben manchmal ist.

Frage dich regelmäßig alle drei Monate, was dich im Leben weiterbringt und was nicht. Wenn du etwas tust, das dir nicht mehr wichtig ist, „schneide“ es ab. Hör auf, Überflüssiges zu tun und beginne stattdessen etwas Neues. So kannst du wie ein Baum immer größer werden.

So, dieser Artikel, den ich so, oder so ähnlich in diversen Büchern gelesen habe, möchte ich nun beenden, und Ihnen/Euch viel Glück im Leben wünschen.

Grüße, Ihr/Euer Jürgen

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