Die Macht der sozialen Netzwerke, Stand 2021

Die Macht der sozialen Netzwerke ist nicht unerheblich. Immerhin wurde im Januar 2021 das Twitter Konto vom Ex Präsident Donald Trump gesperrt.


Die Geopolitik der sozialen Netzwerke ist wahrlich beachtlich. Twitter hat seinen Hauptsitz in San Francisco, und hat speziell im politischen Bereich einen großen Einfluss. Im Januar 2021 wurde bei Twitter eine knallharte Entscheidung getroffen: Das Benutzerkonto vom Expräsident Donald Trump wurde gesperrt. Denn die Demokratie sollte geschützt werden. Denn Donald Trump s Anhänger hatten bereits das Capitol gestürmt. Spätestens jetzt war klar, welche Macht die sozialen Netzwerke haben. Sie können sogar dem wichtigsten Politikvertreter den Mund (sinnbildlich) verbieten. Milliarden Benutzer machen es möglich.

Twitter, Pexels Photo 5417837, Brett Jordan
Pexels Photo 5417837, Brett Jordan. Twitter hat eine nicht unerhebliche Macht.
Twitter

Seit wann gibt es diese sozialen Netzwerke?

Das Internet gibt es seit den 60er Jahren. Einige Jahre später ging es mit den sozialen Netzwerken los. 1997 kam sixdegrees, 2002 kam friendster, 2003 MySpace, 2004 thefacebook, 2005 kamen LinkedIn und YouTube, 2006 kam Twitter. Silikon Valley verdankt Twitter einen nicht unerheblichen Reichtum. In und um Silikon Valley sind viele soziale Netzwerke angesiedelt. Diese sog. Tech Unternehmen ziehen jedoch aktuell teilweise in das günstigere Texas um.

Wieviel Benutzer haben die sozialen Netzwerke?

Jede Masse Menge! Facebook hat 2,7 Mrd. Benutzer. YouTube hat 2,3 Mrd. WhatsApp 2 Mrd. Der FB Messinger hat 1,3 Mrd. Benutzer. Instagram folgt mit 1,2 Mrd. LinkedIn mit 740 Millionen, und Twitter mit 350 Millionen Benutzerkonten. Aber gerade Twitter hat einen nicht unerheblichen Einfluss in der Politik, und daher eine erhebliche Reichweite.

Nicht jede Person hat ein Konto bei einen oder mehreren sozialen Netzwerken. Die Gründe können technischer Natur sein, kein Interesse, schlechtes Internet, keine (finanzielle) Möglichkeit für ein Endgerät, oder eventuell vereinzelt auch das Alter der Personen. Im Iran ist Instagram sehr beliebt. Aber seit Jahren wird im Iran Facebook, Twitter und YouTube verboten, bzw. unterdrückt. Somit auch Instagram, da es zu Facebook gehört, übrigens wie auch WhatsApp zu Facebook gehört. Der oberste iranische Führer empfahl 2018 seinen Bürgern bzw. Followern lokale Dienste (Gap, Soroush). Hier wird sich vermutlich auch bei neuen iranischen Führern nichts an diesen Empfehlungen ändern.

In welchen Ländern wird was blockiert?

In Russland wird aktuell nur LinkedIn blockiert. Der oppositionelle Navalny nutzt daher auch intensiv YouTube. Navalny hat aktuell rund 6,5 Millionen Abonnenten, und diese erfahren einiges über die (vermutliche) Korruption um Präsident Putin. Natürlich gibt es in Russland auch eigene, quasi staatliche Netzwerke wie VKontakte (wie Facebook), Habr Career (für IT Spezialisten), und das Videoportal Rutube.

In China wird aktuell der komplette Internet-Verkehr überwacht. US amerikanische soziale Netzwerke haben hier aktuell keine Chance. Nicht wegzudenken ist für Chinesen das quasi staatliche WeChat. Dabei handelt es sich um eine integrierte Anwendung, die nicht einfach nur Chatfunktionen bietet, sondern auch Facebook ähnliche Dienste, Instagram ähnliche, sowie eine große Shopping-Anwendung die auch an Alibaba angebunden ist. WeChat wird übrigens auch außerhalb Chinas genutzt, jedoch sieht China das nicht wirklich gerne. WeChat dient also vermutlich als Ersatz für die US amerikanischen sozialen Netzwerke, und dient damit offenbar zur Überwachung des chinesischen Volkes. Offenbar sollen keine westlichen Ansichten, Meinungen und Werte nach China gelangen.

