Die Folgen der Corona Pandemie – die noch gar nicht alle auf dem Schirm haben

Seit ungefähr Anfang 2020 ist in Deutschland quasi eine Art „Hölle“ los. Ein neuartiger Virus breitet sich von Bayern aus, nachdem er aus China dort eingeflogen wurde mit Fluggästen. Leider läuft organisatorisch im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Virus noch immer einiges schief.


Die Corona Pandemie (weltweites Auftreten) begann im letzten Quartal 2019 in China, Wuhan. Seit Anfang 2020 ist sie auch in Deutschland angekommen, und hat alleine in Deutschland 2,9 Millionen Menschen infiziert, und bis heute (April 2021) fast 80.000 Menschen zum Teil grausam getötet. Rein medizinisch musste alles unternommen werden, um eine Überlastung der Intensivstationen zu verhindern. Dies ist in Deutschland soweit auch ganz gut gelungen.

Hier soll grob die Chronologie der Pandemie beschrieben werden, aber auch die erkennbaren Folgen z.B. auf den Dumpinglohn, und die Reaktionen einiger Menschen aufgrund der Maßnahmen der Politik. Weiter versuchen wir zu ermitteln, warum die Regierung es offenbar nicht schafft den Virus in den Griff zu bekommen – auch wenn der Kampf gegen das Virus wahrlich nicht einfach ist. Letztlich ist es aber nicht schlimm, wenn man es selbst nicht kann. DANN sollte man aber Hilfe annehmen. Es gibt Unternehmen, die der Regierung bereits Hilfe bei der Organisation angeboten haben. Doch offenbar möchte die Regierung keine Hilfe. Erstaunlich, wenn man bedenkt das die Regierung alleine in 2020 über 430 Millionen Euro für externe Beratungen ausgegeben hat.

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Die Corona Pandemie verändert unser Leben.

Was läuft denn schief?

Hier soll nicht pauschal gegen die Politik geschimpft werden. Deren Job ist sicher nicht immer der Einfachste. Das größte Problem scheint der Impfstoff zu sein. Denn in erster Linie gibt es davon nicht genug. Aktuell gibt es 4 zugelassene Impfstoffe. Das ist BioNtech/Pfizer, Moderna, AstraZenica und Johnson & Johnson. AstraZenica und Johnson & Johnson sind in 03 und 04 2021 teilweise in die Kritik geraten, wegen einer möglichen Thrombosenbildung. Gut verträglich scheint u.a. BioNtech/Pfizer zu sein. Es wurde sehr viel Geld für rund 400 Impfzentren in Deutschland ausgegeben – obwohl wir auch rund 55000 Hausärzte haben, die Ihre Patienten (und deren Verträglichkeiten) gut kennen. Dort können leicht pro Tag rund 20 Patienten – oder mehr – geimpft werden. Die Impfzentren sowie auch die Zulassung des Impfstoffes wurde unter großem Zeitdruck durchgeführt. Die Impfzentren haben in der Vergangenheit sicher gute Dienste geleistet. Aber brauchen wir die (heute) wirklich noch? Teilweise sind an den Impfzentren (auch) bei Kälte die wartenden Bürger*Innen in einer langen Schlange. Sowas geht gar nicht! Auch die 116 117 ist oft für die Terminierung nicht erreichbar. Aber gerade alte Leute – Gefährdete – kennen sich mit Webseiten zur Anmeldung nicht aus. Noch etwas geht gar nicht; die Bürokratie im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung ist viel zu zeitaufwändig. Wenn diese durchaus unsinnige Bürokratie verringert werden kann, dann können auch Hausärzte endlich gute Arbeit und gute Dienste leisten bei der Corona-Impfung. Denn so sagen sich viele Ärzte; das ist pro Patient viel zu zeitaufwändig. Denn es muss sehr viel ausgefüllt werden, Patienten müssen unterschreiben und aufgeklärt werden. Nach der Impfung müssen diese ggf. noch einige Minuten beobachtet werden. So geht das nicht, wenn man einen „Impfturbo“ einschalten will. Im Fazit muss man feststellen; immer mehr Bürger*Innen können nicht verstehen, dass wir jetzt schon seit über einem Jahr fast eingesperrt werden.

Corona Maßnahmen laufen schief

Hans-Jochen Vogel ist im Juli 2020 gestorben, SPD, ehemaliger Münchener Oberbürgermeister, und Bundeskanzlerkandidat, und hat immer gesagt; „Politische Macht muss dienen“. War er, Vogel, einer der letzten ehrlichen Politiker? 1981 wurde er von seinen Parteifreunden vom Flughafen Berlin abgeholt mit Limousinen, um zum Schöneberger Rathaus zu fahren. Doch er lehnte ab und fuhr auf eigene Kosten per Taxi – seine Parteifreunde ließ er stehen.

Wie läuft es heute in der Politik, gerade im Zusammenhang von den Corona-Maßnahmen? Im Bundestag beschimpfen sich alle gegenseitig. Jens Spahn, Bundesgesundheitsminister sagt, man müsse jedes private Treffen vermeiden. Er selbst trifft sich aber Abends mit Geschäftsfreunden. Dabei stellt sich heraus, er ist sogar schon mit Corona infiziert (ohne es zu wissen, wie zu vermuten ist). Weiter hat Spahn auch seine Unterstützer aufgerufen, seinen Wahlkampf finanziell zu unterstützen, jedoch mit max. 9999,- Euro, da bis zu dieser Grenze keine Spendernennung gefordert wird. Darf man ein solches Vorgehen „durchgehen“ lassen? Immobilien von Spahn werden mit mehreren 100.000,- Euro Gewinn nach wenigen Jahren wieder verkauft. Gleichzeitig wird aber gesagt, Hartz IV sei keine Armut. Was ist mit der Maskenaffäre, in der offenbar der Geschäftspartner von Spahn verwickelt ist? Warum müssen immer wieder in nächtlichen Sitzungen Politiker Entscheidungen treffen, bei denen womöglich viele einnicken, und dies als „abnicken“ gewertet wird? LKW Fahrer dürfen auch nicht zu lange und zu übermüdet fahren, einfach weil das zu gefährlich ist.

Schwindet das Vertrauen in die Politik?

Welches Vertrauen kann man noch in die Politik haben? Der einfache Arbeitnehmer muss Nebentätigkeiten von seinem Chef ausdrücklich bewilligen lassen, sonst droht eine Kündigung. Genauso ist es auch bei der Annahme von Weihnachtsgeschenken von Geschäftspartnern. Sowas anzunehmen kann auch die Kündigung kosten.

Aber ausgerechnet die Union blockiert seit vielen Jahren die Offenlegung von Nebeneinkünften der Politiker. Der aktuelle Vorschlag der „christlichen“ Union, Nebeneinkünfte erst offenlegen zu müssen ab 100.000,- Euro, kann für den Normalverdiener nur wie ein schlechter Witz klingen – über den man dann freilich auch nicht lachen kann. Wenn das Transparenz sein soll, ist eine Nebelkerze vielleicht auch ein Luftreiniger 😦 Gleichzeitig müssten wir alle doch eigentlich gerade jetzt alles unternehmen, um den Corona Virus zu stoppen. Aber warum dreht sich in der Politik schon jetzt so viel um die K Frage? Ist die wirklich so wichtig?

Was droht uns denn nun wirklich in dieser Coronakrise? Hans-Jochen Vogel hat immer gefordert, was gegen die Wohnungsnot zu machen. Denn mit normalen Gehältern ist es nicht möglich, in Großstädten zur Miete zu wohnen. Hier solle was gegen gemacht werden, hat Vogel immer gefordert. Damit war vermutlich nicht gemeint, dass Jens Spahn Immobilien günstig kauft, teuer vermietet, und am Schluss auch wieder mit Gewinn verkauft.