Wie wurde das riesige WeChat aufgebaut?

1998 wurde von der chinesischen Regierung das Projekt „Goldener Schild“, eine riesige chinesische Firewall in Angriff genommen. Bei einer Firewall (Feuerwand) kann der Administrator (Regierung) eindeutig festlegen, welche Websites und Inhalte von den Nutzern angezeigt werden können. Sowas kennen Sie vielleicht auch von Ihrem Router zu Hause. Dort können Sie auch einstellen, welche Websites in Ihrem Netzwerk zu Hause angezeigt, oder aufgerufen werden können. Oder auch in Firmennetzwerken (Home-Office) wird so manche Seite nicht angezeigt, ist also gesperrt.

Ob ein solches Vorgehen wie in China sinnvoll und erfolgversprechend sein kann, möchte ich persönlich bezweifeln. Bürger sind letztlich wie Kinder, die erwachsen werden. Die müssen selbst alles entdecken und ihre Erfahrungen machen. Mama und Papa (der Staat) können sie nicht dauerhaft beschützen, vor den vielleicht bösen Dingen dieser Welt. Und Staaten sollten einsehen, dass es auch außerhalb des Staates in dem Bürger:Innen leben, interessante (und legale) Dinge gibt!

Fakt ist aber auch, das zum Beispiel die auf Wahlbeeinflussung spezialisierte britische Cambridge Analytica 2016 den Wahlkampf von Donald Trump beeinflusst haben soll. Facebook bzw. Mark Zuckerberg (Inhaber) wurde dazu auch angehört, weil sie diese Dinge mit unterstützt haben sollen. Ebenso sollen russische Dienste mittels Fake Accounts auf Facebook auch die US Wahl beeinflusst haben.

Fazit

Sie sehen, die Dinge sind nicht immer so wie sie scheinen. Sie sind kompliziert. Stellen Sie sich, liebe Leser:In einfach das Schlimmste vor, und packen Sie das Zehnfache oben drauf. Dann sind Sie vielleicht bei der Wahrheit…

Vielen Dank fürs lesen sagt Jürgen Blumenkamp.

Said Shiripour hört auf. Wirklich?

Seit einiger Zeit, ich glaube besonders intensiv seit Mitte 2020 (Corona Krise) sind im Internet sehr viele sogenannte Online Marketer (Online Verkäufer) vertreten, die Ihre Produkte (Artikel oder Dienstleistungen) verkaufen möchten. Mit diesen Produkten soll es möglich sein, selbst aus dem Hamsterrad (9 to 5 Job mit wenig Lohn, Zeit gegen Geld) raus zu kommen. Ich versuche raus zu finden, was dahinter steckt.


Wenn jemand sagt (eine Firma z.B.) sie hören auf, und es gibt jetzt noch letztmalig die Möglichkeit, ein Angebot zu ergattern, sollte man – vielleicht – vorsichtig sein. Denn Angebote wird es immer geben! Und manchmal wird einfach nur gesagt, die Firma hört auf, und es stimmt dann nicht mal. Sowas hat es schon öfter gegeben!

Online Marketing
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Die Marktwirtschaft will es nicht anders. Das Geld muss im Umlauf sein.

Was steckt dahinter?

Um heraus zu finden, was hinter den Aussagen der Onlinemarketer steckt, habe ich mich zu den verschiedenen Onlineseminaren von verschiedenen Onlinemarketern angemeldet. In diesem Artikel geht es dabei um das Seminar, bzw. das „Vorseminar“ zum Kaufseminar von Said Shiripour. Genau dieser gute Mann möchte ja aufhören. Wenn man die Werbung jedoch zu genau diesem Umstand sieht (Stand 05-2021), kann man – eigentlich – nur mit dem Kopf schütteln. Diese Vor-Seminare sind natürlich alle kostenlos. Klar, wer bezahlt schon einfach so einer völlig fremden Person oder Firma eine vierstellige Geldsumme für ein Seminar? Genau genommen ist ja das „heißmachen“ um genau das „Kaufseminar“ zu erwerben. Denn in dem Vorseminar wird einem gesagt – natürlich oft über einen Zeitraum von weit über einer Stunde – was man alles erreichen kann (an Geld verdienen z.B.) wenn man das Kaufseminar besucht. Man achte bitte auf die Wortwahl; was man alles erreichen kann. Nicht was man erreichen wird.

Onlinemarketer schlecht machen?

Es geht hier jedoch nicht darum, eine Person, oder eine Branche schlecht zu reden. Ich versuche nur für mich – und meine Leser – heraus zu finden, was vermutlich wahr ist, und was geschönt ist. In diesem Artikel geht es konkret um „Mein letztes Seminar“, welches seit 04-2021 zum Preis von aktuell 1900,- Euro von Said Shiripour angeboten wird. Said ist vermutlich der bekannteste Onlinemarketer, und lebt in Dubai (Vereinigte Arabische Emirate, NÖ von Afrika). Aber wie ist Said Shiripour zu diesem Wohlstand – wenn er wirklich wohlhabend ist – gekommen? Lag es nur daran, dass er immer wieder für ziemlich teures Geld Seminare verkauft, die viel versprechen, dessen Umsetzung aber in vielen Fällen alles andere als einfach ist? Denn so kommt ja immer wieder Geld in die Kasse der Onlinemarketer. Alle Onlinemarketer sagen im Prinzip das Gleiche; „es ist unsinnig, einen Job für einen Chef zu erledigen, weil dadurch viel unbezahlbare Lebenszeit verloren geht, und wenig Geld verdient wird“. Weiter sagen praktisch alle Onlinemarketer; „es ist finanziell unintelligent, sich von einem Chef abhängig zu machen. Es ist viel cleverer, in Eigenregie, auf eigene Rechnung zu arbeiten, und so seine Zeit viel besser einteilen zu können, um so auch Mitarbeiter delegieren zu können“. Diese Aussagen sind nicht pauschal falsch. Sie sind aber auch nicht pauschal richtig. Wer einen guten, stressfreien Job hat, kommt damit sehr gut zurecht. Die Aussagen und Empfehlungen der Onlinemarketer sind aber auch nicht ganz einfach umzusetzen! Denn wenn das alles so einfach wäre, dann, ja dann würde es doch jeder machen, oder nicht?

Die wollen alle nur dein Bestes

Und zwar dein Geld. Das hat mein Vater immer schon zu mir gesagt. Und ja, er – mein Vater – hatte Recht damit. Leider ist Papa schon 1992 gestorben. So ist das Leben. Es dauert nicht ewig. Im Gegenteil, es ist viel zu kurz. Man könnte auch sagen (auch wenn man das nicht tun sollte); das Leben ist kurz und beschissen, wie eine Hühnerleiter. Eine andere Person, welche in 2020 gestorben ist, hat oft gesagt; das Leben ist ein einziger Haufen Scheiße. Denn wir leben in einer Marktwirtschaft. Und da kann es nur um Geld gehen. Selbst die Hilfsorganisationen, welche ja Menschen in Not helfen, wollen auch immer nur das eine; unser liebes Geld. Freilich soll dies keine Kritik an die Hilfsorganisationen sein. Denn Menschen leben nicht ewig, und möchten in dieser Zeit möglichst gut leben. Und das geht in einer Marktwirtschaft nur mit (viel) Geld. Letztlich ist Geld aber nicht alles. Aber es ist sehr viel!

Was die Onlinemarketer sagen…

…ist im Prinzip richtig. Wir erhalten in unserem normalen Leben (im Hamsterrad) einen eher geringen Lohn pro Stunde, egal ob als Stundenlohn oder als Gehalt, den wir gegen ziemlich viel kostbare (eigentlich unbezahlbare) Lebenszeit eintauschen. Im Prinzip ist dieses Vorgehen das, was „Schäfchen“ machen. Diese „Schäfchen“ wissen es halt nicht anders. Das Gegenteil vom Schaf ist der Fuchs. Er ist „clever“ und schlau, und reißt das Schaf! Und genau diese Aussagen der Onlinemarketer werden auch immer wieder benutzt, um dem „Schäfchen“ ein schlechtes Gewissen einzureden, nachzudenken, und ggf. den Job zu schmeißen, und das „ach so tolle Produkt/Wissen“ des Onlinemarketers zu kaufen – damit dieser (Onlinemarketer) garantiert, oder zumindest wahrscheinlich, ausgesorgt hat. Aber funktioniert das gekaufte Wissen oder der gekaufte Artikel wirklich? In ganz vielen Fällen eben nicht!