Durch die Gier einzelner Abgeordneter verliert die Politik immer mehr an Glaubwürdigkeit. Ist es nur Politikverdrossenheit? Oder kann daraus auch Demokratieverdrossenheit werden? Vielleicht hilft ein neuer Impfstoff für die Politiker und Manager Deutschlands; eine Impfung gegen gegen Gier!

Immer mehr Geldumverteilung?

Ich persönlich – Jürgen Blumenkamp – bin nicht pauschal sauer über die Politik. Deren Arbeit ist ganz sicher nicht einfach, und ich wollte die Arbeit auch nicht machen. Aber ich bin sauer darüber, dass es einen Mindestlohn gibt, der so dermaßen niedrig ist, dass ein normaler Lebensstil damit nicht möglich ist. Und auch ver.di kann nichts daran ändern. Ich persönlich bin von diesen Ungerechtigkeiten zwar größtenteils nicht betroffen. Meine Familie kann darüber echt froh sein. Aber es gibt unendlich viele Menschen, deren Leben eine einzige Qual ist. Nur weil schlicht zu wenig Geld da ist. Geld, welches man in einer Marktwirtschaft dringend und zwingend benötigt. Und genau dieses Geld wird weiter umverteilt, gerade aktuell in der Corona Krise. Den armen Menschen wird noch mehr genommen, und es denen gegeben, die schon mehr als genug Geld haben. Diese Ungerechtigkeit ist nicht zu verstehen, gehört aber offenbar zu einer Marktwirtschaft.

Woher kam der Virus?

Dieser Virus hat die ganze Welt befallen, mit Ausnahme von wenigen Bereichen. In sofern ist es eigentlich egal, woher das Virus kommt. Nun, die erste Infektion in Deutschland des neuartigen Virus wurde im Januar 2020 bei einem 33 jährigen Mann bestätigt. Er hatte sich vermutlich bei einer Kollegin in China angesteckt. Dort, in China hat genau dieser Virus schon seit Monaten zu großen Einschränkungen geführt. Im Februar 2020 gab es in NRW Kreis Heinsberg große Ansteckungen bei einer Karnevalssitzung. Bundesgesundheitsminister Jens Span von der CDU erklärte dann, „wir befinden uns am Beginn einer Epidemie in Deutschland“.

Ein paar Zahlen, Daten und Fakten zum Coronavirus

Ende 2019 ist das Virus in die Welt hinaus getragen worden. Mit Stand April 2021 sind von den aktuell fast 8 Milliarden Menschen auf der Erde bisher 130 Millionen infiziert. Von diesen 130 Millionen sind 2,8 Millionen Menschen gestorben. In Deutschland sind von den 83 Millionen Menschen rund 2,8 Millionen mit Corona infiziert. Von diesen 2,8 Millionen Menschen sind an oder mit dem Virus in Deutschland bisher 76000 Menschen gestorben. Die Letalität (Sterberate) liegt bei 2,6%. Nicht alle Menschen werden krank, sind also für das Virus nicht anfällig. Manche bemerken (fast) keine Symptome, andere fühlen sich nur schwach, wieder andere sterben allerdings an Corona. Der Krankheitsverlauf ist nach Informationen von Ärzten und Überlebenden, durchaus grausam. Wir haben sicher alle die Bilder aus 2020 aus Italien gesehen. Es sterben sehr viele Menschen, manche leiden zuvor auch sehr stark. Sowas wünscht man nicht mal seinen Feinden. Alleine die Beatmung, teilweise bei Bewusstsein, ist extrem unangenehm.

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Ein (Schnell)Test ist nicht immer 100% sicher. Leider. Auch eine Impfung schützt offenbar nicht vor einer erneuten Ansteckung, mildert aber den Krankheitsverlauf.