Mein gut gemeinter Rat an meine Leser

Egal welchen Job Sie jetzt haben; Sie haben einen! Egal wie wenig Sie pro Stunde verdienen; Sie verdienen regelmäßig Geld! Es hat wenig Sinn, zu überlegen ob man seinen Job kündigen sollte, um z.B. zu einer anderen Firma zu wechseln. Dann das ist eine schwarz weiß Frage. Fragen Sie sich lieber, was genau passieren müsste, damit Sie von Ihrem aktuellen Arbeitgeber zu einem anderen wechseln, z.B. zum Mitbewerber. Diese Denkweise eröffnet Ihnen sicherlich noch weitere gute Ideen und Perspektiven. Und denken Sie bitte nicht darüber nach, das Rad neu zu erfinden. Denn es gibt schon ein Rad. Warum es also selbst neu bauen? Arbeiten, Dienstleistungen, Aufträge, wie auch immer – diese Dinge kann man auslagern. Lassen Sie diese Dinge, die Sie vielleicht nicht gut können, doch von denen machen, die täglich nichts anderes tun. Das kostet nicht die Welt. Schauen Sie sich dazu gerne die Links unten an.

Geld zurück Garantie?

Damit man bei den diversen Onlineseminaren, die ja eine kleine vierstellige Summe kosten, nicht abgeschreckt ist/wird, wird einem natürlich auch eine Geld zurück Garantie angeboten. Im Falle vom hier erwähnten Seminar (Mein letztes Seminar, ich höre auf) von Said Shiripour ist das auch so. Es wird gesagt, so habe ich das verstanden, wenn man 4 Wochen nach durchlaufen des Seminares (welches ja 30 Tage durchgearbeitet werden muss) nicht mindestens die Investition von 1900,- Euro wieder rein bekommt, dass dann eine Hilfe von Seiten des Teams von Said Shiripour bereit gestellt wird. Diese Hilfe kann aber somit erst nach 60 Tagen kommen, denn das Seminar welches gekauft wurde, muss ja durchlaufen werden. Das dauert ja 30 Tage. Erst dann kann man beginnen, Geld zu verdienen. Wenn dann nach 30 weiteren Tagen noch immer nicht der Einsatz eingefahren ist, kommt die Hilfe. Die soll dann dafür sorgen, dass der Invest wieder rein kommt. Wie genau diese Unterstützung aussehen soll, wird nicht überliefert, mindestens nicht, so lange man nicht gekauft hat. Weiter scheint auch etwas unklar zu sein, wie nachhaltig die Hilfe ist. Sie sehen, alles ziemlich nebulös, oder?

Wer möchte, kann mir hier gerne einen Kommentar schreiben. Ich freue mich sehr darüber. Denn vielleicht schätze ich das Seminar von Said Shiropour auch völlig falsch ein.

Damit bedanke ich mich erneut für das Lesen meiner nieder geschriebenen – wenn auch bescheidenen – Gedanken. Ihr Jürgen Blumenkamp

Fast alles über Bitcoin. Wie weit kann der Bitcoin noch steigen?

2008 ging ein Hype los, der sich zunächst quasi in einer Art Unterwelt, im Darknet ausgebreitet hat. So war es vermutlich überhaupt nur möglich, dass sich ein Finanzsystem entwickeln kann, ohne das es im Keim von „Mächtigen“ erstickt werden kann. Jetzt ist es zu spät. Zu spät ist aber nicht schlecht!