Großveranstaltungen abgesagt

Schon ab Februar und März 2020 wurden Großveranstaltungen nach langen Diskussionen abgesagt. Die Internationale Tourismus-Börse ITB war die erste davon. In weiteren teilweise auch nächtlichen Verhandlungen der Politik wurden weitere Anti Corona Maßnahmen beschlossen. Dazu gehörte z.B. auch das fast völlige herunter fahren große Teile der Wirtschaft. Ganz viele Geschäfte in den Dörfern und Städten durften nicht mehr öffnen, und hatten so leider auch keine Einnahmen. Betroffen waren öffentliche Einrichtungen wie Theater, Opern, Konzertveranstaltungen, aber auch viele Geschäfte wie z.B. Eisenwarenhandel, oder auch der Gastronomiebereich, der jedoch immerhin zeitweise noch Essen zur Abholung anbieten durfte. Auch viele andere Geschäfte wie z.B. Baumärkte durften gar nicht mehr öffnen, oder nur für Gewerbetreibende. Einkaufsmärkte wie Aldi, Lidl, Netto & Co durften weiter geöffnet haben, freilich unter Beachtung der aktuellen medizinischen Vorgaben, z.B. das Tragen einer Medizinischen Maske. Der Grund für das offen halten dieser Läden bestand darin, dass es sich um Artikel des täglichen Lebens handelt.

Bundeskanzlerin Merkel appelliert

Es wird von Seiten der Regierung an die Bevölkerung appelliert, das Möglichste zu tun, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Die Bundesländer beschließen im März 2020 die Schließung der Schulen und Kitas bis zum Ende der Osterferien. Weiter werden Finanzhilfen für die Wirtschaft beschlossen, sowie im Eilverfahren Erleichterungen für die Kurzarbeit. Bundesinnenminister Horst Seehofer ordnet die Grenzkontrollen zu den Staaten Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg und Dänemark wieder an. Nur mit wichtigen Grund darf die Grenze überquert werden.

Reisewarnungen

Ebenfalls schon im März 2020 beschließt die Regierung weitgehende Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Bars, Kinos, Freizeiteinrichtungen, Kirchen, Moscheen und Synagogen werden geschlossen, sowie auch einige Läden für die verschiedensten Güter. Ebenfalls gibt es vom Auswärtigen Amt eine weltweite Reisewarnung. Die Bürger sollen vom Reisen ins Ausland abgehalten werden. Noch im Ausland befindliche Deutsche sollen per beschlossener Rückholaktion eingeflogen werden. Gleichzeitig gibt es ein Einreiseverbot für fast alle Länder außerhalb der EU. In einer erneuten Ansprache sagt Bundeskanzlerin Merkel, man möge Sozialkontakte vermeiden, um Ansteckungen zu verhindern. „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst“. Auch Ausgangsbeschränkungen sind verhängt worden. Ausnahmen sind Wege zur Arbeit oder zum Einkaufen.

Warum diese krassen Maßnahmen?

Grundsätzlich ist jeder Tote Mensch ein Toter zu viel, der an diesem Coronavirus stirbt. Prozentual sterben – eigentlich – nicht so ganz viele Menschen an dieser Pandemie. Das Robert-Koch-Institut (RKI, Link unten) veröffentlicht in täglichen Berichten auf seiner Website, aber auch in der sogenannten Corona Warn App, die Zahl der bestätigten Neuinfektionen, den sogenannten 7 Tage Mittelwert daraus, die Gesamtzahl aller Infektionen, aber auch die sogenannte 7-Tage-Inzidenz (Anzahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner, sowie auch den sogenannten 7-Tage-R-Wert (sollte unter 1 sein = Ansteckungen pro infizierte Person).

Mehr Tote durch Corona?

Aktuell ist nicht geklärt, ob die Anzahl der Toten wirklich alleine aufgrund des Virus so hoch sind, oder ob Sie aus anderen Gründen gestorben sind, aber mit Corona infiziert waren, und damit womöglich geschwächt. 85% der Toten sind älter als 70 Jahre, und hatten eine Vorerkrankung. Im Prinzip könnte man sagen, dass z.B. auch die Grippe in einem starken Verlauf tödlich ist. Der Unterschied ist aber doch groß. Denn nur das Coronavirus tritt z.B. nicht nur in Deutschland auf, sondern weltweit, UND erfordert eine plötzliche Inanspruchnahme von Intensivmedizin. Hier kann also das Gesundheitssystem überfordert werden. Genau das will man in Deutschland verhindern. Und das ist bisher auch gut gelungen. Allerdings finden viele Menschen die Maßnahmen nicht so schön. Halten wir uns aber vor Augen, das z.B. in den USA bis heute mehr als 500.000 Menschen an oder mit Corona gestorben sind. In Brasilien sind über 300.000 Menschen an oder mit Corona gestorben, und in Mexiko über 200.000 Menschen.

Die Übersterblichkeit…

…gibt Auskunft über die Schwere einer Pandemie. Im Prinzip wird ermittelt, wie viele Menschen gehäuft sterben, zum Beispiel aufgrund einer Grippe, oder eben aufgrund einer Pandemie. Denn die Sterberaten sind ganzjährig einigermaßen gleichmäßig. Bei der schweren Grippe 2017/2018 starben rund 25.000 Menschen in Deutschland. An dem Coronavirus sind aber schon deutlich mehr Menschen gestorben, aktuell rund 3 x mehr. Das Problem bei der Übersterblichkeit ist aber auch ein Hinweis an die Kritiker; denn viele Menschen sterben erst viele Wochen nach der Infektion.

Hilfe von Firmen bei der Organisation

Wie sich zuletzt im März 2021 gezeigt hat, aber wohl nicht nur dann, ist die Regierung mit einigen organisatorischen Dingen überfordert. Im Prinzip ist das nicht schlimm. Als Chef sucht man sich dann fähige Mitarbeiter, gerne durchaus auch in ausgelagerte Firmen. Warum wurden Angebote von Firmen, die sich offenbar gut mit organisatorischen (Corona) Dingen auskennen, abgewiesen? Es gibt sehr viele kompetente Personen in Firmen, die hier sehr gut und sehr schnell hätten helfen können. Man kann nicht verstehen, warum hier keine Hilfe von der Regierung angenommen wird.

Das Osterruhe Chaos

Bei der Diskussion um die erwähnte Osterruhe 2021 gab es Fehler. Gründonnerstag und Karsamstag sollten „Ruhetage“ sein. Die Entscheidung zur Osterruhe wurde mit allen 16 Landesministern abgestimmt. Doch das Maßnahmenpaket dazu wurde wieder verworfen. Die Bundeskanzlerin hat dann die komplette Schuld auf sich genommen, und die Bevölkerung um Verzeihung gebeten. Merkel weiter; es passieren auch mal Fehler. Dafür hat sie auch viel Lob bekommen. Doch warum hat die Frau Bundeskanzlerin Merkel nicht auch beim Wirecard-Skandal, bei der PKW Maut, oder bei schlecht organisierten Corona Finanzhilfen für Unternehmen die Schuld auf sich genommen?