Nicht alles, was sich nach einer gewissen Entwicklungszeit als gut für Menschen, auch im Sinne von „dezentral“ heraus stellt, muss sterben. Manchmal werden (gute) Dinge wie Bitcoin einfach in der Eile übersehen, und können sich (im Untergrund, im Darknet) so stark entwickeln, daß in der Zwischenzeit große Firmen (Tesla, Square oder auch Microstrategy, und PayPal …) große Summen investieren, und der Staat einfach mal etwas zu spät ist 🙂. Denn es ist wohl zu vermuten, dass der Staat den Bitcoin gerne den Hals umdrehen möchte. Der Bitcoin befand sich in den ersten wenigen Jahren komplett unter dem Radar. Der Fokus lag auf die Stabilisierung des Netzwerks. Damals wusste noch keiner, dass BTC (Bitcoin) jemals etwas wert sein könnte. Darum ist diese Entwicklung ebenfalls einmalig und kann nicht kopiert werden. Wenn Bitcoin also jemals scheitern sollte, brechen nicht nur alle anderen Kryptowährungen ebenfalls ein. Bei einem scheitern wird der Welt die Chance auf ein dezentrales, transparentes, faires und neutrales Zahlungsnetzwerk genommen.

Photo by Moose Photos on Pexels.com. Der Bitcoin ist keine Münze, die man anfassen kann, sondern ein rein digitales Zahlungsmittel.
Der Bitcoin ist ein digitales, dezentrales Zahlungsmittel. Banken braucht man hier nicht.

Wer hat´s erfunden?

Es gibt mehrere Arten von Märchen. Die einen fangen an mit „Es war einmal“. Die anderen mit „Es begab sich vor einiger Zeit“. Und dann gibt es noch das Pseudonym Satoshi Nakamoto, unter dem in 2008 die Technik (die Blockchain) des Bitcoin entwickelt wurde. Und das ist kein Märchen! Eine absolut phantastische, geradezu sogar atemberaubende Entwicklungsleistung. Scheint jedenfalls so. Das System um die Blockchain, welche den Bitcoin verwaltet, ist einfach nur genial durchdacht. Das dezentrale Zahlungsnetzwerk hinter der Bitcointechnik, und die Eigenschaft der digitalen Knappheit sind nun auch bei Aktiengesellschaften wie Tesla, Square oder auch Microstrategy, sowie PayPal angekommen, da diese Firmen bereits große Summen in Bitcoin investiert haben. Warum sollten Firmen in Bitcoin investieren, wenn Bitcoin „nicht gut“ ist? Bitcoin war lange Zeit als Zahlungsmittel für Kriminelle im Darknet gefangen. Erst 2020 kam der Wendepunkt – und damit der Wandel hin zu einem anerkannten Finanzprodukt. Der studierte Mathematiker Niklas Steenfatt hat u.a. die Gabe, komplizierte Dinge so zu erklären, dass sie auch verstanden werden – von jedem Menschen! Niklas hat auch einen sehr interessanten YouTube Kanal, in dem er in einem Video die Funktionsweise von Bitcoin detailliert erklärt. Das Video von Niklas Steenfatt ist zweiteilig, und im zweiten Teil spricht Professor Rieck, der ebenfalls einen sehr bekannten Youtube Kanal hat. Siehe Link unten.

Genial(st)e Erfindung der letzten 10 Jahre

Ziemlich genau zu der Zeit, als eine große Bank (Lehman Brothers) pleite ging, ist auch der Bitcoin entstanden. Ein Zufall? Die zugrunde liegende Technik (Blockchain) wurde weiter entwickelt. Schon im Januar 2009 wurden die ersten Bitcoin gehandelt, bzw. geschürft, also erzeugt. Seit es ab 2008 den Bitcoin gibt, ist dieser um sagenhafte 4 Millionen % gestiegen. Eine seinerzeitige Investition von lächerlichen 100,- Euro hätte heute zu einem phantastischen Vermögen von über 4 Millionen Euro geführt. Wahnsinn! Warum habe ich seinerzeit nicht investiert? Nun, diese Frage werden sich ganz bestimmt viele Menschen stellen (müssen). Nachdem klar war, das Bitcoin in einen Siegeszug unterwegs ist, wurde in 2012 die Bitcoin Foundation gegründet, dessen Aufgabe darin bestand, das Programmierteam um die Blockchain finanziell zu unterstützen, aber auch die Währung zu überwachen.