Die Folgen für den (Dumping)Lohn

In der Pflegebranche war alles schon vereinbart. Es sollte mehr Lohn geben. Ein großer Schritt und Vorteile, auch für die alten Menschen in den Pflegeheimen. Doch in so einer (Corona)Krise sehen auch die Arbeitgeber nur Geld. Und dann hat sogar die christliche katholische Caritas nein gesagt. Doch der ausgearbeitete Tarifvertrag wurde abgelehnt. Aber auch die evangelische Diakonie hat sich aus der Affäre gezogen. Man will offenbar möglichst viel auf digital und Roboter umstellen. Roboter sollen die alten Menschen pflegen. Und Roboter sollen auch viele Arbeitnehmer ersetzen. Somit wird der Lohn praktisch auch in Zukunft in der (Lohn) Dampingindustrie nicht steigen. Das sind echt traurige Nachrichten. Denn es ist schon schlimm genug, seine kostbare (Lebens)Zeit gegen wenig Stundenlohn eintauschen zu müssen. Immerhin leben Menschen nicht sehr lange. Wenn man das auch noch in einem miesen, auch körperlich anstrengenden Job machen muss, der vielleicht nicht wirklich Spaß macht, dann, ja dann macht das Leben einfach keinen Spaß mehr. Es gibt Auswege. Aber diese zu erreichen (Finanzielle Freiheit, Finanzielle Unabhängigkeit) sind wahrlich nicht einfach. Wenn wir eine gangbare Lösung gefunden haben, melden wir uns hier gerne wieder. Versprochen!

Vielen Dank für´s lesen, Ihr Jürgen Blumenkamp

Menschliche Resilienz

Wir leben in unbeständigen Zeiten. Wie kann man als Mensch oder Unternehmen widerstandsfähig werden? Starre Businessstrategien werden immer wieder von Krisen getroffen. Andere Unternehmen schaffen es immer wieder, sich neu zu erfinden. Die Lösung lautet Resilienz. Und die hilft auch im ganz normalen Leben!


Krisen können die aktuelle Zeit prägen, denn Ausnahmen sind das schon lange nicht mehr. Pandemien, Nuklearkatastrophen, und Anschläge sind aktuelle Beispiele. Alle Probleme zu überblicken ist praktisch unmöglich. Wer als Unternehmer, oder auch einfach als Mensch wirklich erfolgreich sein will, darf sich von Entwicklungen nicht einfach nur treiben lassen, sondern eigene Veränderungen voran treiben. Das ist Resilienz, nämlich Schocks abzufangen, und an ihnen zu wachsen. Kurz; das Schlimmste erwarten, daraus lernen, und das Beste hoffen.

Resilienz
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Resilienz kann eine Lösung sein, privat und geschäftlich.

Menschlich/Unternehmerisch denken

Ungefähr im Jahre 2000 kam der sog. Onlinetrend. Hier hat sich z.B. Amazon behauptet, und die Leute bestellten was das Zeug hielt – übrigens heute noch. Darunter litt natürlich der „Lokaltrend“, also die Geschäfte vor Ort. Hier gilt es, rechtzeitig Trends zu erkennen, diese mitzugehen, oder zu überlegen, ob man den alten Trend doch weiter führen kann. Im Falle eines lokalen Geschäftes kann dies durchaus funktionieren. So könnte man sein Geschäft um weitere Produkte erweitern, und seine Kunden anschreiben und mitteilen, dass sie beim kaufen in diesem lokalen Geschäft die ganze lokale Region (den Ort) mit unterstützen. So moderne lokale Geschäfte können sich bis heute behaupten, und können – bei entsprechend günstigen Preisen und guter netter Beratung – gute lokale (Geld)Geschäfte machen. Eine Win-Win Situation für alle. Kunden müssen dann auch nicht online bestellen, und eine oft unökologisch lange Verkaufskette starten. Händler vor Ort können in Ihren Geschäften den großen Onlineriesen ein Stück vom Kuchen abschneiden. Resilienz ist also nicht erst wichtig, wenn eine Krise kommt, sondern schon deutlich vorher, indem man die Krise erkennt und passend reagiert. Risikobewusstsein (testen was funktioniert), starke Werte (Neugier), und Agilität (schnelles handeln) sind allerdings unverzichtbar.