Die Bitcoin Funktionsweise im Detail

Herkömmliches Geld wird immer über eine Bank transferiert, z.B. als Überweisung. Bei der Bank hat man ein Konto, und wir vertrauen der Bank. Das können wir im Prinzip auch. Banken sind nicht pauschal böse. Die Bank ist also eine Instanz in der Mitte. Ohne die Bank geht es nicht. Oder doch? Denn herkömmliches Fiat Geld ist ja eine zentrale Währung – wie alle bisherigen Währungen. Die Bezeichnung „Fiat“ kommt aus dem lateinischen, und bedeutet „es werde“. Die Regierung sagt also, das Stück Papier „werde“ so viel wert, wie drauf steht. Das Magic Internet Money, auch BTC oder Bitcoin genannt, ist jedoch digitales Zahlungsmittel – und braucht keine Regierung, ist also dezentral. Digitales Geld könnte man im Prinzip jemandem einfach direkt – ohne Bank, weil dezentral – per Mail und Anhang schicken. So einfach geht es in der Praxis dann jedoch nicht, denn so ein Verfahren könnte man ja leicht kopieren – wie man eine Mail eben einfach kopieren oder weiterleiten kann, während man selbst immer noch diese Mail hat. Damit so ein Betrug nicht geschehen kann, gibt es die Blockchain, welche die Verwaltung durchführt.

Das mögliche Problem mit dem Strom

Es wird heute immer wieder reklamiert, dass bestimmte Projekte sehr viel Strom benötigen, und man diesen Strom „doch besser“ für andere, angeblich sinnvollere Dinge verwenden könnte. Haben Sie mal überlegt, wieviel Strom zum Beispiel in der produzierenden Industrie verschwendet wird, nur um einen günstigeren Tarif zu bekommen? Es interessiert schlicht niemandem. Das ist Marktwirtschaft. Es wird sich das durchsetzen, was funktioniert. Und ich glaube, Bitcoin wird sich durchsetzen. Auch wenn „die da oben (Staat)“ das nicht wollen. Umweltfreundlich ist das leider nicht immer. Doch was genau bitte ist denn umweltfreundlicher, sinnvoller, und besser? Ist das nicht eine genau so unsinnige Aussage/Frage wie folgende; „ich warte noch eine Weile, bis ich mir ein E Auto kaufe/finanziere/lease, die sind mir jetzt noch zu teuer“. Ja gut, so kann man vorgehen. Dann fährt man eben mit einem alten Auto. Manchmal geht es ja auch nicht anders. Aber dann könnte man ja auch ewig warten, und sich später fragen; warum habe ich mir das E Auto, oder den Bitcoin nicht schon eher zugelegt. Mal ehrlich, es interessiert heute niemandem mehr, wieviel oder wie wenig Strom ein Projekt (zum Beispiel das Minen von Bitcoin, und/oder das Berechnen der Blocks bei Bitcoin) benötigt. Strom ist universell, und wird auf Dauer sicher (hoffentlich) immer grüner, also umweltfreundlicher. Außerdem gehört zum Bitcoin die Blockchain. Und diese geniale Technik kann auch für fast alle anderen organisatorischen Aufgaben, auch in der Industrie, nicht nur in der Finanzwelt, sehr effektiv eingesetzt werden. So what 🙂

Stromverbrauch Bitcoin 2021

Stand Juni 2021 verbraucht die gesamte Bitcoin-Technik in etwas so viel (oder so wenig, wie auch immer) Strom, wie im Vergleich 30 Millionen deutsche Haushalte verbrauchen. Wie gesagt, wenn Sie meinen, das sei aber ganz schön viel, dann machen Sie sich doch einfach mal schlau, welche Systeme und Techniken in Deutschland sonst noch vergleichsweise „ganz schön viel“ Strom verbrauchen…

Kann es Geld ohne Banken geben?