Rausfinden, wie die Lage steht

Resilienz ist generell schwer in Worte zu fassen. Der Begriff ist sehr dynamisch. „Kunden“ sind nicht einfach nur Kundschaft, sondern sollten genau erkannt werden. So kann man Kundengruppen definieren und diese auch verstehen, sich also in einen Kunden hineinzuversetzen. Diese Vorgehensweise nennt man Horizonscanning.

Risikoanalyse

Das unvorhersehbare kann zum Standard werden. Bedenke, das auch ungewöhnlich seltene Ereignisse, z.B. eine Pandemie, immer öfter auftreten können. Ausweichmöglichkeiten sind wichtig. Auf das Schlimmste vorbereitet sein. Die Mühe lohnt sich. Im Notfall handlungsfähig zu sein, bedeutet auch im Tagesgeschäft richtig gut zu sein. Auch nach einer Krise muss man allen zeigen: Es geht weiter. Denn das hilft nicht nur dem Unternehmen, oder die betroffene Person, den Mensch in der Krise, sondern auch die Kunden, bzw. die anderen Menschen mit denen man Kontakt hat. Die Führung einer Firma, oder eben auch der einzelne Mensch in einer Krise, kann mit einer guten Resilienz sehr erfolgreich sein. Dieses unternehmerische Denken, hilft genauso auch bei privaten Problemen, z.B. bei einer schweren Erkrankung. Glück gehört zwar auch immer dazu, aber die Zuversicht ist ebenso so wichtig!

Starke Werte vorleben

In einem Unternehmen – aber das gilt im Prinzip auch für Einzelpersonen im privaten Umfeld – muss jede(r) Mitarbeiter*innen Vertrauen in seine Fähigkeiten haben, und so mit allen anderen Mitarbeiter*innen an einem Strang ziehen, der dem Unternehmen hilft. Das sind die Werte und Ziele der Unternehmung. Das sog. „Mission Statement“ von Google lautet z.B., alle Informationen der Welt zu organisieren, allgemein zugänglich und nutzbar zu machen. Diese klaren Werte (Wissen für viele Menschen zugänglich machen) sind gut formuliert und weckt positive Emotionen. Hier muss also auch die Geschäftsführung mit gutem Beispiel voran gehen. Wenn die Geschäftsführung z.B. von Ihren Mitarbeitern verlangt, unnatürlich viel Ware an Kunden zu verkaufen, die diese jetzt nicht benötigen, weckt das Misstrauen, nicht nur bei den Mitarbeitern, auch bei den Kunden. Übrigens, wenn Unternehmen sich in den Vordergrund stellen, und damit Erfolg zeigen, ist oft ein Trugschluss. So einfach ist das nämlich nicht. Denn der Managementexperte und Resilienzforscher Jim Collins fand heraus, dass solche Alleinherrscher ein Unternehmen nur selten auf Dauer auf Erfolg halten können.

Proaktive Lernkultur

Vertrauen ist wichtig. Wer proaktive tägliche Fehler als Chancen begreift, wird sich auch bei großen Fehlern nicht scheuen, diese beiseite zu schieben. Dies zeigt z.B. auch das Unternehmen NASA, eine US Raumfahrtbehörde. Nach jedem Meilenstein setzen sich die Mitarbeiter zusammen, um das Gelernte zu reflektieren, und versuchen Nachlässigkeiten zu vermeiden. Denn man kann nur lernen, wenn man Fehler macht, und diese (möglichen) Fehler müssen besprochen werden. Proaktives Lernen ist also besser, als auf Krisen zu warten. Die besten Chefs sind gute Lerner, dazu muss man sich aber auch auf seine Schwächen besinnen. Und wie schon ein paar mal angedeutet, kann und wird Resilienz, also die Fähigkeit aus Krisen zu lernen und sich zu verbessern, auch im privaten Leben für viele Vorteile sorgen.

Ich wünsche Dir und Ihnen, dass du diese Erkenntnisse zum eigenen Wohl umsetzen kannst.

Grüße, Euer/Ihr Jürgen Blumenkamp

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