Vor 2008 hätte jeder gesagt; nein, unmöglich. Denn auf die Ehrlichkeit von Geldsender und Geldempfänger kann man sich nicht verlassen. Aber das Pseudonym Satoshi Nakamoto hat sich etwas geniales einfallen lassen, nachdem er alle wichtigen Informationen weiter gegeben hat, und sich dann zurück gezogen hat. Das Ganze ist wirklich filmreif. Bitcoin basiert auf einem Peer to Peer Prinzip, bei dem kein zentraler Server erforderlich ist, da alle Teilnehmer direkt mit einander kommunizieren. Ein Konto ist jetzt nichts anderes als eine Zahl, die Bitcoin Adresse, welche öffentlich ist. Dazu gehört ein privater Schlüssel, also eine Art PIN, oder auch ein Passwort. Der private Schlüssel ist natürlich geheim, und darf nicht weiter gegeben werden. Das Besondere ist, dass ein Bitcoin Kontobesitzer jedem beweisen kann, im Besitz des zugehörigen Schlüssels zu sein- ohne den Schlüssel preisgeben zu müssen. Damit bei Überweisungen die Reihenfolge eindeutig festgehalten wird, gibt es die zugehörige Technik namens Blockchain, was eine Kette aus allen Überweisungen ist – zeitlich sortiert.

Bitcoin kaufen; darauf sollten Sie achten

Bitcoin ist seit langem in aller Munde, und boomt regelrecht. Wenn Sie in diesem Markt einsteigen möchten, kann das Ihre Rente bedeuten! Wer weiß, vielleicht sogar die Rente Ihrer Kinder! Der Begriff „Bitcoin“ ist zwar bekannt. Aber wie und wo man Bitcoin sicher kaufen kann, ist nicht bekannt. Schon heute investieren viele Firmen in Bitcoin, nicht nur Tesla, sondern auch Square, Microstrategy, und PayPal. Die bekannteste Plattform für den Kauf bzw. den Handel mit Bitcoin ist bitcoin.de, welche mit der Fidor Bank zusammen arbeitet. Die Fidor Bank funktioniert sehr gut mit der bitcoin.de Website. Wie bei jeder Bank gibt es auch hier den Einlagen Sicherungsfond, womit Ihr Geld gesichert ist. Achtung, nur das Geld ist gesichert, nicht die Bitcoin. Die Anmeldung läuft ganz offiziell per Postident ab. Dazu muss man in aller Regel zur Post gehen, mit seinem Ausweis. In aller Regel können Sie aber auch Videoident machen, auch per Post, aber dann von zu Hause per Smartphone. Dazu meldet sich ein Postmitarbeiter per Smartphone Videotelefonie bei Ihnen, und macht die Identifizierung. Sie installieren im Vorfeld die App der deutschen Post für das Videoident-Verfahren auf Ihrem Smartphone. Viele Banken und (Neo)Broker wie z.B. Traderepublik und andere, arbeiten mit diesem genormten Verfahren zur Identifizierung.

Aspekte der Blockchain Kryptowährung Bitcoin

  • Spekulation ist ein wichtiger Faktor. Jedoch nicht der Einzige für diesen enormen Höhenflug von Bitcoin.
  • Bitcoin / BTC, ist das digitale Gold, und erfüllt einzigartige Eigenschaften, welche BTC (in der Theorie) zu einem der besten Wertaufbewahrungsmittel machen.
  • Alle 4 Jahre gibt es ein Halving, da werden die Belohnungen für das Schürfen neuer Bitcoin halbiert. So sieht es das Bitcoin-Protokoll vor. Nach einer bestimmten Anzahl von Blöcken wird die Anzahl neuer Bitcoin pro Block reduziert. Danach gehen die Kurse im Folgejahr in die Höhe.
  • Etwas über das Pseudonym Satoshi Nakamoto in Wikepedia
  • Und auch auf Wikipedia, die Kursentwicklung von Bitcoin
  • Die deutsche Bitcoin.org Seite (vom Pseudonym Satoshi Nakamoto und Martti Malmi)
  • Und die deutsche bitcoin.de Seite (Konto eröffnen usw.)
  • Die Bitcoin Foundation…ebenfalls viele Infos über Bitcoin.
  • Der Blockchain Hero erklärt alles über den Bitcoin, die Blockchain, und weitere Kryptothemen
  • Ein Youtube Video von Niklas Steenfatt und Professor Rieck über die Funktionsweise des Bitcoin

Vielen Dank für´s lesen dieses Artikels. Ihr/Euer Jürgen Blumenkamp

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